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Manastir Ostrog (835 m) Kloster Ostrog

Ostrog5.

Auffahrten

Von getri – Ausgangspunkt für die Auffahrt zum Kloster Ostrog ist Danilovgrad (60 m), das praktisch in der Ebene des Großraumes Podgorica liegt.
In Danilovgrad nicht die richtige Straße nach Ostrog zu finden, ist fast unmöglich, denn an jeder größeren Straßenkreuzung ist das Kloster Ostrog ausgeschildert. So finden wir uns bald auf einer (Freiland-)Straße wieder, die jedoch in die vermeintlich falsche Richtung führt, nämlich nach Osten. Nach ein paar hundert Metern überqueren wir die Schienen der Eisenbahn und von nun an stimmt auch wieder unsere Fahrtrichtung, konkret nach Nordwesten.
Auf den folgenden 15 Kilometern radeln wir auf einer selbst für montenegrinische Verhältnisse relativ breiten Nebenstraße; Schlaglöcher sind Fehlanzeige. Der Straßenverlauf ist klarerweise meistens ansteigend und führt stets am Südhang eines Bergrückens entlang, was bei hohen Temperaturen eine sehr schweißtreibende Angelegenheit werden kann.
Früher oder später wird am Straßenrand der erste Verkaufsstand auftauchen – für uns ein Zeichen, dass wir dem Kloster schon näher gekommen sind. Entlang der Straße und um die großen Busparkplätze hat sich nämlich ein üppiger Devotionalienhandel ausgebreitet. Neben Olivenöl, Wein, Honig usw. kann man hier so ziemlich jedes Bild eines orthodoxen Heiligen käuflich erwerben. Wobei auch erwähnt sei, dass das Wort Ramsch meistens unangebracht ist, das Angebotene macht zumeist einen sehr guten Eindruck, was die Qualität anbelangt.
Bei Kilometer 20 erreichen wir dann eine Straßenkreuzung, von welcher eine ca. 2,5 Kilometer lange Stichstraße über etliche Serpentinen zum Kloster hochführt. Dieser kehrenreiche Abschnitt auf einer nun eher schmalen Straße ist aus Sicht des bergaffinen Radfahrers ein Genuss. Auf einer Höhe von 835 Metern erreichen wir sodann das Kloster Ostrog und können den Anblick dieses kühn in die Felsen gebauten Klosters genießen.

Noch ein abschließender Hinweis: Wer von Kotor oder Cetinje kommend nach Ostrog fahren will und bei einem Blick auf eine Landkarte auf die Idee kommt, die Nebenstraße über Čevo nach Danilovgrad zu nehmen, dem muss man von dieser Variante eher abraten. Bis nach Čevo ist die verwinkelte Straße gut zu befahren, der Abschnitt Čevo–Danilovgrad ist aber mit einem Rad mit Reifenbreite unter 30 mm wegen der schlechten Straßenverhältnisse ein äußerst mühsames Unterfangen, noch dazu führt die Straße über viele Kilometer bergab (Stand: Juni 2019).
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