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Lolosruhe (574 m)
Heldensteinstraße

Pfälzerwald, Rheinland-Pfalz.
das Modenbachtal
Die Heldensteinstraße auf die Lolosruhe ist nach der Kalmit der zweithöchste Anstieg im Pfälzer Wald, den man mit dem Rennrad bezwingen kann. Obwohl deutlich kürzer und auch leichter, ist er in Radfahrerkreisen über den Raum Neustadt–Landau hinaus allerdings wenig bekannt. Dies liegt vermutlich an der verkehrsmäßig ungünstigen Anbindung für die Nord- und Westpfälzer. Anders als die berühmte Nachbarin im Norden kann der Pass nämlich nur von der Weinstraße aus angefahren werden und liegt zudem relativ weit im Süden.
Auch wird auf ihr kein Gipfel erreicht – noch nicht einmal ein Aussichtspunkt. Stattdessen umrundet man lediglich den 662 m hohen Kesselberg, welcher als zweithöchste Pfälzer-Wald-Erhebung ein ebenfalls eher unscheinbares Dasein fristet.
Während nun die Vorderpfälzer beide Berge ohne viel Mühe zu einem satten „1000er” verbinden, dürfen die Hinterwäldler zunächst den kompletten Pfälzer Wald durchqueren und haben am Fußpunkt einer der Rampen bereits gute 50 km und je nach Routenwahl eine ordentliche Anzahl Höhenmeter in den Beinen.
Kalmit und Lolosruhe von Kaiserslautern auf einer attraktiven Runde miteinander verbunden (z. B. über Stall, Krottenbuckel und Totenkopf mit Rückkehr über Wellbachtal oder Hermersberger Hof), ergeben ein nettes Ganztagesprogramm mit rund 130 km und locker 1600 Hm – ganz bestimmt eines der Besten, welches man in dieser Region unter die Reifen nehmen kann. Reicht es dagegen für das Double nicht, wird im Zweifel eher der Kalmit der Vorzug gegeben.
Der Haardtrand gerade um Edenkoben ist als Erholungsraum sehr beliebt und touristisch sehr gut erschlossen. Die Gegend ist so reich an interessanten Punkten, dass es schwer fällt, sie alle zu nennen. Eine kleine Auswahl gefällig? Den Eingang des Edenkobener Tals bewachen die Ruine der Rietburg (mit Sesselbahn), die Villa Ludwigshöhe (von König Ludwig I. von Bayern) und das Friedensdenkmal (zur Erinnerung an den Krieg 1870/71, natürlich mit Ausschank). Auch die malerisch gelegene Kropsburg liegt quasi am Weg.
Im Tal folgen dann der Hilschweiher (mit Bootverleih und Gaststätte), der Innungsstein (eine imposante, mit mittelalterlichen Felsritzungen bedeckte Sandsteinplatte), oben dann die fünf Steine (eine Ansammlung alter Grenzmarken, an denen die Waldnutzungsgebiete verschiedener Haardtdörfer aneinander stoßen). Rund um den Steigerkopf finden sich ein Aussichtsturm und die Reste verschiedener preußischer und österreichischer Schanzen aus den Revolutionskriegen.
Dann gehts weiter ins Modenbachtal mit den Ruinen der Burg Meistersel und der Frankenburg. All das ist erschlossen über ein wahres Gespinst von Wanderwegen und gespickt mit gastronomischen Einrichtungen aller Art. Die Heldensteinstraße hilft am Wochenende den Ansturm der „Gummiwanderer” und „Heckeschisser” auf die freie Natur zu verteilen – mit entsprechenden Beeinträchtigungen durch zwei- bis vierrädrig Motorisierte ist dann zu rechnen. In den Weinstraßendörfern bricht der Verkehr sonntags nachmittags regelmäßig zusammen.

