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Laguz-Alpe (1584 m)

Die romantisch gelegene Laguz-Alpe

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Von Uwe – Wir verlassen die Hauptstraße von Raggal im Großen Walsertal zum Faschinajoch an der großen Brücke über den Marulbach zwischen den Orten Raggal und Plazera Richtung Südwesten und folgen der Beschilderung Marul. Jetzt beginnt es sofort mit einer heftigen 13-prozentigen Steigung, die aber nach ca. 1 km schon zu Ende ist. Von der kleinen Ortschaft Marul, hinter der das allgemeine Fahrverbot beginnt, bis zur „Fuchswald-Alpe“ haben wir dann 4 km Strecke vor uns, auf der wir nicht viel Höhe gewinnen. Ein Viehgitter sollte man sich aus Sicherheitsgründen für die Rückfahrt vormerken! Auf diesen 4 km fährt man an einzelnen Häusern und Alphütten vorbei und hat einen schöne Ausblicke in den „Biosphärenpark Großes Walsertal“ ( www.biosphaerenpark.info) der seit November 2000 von der UNESCO als solcher anerkannt ist. In dieser Region wird die Landwirtschaft und der Tourismus im Einklang mit der Natur betrieben, was dem Erholungswert dort sehr zuträglich ist.
Dann kommen wir in locker bewaldetes Gelände und die Straße steigt jetzt merklich an. Im Wald macht der Weg einige Kehren, um an Höhe zu gewinnen, es ist aber nirgends wirklich schwer, sondern reine „Genussfahrerei“. Im weiteren Verlauf der Fahrt kommen wir an einer Gipshöhle vorbei, die aber nicht begehbar ist (zumindest nicht öffentlich). Am Ende der ehemaligen Mautstraße kommen wir am ehemaligen Parkplatz an, auf dem heute nur noch die Einheimischen ihre Fahrzeuge abstellen. Vom Parkplatz geht es noch einmal ca. 300 m leicht bergab und wir sind am Ziel. Dort gibt es auch eine einfache Jausenstation mit dem üblichen Programm. Wer nur zum Rennradfahren in der Gegend ist, ist am Endpunkt angekommen. Mountainbiker (sind wir nicht) haben ab hier ein reiches Angebot an lohnenden Touren und Wanderer fahren mit dem Bus hierhin, um zu Traumtouren zu starten. Für Bergsteiger (sind wir auch nicht) bietet sich die Tour auf die Rote Wand (2704 m) an, wo man angeblich eine Superaussicht genießen kann (Schwindelfreiheit erforderlich, leichte Kletterei, steile, leicht ausgesetzte Schuttfelder). Wenn man es sich zeitlich leisten kann, sollte man hier auf der Laguz-Alpe den frühen Abend verbringen, indem man sich etwas abseits auf den Berghang setzt und den Viehtrieb bei tief stehender Sonne beobachtet. Dann würde man vielleicht am liebsten hier bleiben...
Die dann folgende Rückfahrt ins Tal ist etwas anstrengend, da man irgendwie die zahllosen Wasserablaufrinnen überqueren muss. Ob man langsam darüber fährt oder hüpft, ist dem Geschmack des Einzelnen überlassen. Als wir diese für uns altbekannte Strecke in diesem Jahr (2004) zum ersten Mal mit dem Rennrad gefahren sind, hatten unsere Jungs (Philipp 15, Benni 13) einen Riesenspaß an der hüpfenden Abfahrt.

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Schnellste Zeit
00:37:30 | 03.08.2017
ophetkleinsteverzet
Mittlere Zeit
00:50:00 | 06.10.2007
baldur9999
Dolce Vita
01:15:14 | 17.04.2006
FRANtic_22

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