Lochbachtal (Gutswiesertal) (1397 m)

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Lochbachtal (Gutswiesertal) (1397 m)
Dinigörgenalpe, Frieburgarsalpe

Alpen, Allgäu, Allgäuer Alpen, Bayern.
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Das Lochbachtal bzw. Gutswiesertal liegt zwischen zwei der seltenen richtigen Allgäuer Pässe, zum einen dem ruhigen Rohrmoossattel im Süden und dem bekannten Riedbergpass im Norden. Das Tal ist dagegen eine der vielen Sackgassen. Wir wählen hier den Namen des Tals, da zum einen zahlreiche verstreute und teilweise bewirtschaftete Alpen anzutreffen sind und zum anderen der höchste asphaltierte Punkt im Niemandsland ist. Diesem am nächsten ist die Dinigörgenalpe zwischen Piesenkopf und Beslerkopf, dessen Felswände man vom Riedbergpass so schön sieht. Die Alpe ist im Sommer bewirtschaftet und ist eine Vertreterin der sogenannten Galtalpen, was bedeutet, dass hier nur nur Jungvieh = Galtvieh gehalten wird.
Der Abzweig unten ist auf den ersten Blick leicht zu übersehen und liegt zwischen Obermaiselstein und Tiefenbach. Unten bewaldet ist das obere Tal dann sehr malerisch und bietet Allgäuidylle pur. Was noch schöner ist, ist die Tatsache, dass die großen Touristenströme hier nicht vorkommen, was anderswo in der Region ja sehr nervend sein kann. Außerdem dürfte der motorisierte Verkehr hier selten sein, zumindest gibt es eine Schranke und vermutlich auch ein Fahrverbotsschild.

Nahe dem Startpunkt liegt übrigens der Reiterhof St. Georg, sollte jemand mal Abwechslung vom metallenen Bock suchen. Dieser befindet sich in einer Symbiose mit dem Alpenhotel Tiefenbach und weiteren touristischen Einrichtungen hier. Besonders interessant zu erwähnen ist selbstverständlich das umfangreiche Wellness- und Beautyangebot, und die so genannte „Better Aging-Medizin” in der aesthetic clinic Oberstdorf. Sicherlich kann auch der dort leitende Herr Dr. Dr. fachkundige Auskunft und Tipps zur Beinenthaarung und Bekämpfung der Profikante beim ästhetisch herausgeforderten RadSPORTler geben.
Für die Beschreibung danken wir stb72 Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Sackgasse von Lochwiesen8,4 km560 HmSchön: 5 SterneHart: 3 Sterne

Sackgasse von Lochwiesen  8,4 km / 560 Hm Schön: 5 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Sackgasse von Lochwiesen
Diese sehr lohnende Strecke zweigt rechtwinklig kurz vor Lochwiesen nahe dem Reiterhof St. Georg von der Straße im Tal ab. Nach wenigen Metern ist man dann bereits im Wald, durch welchen die ersten ca. 2 km führen. Diese sind auch gleichzeitig der schwerste Streckenabschnitt bei etwas über 10 % im Schnitt. Wesentlich erleichternd ist aber die Gleichmäßigkeit mit nie mehr als 13 % und die abwechslungsreiche Trassierung durch acht Serpentinen hindurch.
Nach dem sportlicheren Teil folgt dann der schönere Teil. Zwar ist die Straße jetzt recht gerade, dafür aber nicht mehr im Wald durch das sehr malerische Lochbachtal. Auf den nächsten knapp 4 km bis zur Frieburgarsalpe sind es noch 235 Hm, meist um die 5–6 %, nur kurz vor der Unteren Gundalpe werden auch noch mal annähernd zweistellige Werte erreicht.
Mit der bewirtschafteten Frieburgarsalpe wird dann der erste Hochpunkt auf ca. 1340 m Höhe erreicht. Danach geht es erstmal leicht bergab. Der unmittelbar rechts folgende Abzweig ist noch für 50 Hm und einige schöne Ausblicke gut. Die lockere Abfahrt dauert ca. 1,5 km und umrundet den Talschluss am Fuß des Beslers. Kurz danach sind wir auch schon an der Dinigörgenalpe, welche ebenfalls einige Kleinigkeiten zum Essen und Trinken bietet. Den mutmaßlich höchsten asphaltierten Punkt erreicht man, wenn man ein Stück nach der Alpe den rechts hinter der Schranke weiterführenden Weg wählt. Auf den 700 m geht es dann noch 90 Hm nach oben, bei bis zu 15 % auch wieder steiler. Der Asphalt endet dann auf einer Wiese im Nirgendwo, mit einem schönen Blick zurück zur Frieburgarsalpe in völliger Einsamkeit.
Beim Weg zurück kann man noch den einen oder anderen Abstecher mitnehmen, gleich am Gatter ist hinten noch die Toniskopfalpe ein paar flache Meter weiter. Der kurze erwähnte Abstecher bei der Frieburgarsalpe ist als durchaus lohnend zu bezeichnen, und auch die mittlere Gundalpe ist noch asphaltiert zu erreichen – genug Gründe also, um noch ein paar Minuten länger in diesem schönen Hochtal zu verweilen.
Fazit: Daumen hoch für das Lochbachtal
Für die Beschreibung danken wir stb72 Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.bikehuber Mail an Absender0 h 31 m 49 s12.07.2011
2.Shoot Mail an Absender0 h 35 m 54 s30.08.2009
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pme Mail an Absenderohne Zeit10.09.2011