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Malbun (1599 m)

Alpen, Rätische Alpen.
Malbun .
Malbun liegt im Fürstentum Liechtenstein hoch oben in einem Seitental des Saminatals und ist ein Ortsteil der Gemeinde Triesenberg. Das Fürstentum Liechtenstein besteht topographisch aus zwei Landschaften, dem westlichen Teil im Rheintal mit der Grenze zur Schweiz und dem östlichen Teil mit hohen Bergen, die zum Rätikon gehören. Dort befindet sich ein Hochtal, das Saminatal, welches Richtung Norden nach Österreich entwässert. In diesem Hochtal finden wir den kleinen Ort Malbun auf einer Höhe von 1599  m. Malbun ist als Wintersportort beliebt, was man auch an den großzügigen Parkmöglichkeiten am Ortsrand sehen kann. Im Sommer ist nicht viel Betrieb.
Bei der Tour de Suisse 2004 war Malbun Bergankunft einer Etappe, wo die Kletterer heftige Attacken gegen Jan Ullrich gefahren sind und ihm (vorübergehend) das Goldtrikot über die Ohren gezogen haben. Daher ist vielleicht manchem Radsportfreund Malbun ein Begriff.
Malbun ist im Fürstentum Liechtenstein der einzige nennenswerte, anfahrbare Hochpunkt, der für Rennradfahrer interessant ist.
Es gibt zwei verschiedene Möglichkeiten die Tour zu starten: Vaduz (455 m) oder Triesen (512 m), beide im Rheintal. Die Bergauffahrt sollte man möglichst ab Vaduz starten (teilweise Einbahnstraße bergauf, landschaftlich viel schöner, weniger Verkehr, für LKW und Busse verboten), abwärts hingegen eignet sich nur die Strecke nach Triesen.
Für die Beschreibung danken wir Uwe Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Westanfahrt von Vaduz13,5 km1144 HmSchön: 4 SterneHart: 4 Sterne
Westauffahrt von Triesen13 km1139 HmSchön: 3 SterneHart: 4 Sterne

Westanfahrt von Vaduz  13,5 km / 1144 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 4 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Westanfahrt von Vaduz
Wenn wir aus dem Norden aus Richtung Feldkirch / Österreich kommen und die Hauptstraße (viel Verkehr, teilweise Radweg / Radspur) nach Vaduz befahren, kommen wir am Ortsanfang von Vaduz an einen Linksabzweig mit der Beschilderung Schloss Vaduz. Dort fahren wir links und haben schlagartig kaum noch Autoverkehr.
Am Ortsende von Vaduz beginnt die Straße sofort zu steigen und wir treffen auf vier Kehren mit Pflasterbelag (guter Zustand, problemlos zu befahren). Dort befindet sich auch das Schloss, welches im Privatbesitz des Fürsten ist und nicht besichtigt werden kann. Hier hat man auch zum ersten Mal eine schöne Aussicht über das Rheintal Richtung Schweiz.
Am Schloss vorbei kommen wir in den Wald und steigen dabei merklich an. Hier im Wald beginnt auch die oben erwähnte Einbahnstraße. Die Straße führt an steilen Felswänden (Steinschlagschäden in der Fahrbahn) schön im Schatten liegend vorbei. Nach einigen Kilometern (ca. 7 km ab der Hauptstraße) kommen wir in den Ort Triesenberg, wo wir auf die Hauptroute nach Malbun treffen. Hier fahren wir links bergauf. Aus Triesenberg heraus haben wir keinen Wald mehr und können, je nach Wetterlage, die pralle Sonne genießen. Es steigt weiter mit einigen Kehren steil an, aber bisher noch gleichmäßig, was bestimmt auch Ulle noch genossen hat.
Biegt man in der letzten Rechtskurve vor dem Tunnel links ab, trifft man auf eine brutale, bis zu 24 % steile Alternative. ie führt oberhalb des aktuellen Tunnels durch einen ca. 50 m langen, engen Scheiteltunnel (1472 m, im Tunnel unbefestigte Fahrbahn). Anschließend geht es wieder steil (20&nbp;%) durch einige Kehren bergab nach Steg. Die Scheitelstrecke ist mit Wanderwegschildern Richtung Stücka versehen. Der zusätzlich Aufwand beträgt ca. 150&nbp;Hm auf- und abwärts.
Wenn wir der Normalroute auf der Hauptstraße folgen, kommen wir jetzt unvermittelt zum Tunnel (ca. 800 m lang, knapp zweispurig, vorbildlich beleuchtet). Vor dem Tunnel haben wir den letzten Ausblick über das Rheintal. Der Tunnel steigt nur noch leicht an, was leider viele Fahrer völlig aus dem Tritt bringt (Ulle auch!). Danach fahren wir an dem Örtchen Steg vorbei, was sehr eigenartig angelegt ist, denn die Häuser und Hütten bilden ein großes Rechteck, welches man von der Alternativstrecke über Stücka besonders gut sieht.
Ab Steg beginnt es wieder an zu steigen, und das auch noch heftig. Die letzten drei Kilometer steigen auf dem Talboden direkt und ohne Kehren auf bis nach Malbun. Hier kommen die letzten Körner zum Einsatz, wenn noch welche vorhanden sind (Ulle hat wohl hier den Anschluss verloren). Vor allem der allerletzte Kilometer hat es in sich, wenn das Ziel schon vor der Nase liegt, aber leider etwas zu hoch...

