Lötschental (1763 m)

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Lötschental (1763 m)
Fafleralp

Alpen, Berner Alpen, Wallis.
- Loetschental - Kehrern kurz vor der hauptstrasse.
Das Lötschental ist bei den Meisten bekannt für die Autoverladung von Kandersteg aus durch den Lötschbergtunnel und somit den kürzesten Weg vom Norden ins Wallis. Es ist aber auch wert, mit dem Renner befahren zu werden. Das hier beschriebene Haupttal hat den höchsten Punkt an der Fafleralp, und mit der steilen Rampe zur Weritzalp ist auch eine der schweren Walliser Anfahrten hier angesiedelt. Der erste Teil ab Gampel führt durch die wilde enge Lonzaschlucht hinauf, bevor das weitläufige Haupttal nach Osten abschwenkt, welches von zahlreichen 3000ern umschlossen ist. Das Aletschorn, mit 4195 m höchster Berg hier, liegt versteckt etwas südlich der Lötschenlücke. Der nördliche Bergkamm des Tales endet etwas weiter östlich im bekannten Berner Dreigestirn Jungfrau, Mönch und Eiger. Landschaftlich ist es mit vielen kleinen Orten und zahlreichen bewirtschafteten Almen am nördlichen Sonnenhang versehen, wo auch der bei Wanderern beliebte Lötschentaler Höhenweg verläuft. Bei der Anfahrt fährt man nach dem Rechtsschwenk immer auf die Lötschenlücke zu, welche den Übergang zum Aletschgebiet bildet. Das Bietschhorn und Breithorn sieht man Richtung Süden ebenfalls während des ganzen Schlussteils.
Verkehr hat man eigentlich kaum, nur auf dem kurzen Stück auf der Hauptstraße vor Goppenstein ist etwas mehr los, dank der neuen Straße ist man im unteren steileren Teil sogar ziemlich allein unterwegs. Die Straße nach hinten ins Lötschental ist recht schmal – also Achtung vor dem Postbus!
Für die Beschreibung danken wir stb72 Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Südwestanfahrt von Gampel22 km1140 HmSchön: 4 SterneHart: 3 Sterne

Südwestanfahrt von Gampel  22 km / 1140 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südwestanfahrt von Gampel
Los geht’s in Gampel auf 634 m Höhe. Während der ersten Kehre folgt man der Hauptstraße, aber schon bei der zweiten zweigt nach links die alte Straße ins Seitental ab (die neue führt noch einige Kehren hinauf und dann durch einen langen Tunnel Richtung Goppenstein). Die Straße haben wir für uns alleine und können in Ruhe die folgenden ca. 3,5 Kilometer (gleichzeitig auch die schwersten) dieser Anfahrt genießen. Zuerst noch recht angenehm fahren wir an der rechten Seite in das Tal hinein. Nach einer kleinen Brücke wechseln wir die Seite, und es folgt eine längere Rampe mit bis zu 12 % Steigung. Es bleibt dann weiter steil bei ca. 8–10 % durch die einzige Serpentinenpassage hindurch wieder auf der anderen Talseite. Danach münden wir wieder in die Hauptverbindung ein (für ca. 1000 m) und erreichen nach drei weiteren Kilometern bei wieder angenehmeren Steigungsprozenten die Autoverladestation Goppenstein. Weiter müssen wir dann durch eine kurze Galerie, und bei gleich bleibender Steigung fahren wir dann an alten Walliser Schuppen vorbei in langer Rechtskurve ins Haupttal hinein.
Ab Ferden auf knapp 1400 m wird es dann flacher, und wir können auf der Fahrt durch das Lötschental bis auf wenige kürzere etwas steilere Stücke für einige Kilometer gemütlich pedalieren. Nach Kippel folgt dann Wiler, von wo aus man einen Abstecher auf die Weritzalp bis auf 2100 m machen sollte, die Hauptroute folgt jedoch weiter angenehm geradeaus dem Tal in Richtung Blatten (die vierte Gemeinde des Lötschentals). Wenn man dann so schön zufrieden (nun auf schmaler Straße) hinauffährt, folgt kurz vor dem Ende noch eine unangenehme Überraschung. Ein steiler Kilometer um die 10 % durch eine kurvige Passage hindurch bringt uns noch mal gehörig ins Schwitzen, bevor wir dann nach einer kurzen Abfahrt an das Ende der Straße am großen Parkplatz bei der Fafleralp auf 1763 m gelangen.
Ein durchaus lohnender Anstieg mit immerhin fast 1200 Höhenmetern, der uns sehr fair immer ausreichend Zeit zur Erholung lässt und doch auch ein paar steilere Passagen bietet. Die Abfahrt macht dann noch richtig Laune, bevor man sich zurück in Gampel an neue Aufgaben heranwagt (Die Strecke Gampel – Weritzalp – Fafleralp und zurück übrigens kombiniert 73 km und nicht ganz 2000 Höhenmeter für eine schöne, zum Teil recht knackige Nachmittagsrunde).
Für die Beschreibung danken wir stb72 Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
stb72 Mail an Absenderohne Zeit10.09.2007
Uwe Mail an Absenderohne Zeit23.07.1983
bruale Mail an Absenderohne Zeit23.05.2000
gyorgyigabor Mail an Absenderohne Zeit20.07.2011