Lehn (730 m)
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DLRF: 2
Lehn (730 m)
Alpen, Berner und Luzerner Voralpen, Berner Oberland, Bern.
Seit langem ist dem Schreibenden ein steiles Stück Asphalt bei Interlaken bekannt, das auf kaum einer Karte als befahrbare Straße eingezeichnet ist. Es markiert den Beginn des Zustiegs zu einem der bekanntesten und beliebtesten Sportklettergebiete der Schweiz, dem Sandsteingebiet Lehn.Wie kann eine Straße bei dieser Kürze fünf Härtesterne verdienen? Mit einer MTB- Übersetzung wären diese kaum gerechtfertigt, aber wenn man mit einer handelsüblichen Rennradübersetzung am Start ist, dann muss man für kurze Zeit ein ordentliches Leistungsgewicht (Watt pro Kilogramm) abliefern, um die beiden brutalen Rampen zu überstehen. Die Durchschnittsteigung ist mit etwa 17 % irreführend, in der Strecke enthalten sind über 100 flache Meter, es geht sogar zwischenzeitlich kurz bergab!
Der Schreibende wäre fast verhungert mit dem Reservegang 30/25 (immerhin am Ende eines anstrengenden Tages gefahren). Die beiden krassen Rampen gehören bestimmt zum steilsten, was die Schweiz zu bieten hat. Sie erwecken Erinnerungen an die Alp Grindel oder an das Startstück zum Männlichen von Schwendi aus.
Für die Beschreibung danken wir tortenbäcker 

Liste der Auffahrten
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Ostanfahrt von Unterseen 0,8 km / 138 Hm

Von Unterseen fährt man zuerst auf der Schulhausstrasse und danach auf der Steindlerstrasse Richtung Nordwesten. Man kommt am lokalen Campingplatz vorbei und taucht auf etwa 590 m in den Wald ein. Hier befindet sich ein Parkplatz, ein paar Meter Naturstraße führen einen zu einer Brücke über den Lombach. Der Anstieg beginnt gleich nach der Brücke, die Straße ist nun wieder asphaltiert. Eine kurze ruppige Steigung markiert den Beginn und gibt einen Vorgeschmack auf das, was noch kommt. Es folgt ein kurzes Flachstück und schon sieht man die wuchtige Rampe vor sich. Also Kette ganz links und quetschen, was die Beine hergeben. Hat man die 60 brutalen Höhenmeter überstanden, so folgt ein weiteres flaches Stück, bei dem sogar noch etwas Höhe verlorengeht. Die nachfolgende Rampe ist noch schlimmer als die erste, man darf alles geben. Der Schreibende war heilfroh, als das Ende des Asphalts bei 730 m in Blickweite kam.Für die Beschreibung danken wir tortenbäcker 
