Auf der folgenden Abfahrt bleiben wir in Triesenberg auf der Hauptstraße und können auf gut ausgebauter, aber auch stark befahrener Straße zu Tal rasen. Es hat dort reichlich Kehren und Möglichkeiten, Autofahrer zu nerven. Noch ein Wort zu Fahrzeiten: die Profis benötigen ca. 40 Minuten für die Steigungsstrecke (unsere Zeit unterliegt dem Datenschutz).
Für die Beschreibung danken wir Uwe Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: Berghochfahrer Mail an Absender0 h 53 m 05 s09.03.2011
Mittlere Zeit: tak Mail an Absender1 h 15 m 00 s29.07.2005
Langsamste Zeit: 1 h 45 m 00 s09.09.2006

Westauffahrt von Triesen  13 km / 1139 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 4 Sterne

Wir starten wahlweise auf der Feldstrasse oder auf der Dorfstrasse in Triesen im Rheintal. Erstere ist die Hauptstraße nach Triesenberg und Malbun. Beide Varianten steigen gleich kräftig zum Oberdorf hin an. Nach fast einem Kilometer treffen sie dann aufeinander und führen mit hohen einstelligen Steigungswerten zur Hauptstraße, die von Vaduz nach Triesenberg führt.
Wir folgen dieser nun nach rechts und klettern in acht direkt aufeinander folgenden Kehren bei hoher Steigung zwischen 8 und 12 % nach Triesenberg. Dabei liegt uns stets das Rheintal zu Füßen, hinter dem sich die verschneiten Bergriesen der Glarner Alpen erheben. Nach fast vier Kilometern erreichen wir mit der nächsten Kehre schließlich Triesenberg. Hier gibt es einen Brunnen zum Auffüllen der Wasservorräte und weitere Verpflegungsmöglichkeiten.
Hier vereinigen sich nun die beiden Varianten und führen fortan identisch nach Malbun. Der weitere Weg ist also bekannt. 8,4 km und etwa 700 meist steile Höhenmeter später ist der Wintersportort auf 1600 m Höhe erreicht – vorausgesetzt man hat den Tunnel der steilen Alternativstrecke vorgezogen. Durchfährt man das nicht gerade hübsche Touristennest, gelangt man über einen asphaltierten Weg noch ein wenig höher. Anfang Mai 2012 endete der Weg des Autors und weiterer Redaktionsrecken im strömenden und kalten Regen auf etwa 1620 m. Dort verhinderte dann eine Schneedecke die Weiterfahrt, weshalb wir nicht sagen können, wie weit es noch hinauf geht.
Für die Beschreibung danken wir kletterkünstler Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Roli Mail an Absenderohne Zeit05.05.2012
kletterkünstler Mail an Absenderohne Zeit05.05.2012
tobsi Mail an Absenderohne Zeit05.05.2012
paelzman Mail an Absenderohne Zeit05.05.2012
tortenbäcker Mail an Absenderohne Zeit05.05.2012
dbeckel Mail an Absenderohne Zeit05.05.2012
Herr_ Mail an Absenderohne Zeit05.05.2012