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Mägisalp (1708 m)

Aussicht oben an der Mägisalp

Auffahrten

Von kletterkünstler – Diese Auffahrt beginnt in Hasliberg-Reuti, wo wir hinter der Seilbahn der Schletterstrasse nach links bergauf folgen müssen. Von dem Sackgassen-Schild sollte man sich nicht ablenken lassen, denn das gilt nur für motorisierte Fahrzeuge. Die Steigung zieht durch den Ort hindurch gleich mächtig an und erreicht zweistellige Werte von 10 bis 12 %. Nach dem Ortsende folgt eine kurze flachere Passage, doch nach Überquerung eines Baches, an dem im Jahre 2009 fleißig gebaut wurde, steigt der Weg wieder mit rund 8 % an. Hier spendet ein kleines Waldstück auch zum ersten Mal kurz Schatten. Nach einem Linksknick schlängelt sich die Straße nun in östlicher Richtung durch die Wiesen. Auf einen langen Linksbogen, der uns wieder kurzzeitig in westliche Richtung führt, folgen noch ein paar schöne Kurven, ehe wir den Punkt Ober Schletter auf 1240 m Höhe erreichen.
Hier müssen wir nun links abbiegen. Geradeaus geht es weiter in das Gental und damit zur Engstlenalp. Startet man in Hasliberg, könnte man sich so also rund die Hälfte der zu absolvierenden Höhenmeter sparen. Doch wer will das schon? Und so fährt man besser über Meiringen und Innertkirchen zur Engstlenalp und kehrt auf direktem Wege vom Gental zum Hasliberg zurück.
Der nun folgende Kilometer ist wieder bis zu 12 % steil. Anschließend wird es wieder etwas flacher. Eine weite und eine engere Kehre versüßen den Anstieg, der jetzt zunehmend durch wald- oder baumreichere Umgebung führt. Nach einer kurzen Flachpassage erreichen wir nach insgesamt etwa 4,5 km auf ca. 1450 m einen Abzweig. Hier neigt man dazu rechts weiter zu fahren, da es geradeaus wieder bergab geht. Dies ist jedoch der richtige Weg. Rechts gelangt man zunächst asphaltiert zu einer unscheinbaren, aber wohl bewirtschafteten Alp auf 1630 m und dann auf geschottertem Wege zur Gummenalp auf 1830 m. Von dort führen Wanderwege zu den 2250 m hohen Planplatten, die allerdings auch gemütlicher per Lift von unserem Ziel, der Mägisalp aus, zu erreichen sind.
Nach kurzer Abfahrt erreichen wir also die Seilbahnstation Bidmi (1424 m) mit ihren Restaurant. Auch ein paar verstreute Höfe und Hütten und ein See liegen hier. Wir halten uns hier rechts. Geradeaus geht es nach Wasserwendi – eine zweite Auffahrtsvariante. Wir klettern zunächst wieder etwas gemütlicher durch die Wiesen und Weiden.
Nach einem langen Rechtsbogen und einem Viehgatter wird es wieder etwas steiler. Wir durchqueren zwei Kehren und tauchen anschließend in den Wald ein. Die Steigung legt nun wieder auf 10 bis 12 % zu. Gegen Ende zieht das Sträßchen in ein Seitental hinein, und auf einer langen Gerade entlang eines Baches erreichen wir die Mägisalp. Hier halten wir uns rechts und folgen dem Asphaltband noch hinauf zur Seilbahnstation, wo es, wie bereits erwähnt, quasi gleich mehrere Passschilder gibt.

Wieder mal hat man einen sehr schönen, ruhigen Anstieg im Berner Oberland bezwungen. Schöne Blicke auf das Wetterhornmassiv, abwechselnde Wald- und Wiesenstücke, schöne Kurven, steilere und wenige flachere Passagen, sowie nicht zuletzt ein großartiger Belag machen diese Auffahrt zu einem echten Leckerbissen, den man bei einem Besuch im Haslital nicht links liegen lassen sollte.

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00:46:40 | 10.09.2016
Steinboc
Dolce Vita

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