Malojapass (1815 m)

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Malojapass (1815 m)
Passo del Maloja

Alpen, Rätische Alpen, Engadin, Graubünden, Lombardei.
Die waghalsige Trassenführung der Malojapassstraße.Tag 4 Sommertour 2001
Der graubündener Malojapass verbindet das Oberengadin mit dem Bergell. Als einziger Anschluss des Bergell aus der Schweiz ist er ganzjährig geöffnet. Die serpentinenreiche Abfahrt von Maloja ins Bergell gehört mit zu den Leckerbissen des Radfahrermekkas Engadin, aus dem die Paralellpässe Julierpass, Albulapass und Flüelapass nach Nordosten, der Berninapass nach Südosten nach Italien und der Ofenpass ausgehen.
Fährt man durch das Bergell, so lohnt sich, in Bondo nach Norden den Hang nach Soglio hoch zu fahren.Der Anstieg ist sehr steil, aber man wird belohnt: Das verträumte Soglio mit seinem morbiden Charme der Holzhäuser und verwinkelten Kopfsteinpflastergassen ist wunderschön.
Jan Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Westrampe von Chiavenna (I)31 km1490 HmSchön: 4 SterneHart: 4 Sterne
Ostanrollen von Silvaplana11,5 km0 HmSchön: 3 SterneHärte nicht bewertet

Westrampe von Chiavenna (I)  31 km / 1490 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 4 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Westrampe von Chiavenna (I)
Am Kreisel in Chiavenna, wo der Splügenpass und der Malojapasse zusammentreffen, zweigen wir in Richtung Osten ab. Hier ist auch bereits der offizielle Beginn des Malojapasses.
Auf den "italienischen" ersten 10km ist die Steigung (~4%) nicht dramatisch - nichts deutet auf eine Passstrasse hin, außer die Distanzsteine/Schilder, welche alle 100 m die zurückgelegten Meter anzeigt.
Die Straße schlängelt sich durch ein paar kleinere, verschlafene italienische Dörfer. Nach der Schweizer Grenze kommt gleich die erste Steinschlagüberbauung, welche ankündigt das man nun in den Bergen ist. Es geht auch gleich mit einer 7% Steigung für die nächsten beiden Kilometer los.
In einer großen Tankstelle direkt an der Strasse kann man sich jetzt noch einmal mit Getränken und Essen eindecken, falls man dies nicht bereits in Chiavenna gemacht hat. Ein paar hundert Meter nach der Tankstelle wird man darauf hingewiesen, dass ein Tunnel folgt, welcher für Fahrradfahrer tabu ist. Man muss eine kleine Umfahrung links durch das Dorf Promontogno nehmen.
Am Abzweig dieser Umfahrung geht nach links auch die Straße zum urigen Bergdorf Soglio ab, das man durch Kastanienwälder über eine steile Straße erreichen kann - definitiv einen Abstecher wert.
Die zentrale Dorfstraße von Promontogno ist mit Pflastersteinen belegt und auch recht eng; alles wirkt etwas südländisch. Auf dieser Umfahrungsstrecke legt man 1,5 km zurück, bevor man dann wieder auf die Hauptstraße nach Maloja einzweigt.
Die nächsten 5 km bis nach Vicosoprano sind mit ca. 4-5% Steigung durch abwechslungsreiches Wald- und Talgebiet recht angenehm zu fahren. Hier ist noch alles recht weit und nichts deutet auf einen wirklichen Anstieg hin. Der erste kommt aber unmittelbar nach Vicosoprano. 7-8 Serpentinen mit einigen längeren Geraden welche teilweise bis knapp über 10% steigen. Hier wird einem bereits das Gefühl eines Passes gegeben, für die nächsten 4km fühlt man sich in ein kanadisches Nadelwaldgebiet versetzt.
Nach diesem Anstieg wird alles sehr flach für die nächsten beiden Kilometer, man erwartet eigentlich demnächst das Ortsschild Maloja und hat auch schon das Gefühl, der Pass sei jetzt durch, doch dann kommt erst der Knüller: Direkt nach dem Dorf Casaccia geht es hinauf mit einer langen Geraden und einer Linkskurve in die ersten beiden Serpentinen. Plötzlich sieht man den gesamten Pass sich vor einem erheben. 13 Serpentinen auf 3km verteilt führen einem durch einen wunderschönen Nadelwald mit herrlichen Blick zurück ins Tal. Die mittlere Steigung beträgt ca. 9%, und einige steile Kurven und Geraden bringen einen ganz schön ins Schwitzen. Doch dann ist es geschafft, und man hat das Engadin am westlich Zipfel erklommen.
Bis nach Silvaplana ist es nun nur noch eine 10km lange "Jubelrunde" ohne Steigung. Diese geht vorbei an dem malerischen Sils- und am Silvaplanasee. Der Silvaplanasee ist sehr berühmt für Segel-, Surf- und neu auch Kite-Surf Wettbewerbe. In Silvaplana könnte man direkt wieder auf den Julier fahren und so eine schöne Tagesrundfahrt über Thusis-Splügen-Chiavenna-Maloja-Silvaplana-Julier-Tiefencastel-Thusis machen.
Für die Beschreibung danken wir Oliver Habegger Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: smaller Mail an Absender1 h 43 m 00 s21.05.2009
Mittlere Zeit: Niklas Mail an Absender2 h 22 m 00 s06.09.2011
Langsamste Zeit: 4 h 52 m 00 s22.05.2012

Ostanrollen von Silvaplana  11,5 km / 0 Hm Schön: 3 Sterne Härte nicht bewertet

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Ostanrollen von Silvaplana
Diese Auffahrt von Silvaplana zum Maloja ist gar keine Auffahrt, da Silvaplana ebenfalls auf 1815 m liegt.
Zuerst geht es auf der B 3 entlang am Lago di Silvaplana. Linkerhand erheben sich die mächtigen Berge des Oberengadin bis auf knapp 4000m. Bei Sils überbrücken wir auf einem Landstück die Weiterfahrt zum nächsten See, dem Lago da Segl.
Wenn einem auf dieser Auffahrt der Wind recht heftig entgegenweht, gibt es kein Entrinnen und es ist wie auf einer richtigen Auffahrt. Vor der Hälfte dieses Sees entfernen wir uns etwas vom Ufer und nehmen dadurch ca. 20 Hm in Kauf.
Am Seeende erreichen wir den Ort Maloja (1815 m) und nach dem Ortsausgang rechterhand einen Aussichtspunkt hinunter ins Val Bregaglia (Bergell), linkerhand das pittoresk gelegene alte Hotel Maloja-Kulm und dann den Pass (1815 m).
Für die Beschreibung danken wir Hans Dietmar Jäger
Jan Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: Jabba Mail an Absender0 h 19 m 55 s19.07.2009
Mittlere Zeit: eifelundalpenfan Mail an Absender0 h 21 m 45 s25.06.2011
Langsamste Zeit: 0 h 25 m 00 s01.08.2008