Bliebe jetzt nur noch zu klären, woher der Name Lolosruhe rührt. Bislang konnte dem Autor das nämlich noch niemand zufriedenstellend erläutern.
Für die Beschreibung danken wir bruchpilot Mail an Absender

Nördliche Auffahrt durchs Edenkobener Tal  8 km / 400 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 2 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nördliche Auffahrt durchs Edenkobener Tal
Es ist dies die etwas härtere der beiden Möglichkeiten. Wir beginnen die Auffahrt im Zentrum des Weinstraßenstädtchens Edenkoben (ca. 175 m Höhe) und folgen der engen, beidseitig mit Weingütern gespickten Klosterstraße sanft ansteigend hinaus in die Weinberge.
Nach gut 1 km hält man sich am Abzweig zur Kropsburg halblinks und steuert auf die Bergkette und den tiefen Einschnitt des Edenkobener Tals zu. Die Straße verflacht wieder, geht sogar kurz in eine kleine Abfahrt über, um erst mit dem Eintritt in den Wald an der Privatklinik Villa Medica stärker anzuziehen.
Die nächsten 2,5 km weisen mittlere Steigungswerte (6–8 %) und etwas ruppigeren Asphalt auf, dann wird es erstmal wieder flacher bis zum Hüttenbrunnen und der Edenkobener Hütte des PWV (Pfälzerwaldverein).
Kurz danach ist das Vorgeplänkel aber endgültig vorbei. Die Trasse legt jetzt auf rund 9 % Steigung zu und behält diese auch die restlichen 2 km bis zur Passhöhe bei. Sie schlängelt sich hangaufwärts in einen Talgrund hinein, verlässt diesen sofort wieder nach links und windet sich in einer langgezogenen Kehre hinauf bis zur Lolosruhe.
Hier oben gibt es außer den bereits genannten fünf Steinen (links des Passschildes) nichts Erwähnenswertes zu sehen. Wen Hunger und Durst treiben, der rolle deshalb schnell die knapp 2 km hinunter zum (ehemaligen) Forsthaus Heldenstein, wo ein hübscher Biergarten wartet.
Für die Beschreibung danken wir bruchpilot Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.mayer_moo Mail an Absender0 h 22 m 19 s24.04.2009
schille Mail an Absenderohne Zeit16.05.2009
kadir Mail an Absenderohne Zeit05.05.2009
Ense Mail an Absenderohne Zeit14.04.2009
Pastorius Mail an Absenderohne Zeit17.07.2003
Heidelberger Bergstier Mail an Absenderohne Zeit21.08.2007
kniekaputt Mail an Absenderohne Zeit28.06.2011

Südliche Auffahrt durchs Modenbachtal  14 km / 420 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 2 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südliche Auffahrt durchs Modenbachtal
Als Startpunkt nehme ich mal Edesheim, 2 km südlich von Edenkoben und nur 150 m hoch gelegen. Man hat zunächst die Wahl zwischen zwei Routen durch das Weinland, welche sich im engen Talgrund des Modenbachs wieder treffen. Die rechte Variante führt über Rhodt und Weyher, die linke über Hainfeld und Burrweiler. Im Prinzip ist es egal – beide Strecken sind sanft ansteigend, später flach und man bekommt überall Weinstraße pur geboten.
Am Treffpunkt auf etwa 250 m Höhe befindet man sich allerdings bereits im Wald, und ein mäßig steiler Anstieg führt hinauf in einen der schönsten Wiesengründe des Pfälzer Waldes.
Vorbei am Abzweig ins Dernbachtal und am Modenbacherhof geht es mit maximal 4 % Steigung, teilweise aber auch völlig eben, weiter taleinwärts bis zu einer Brücke, an der die Bachseite gewechselt wird (331 m Höhe).
Der Charakter der Fahrt wechselt jetzt ebenfalls – von gemütlich auf sportlich –, denn die 240 Hm von hier bis zum Scheitelpunkt weisen gleichmäßige 6 bis 7 % Steigung auf und bieten kaum eine Erholungspause mehr.
Nach einer markanten Doppelkurve ist bald der kleine Zwischenpass am Forsthaus Heldenstein erreicht (ca. 470 m Höhe), die Straße biegt scharf rechts ab und schlängelt sich noch knapp 2 km am Nordhang des Steigerkopfes entlang bis zum Wanderparkplatz an der Lolosruhe.
Für die Beschreibung danken wir bruchpilot Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
thomasmahl Mail an Absenderohne Zeit23.06.2009
Laufente73 Mail an Absenderohne Zeit30.08.2009
Heidelberger Bergstier Mail an Absenderohne Zeit13.04.2008
indiana Mail an Absenderohne Zeit22.09.2010
HuiLui Mail an Absenderohne Zeit17.08.2010
Frischi_1984 Mail an Absenderohne Zeit27.07.2011