Lammersdorfer Hütte (1640 m)

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Lammersdorfer Hütte (1640 m)

Alpen, Nockberge, Kärnten.
Da is sie, die Hütte von Lammersdorf.
Die Lammersdorfer Hütte ist ein Gasthaus auf 1640 m Höhe in den Nockbergen nördlich des Millstätter Sees. Diese Hütte dient wohl vornehmlich der Versorgung der vielen Wanderer, für die es hier ausgesprochen viele Wege durch die sanften Nockberge gibt. Es gibt lediglich die unten beschriebene Anfahrt von Süden ab Lammersdorf (860 m), und dabei handelt es sich zu unserer Freude um eine Mautstraße.
Ab der Lammersdorfer Hütte führt noch ein Weg weiter bis zum Lammersdorfer Berg auf 2020 m Höhe. Über Belagszustand und Befahrbarkeit mit dem Rennrad können wir momentan jedoch keine Aussage treffen.

Ich behaupte hiermit, dass diese Straße das Härteste ist, was Kärnten zu bieten hat .... ok, zusammen mit den anderen Monstern von Kärnten!
Für die Beschreibung danken wir Torsten Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Südanfahrt von Lammersdorf5,5 km780 HmSchön: 4 SterneHart: 6 Sterne

Südanfahrt von Lammersdorf  5,5 km / 780 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 6 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südanfahrt von Lammersdorf
Der Weg steigt vom Abzweig von der Hauptstraße dauerhaft mit 14 bis 17 %, und es gibt keine Stelle, an der es flacher wird. Darauf war ich nicht gefasst, hatte zwar die Beschreibung im Denzel gelesen, aber dort steht so etwas Ähnliches wie „das fast 5,5 km lange Sträßchen überwindet den Höhenunterschied rasch ...” Womit er ja nicht Unrecht hat. Es wurden außerdem Steigungsmaxima von 15 % erwähnt. Das ist eine glatte Frechheit, der Durchschnitt liegt über 14 %, ich sah als Maximum 19 %!

Der Reihe nach: Unten in Lammersdorf folgt man von der Hauptstraße (zwischen Obermillstatt und Sappl, dies ist nicht die große Hauptstraße unten am See) den Hinweisen in Richtung Grantsch und Lammersdorfer Hütte. Dort unten ist der Straßenbelag ziemlich bescheiden, und es geht direkt steil zur kleinen Mautstation. Diese liegt in einer Rechtskurve, und danach wird der Belag gut, was die Sache jedoch nur begrenzt besser macht.
Es geht geradeaus hinauf, und nach 500 m sieht man rechts den Millstätter See. Danach windet sich der Weg über 13 Kehren durch den Wald, man sieht fast nichts und hofft nach jeder Kehre, dass es flacher werden möge... leider erfolglos.
Darüber hinaus muss man alle 50 m über eine Querrinne, die dem Wasserabfluss dient und diese sind so breit, dass es auf die Dauer die Nerven strapaziert. Hier gilt es auch bei der Abfahrt sehr aufzupassen, dass man sich keine Reifenpanne einfängt. Erst fast am Ende verlässt man schließlich den Wald und durchfährt ein Weidegebiet und drei steile Kurven. Danach sieht man endlich drei große Parkplätze und die Hütte. Oben hat man dann eine schöne Aussicht nach Süden, auf den See, die Gailtaler Alpen und das Draubecken.
Dies sollte man auch genießen, hat man doch gerade auch eins der so genannten „Kärtner Monster” bezwungen, wenn auch ein kürzeres als dieses oder jenes.
Für die Beschreibung danken wir Torsten Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.RitzelWürger Mail an Absender0 h 35 m 42 s09.07.2011
Torsten Mail an Absenderohne Zeit09.09.2007