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Mendelpass (1363 m) Passo della Mendola

Befestigungen am Mendelpass.

Auffahrten

Von Herbi – Südlich von Eppan an der Weinstraße zweigt die Mendelpassstraße nach Westen ab. Der Abzweig ist sowohl von Süden als auch von Norden kommend gut ausgeschildert. Vor uns liegen 14 Km zur Passhöhe, die es in 17 Spitzkehren zu überwinden gilt.
Im unteren Bereich sind es zunächst fünf lang gezogene breite Kurven zum Warmfahren ohne Schwierigkeiten. Wir erreichen nach 1,8 km ein Hinweisschild, dass der Pass geöffnet ist. Jetzt verlassen wir das Gebiet der Rebstöcke links und rechts der Straße, und es geht in den Bergwald. Auch im weiteren ist die Strecke sehr abwechslungsreich: Wald, Lichtung, Kehren und Geraden wechseln sich laufend ab.
Bis zur ersten Kehre sind es weitere 3,3 km. Weitere Kehren folgen, dazwischen immer wieder herrliche Panoramablicke nach Osten über das Südtiroler Weinland der Etsch, den Kalterer See und im Norden tiefer unten im Tal die Stadt Bozen. Der Blick schweift weiter bis hinüber zu den Berggipfeln der Dolomiten mit Latemar (2846 m) und Rosengarten (2981 m).
Etwa bei der Hälfte der Strecke erreicht man das verfallene Gasthaus Matschatsch. Zwischen den Kehren 8 und 9 liegt dann ein längerer, relativ gerader Anstieg, der die steil abfallende Bergwand quert. Hier wurde die Straße zum Teil über weite Strecken abenteuerlich in den nackten Fels geschlagen. Steinschlagnetze und Betonstützen sichern die Flanken, an denen entlang man ausgesetzt in Richtung Süden fährt. Dementsprechend bekommt man hier eine tolle Aussicht über das Etschtal, in dessen Talsohle der Kalterer See schimmert. Dieses schönste Stück des Anstieges ist ca. 1,5 km lang. Danach tritt die Straße wieder in den Wald ein, in dem noch die fehlenden acht eng übereinander gebauten Serpentinen überwunden werden müssen.
Mehrere kleine Nothaltebuchten entlang der Strecke sind für Biker wie ideal geschaffen für kurze Verschnaufpausen, und als schöne Aussichtspunkte willkommen. Die letzten 5 Kilometer sind jeweils mit weißer Farbe als Zahlen im Asphalt angezeigt.

Nicht entgehen lassen sollte man sich die eingangs erwähnte Stichtour zum Penegal, die ca. 500 m hinter dem Pass rechts abzweigt. Zu Beginn ist die Steigung noch angenehm, etwas später wird sie immer steiler, Spitzenwerte um die 20 % Steigung verlangen entweder einen ganzen Mann oder doch zumindest eine Bergübersetzung.
238 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:01:16 | 07.07.2016
sgi01
Mittlere Zeit
01:03:26 | 16.08.2011
CoePirat
Dolce Vita
01:47:00 | 26.06.2009
Tuba_Tom
Von kayano – Bei der Variante von Kaltern aus ist der Anstieg 14 km lang und hat seine Höchststeigung auch bereits im Dorf mit etwa 15 % auf kurzen Abschnitten. Bereits vom Start aus kann man die Passstraße weit oberhalb am Felsen erahnen. Man beginnt den Aufstieg, fährt durch Kaltern und erreicht St. Nikolaus, einen kleinen Ortsteil. Hier legt sich die Steigung dann zurück und kurz nach dem Ort erreicht man die Kreuzung mit der von Eppan heraufführenden Hauptstraße. Ab dort geht es dann weiter wie oben beschrieben.
113 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:46:20 | 02.07.2011
Waldo_Feraldo
Mittlere Zeit
01:03:00 | 05.05.2011
Josef62
Dolce Vita
01:31:27 | 04.08.2011
ekki
Von Flachlandtiroler – Die Westrampe ist die mit Abstand kürzeste sowie leichteste Variante, den Mendelpass zu bezwingen. Dies wird vor allem anhand der nur 380 Hm bei durchschnittlich 4,2 % Steigung deutlich.
Wir starten im Ortszentrum von Fondo wenige Meter unterhalb des Brunnens auf der Dorfspiazza auf 983 Metern Höhe. An der rein italienischen Beschilderung hier im Ort erkennen wir, dass wir uns noch nicht im zweisprachigen Südtirol, sondern noch in der Provinz Trentino befinden. Das Rathaus im Rücken verlassen wir das Zentrum nach links auf der Via Cesare Battisti zunächst auf flacher Strecke.
Nach ca. 300 Metern biegen wir links im rechten Winkel bergauf ab, lassen die Bushaltestelle links liegen und treffen nach insgesamt einem halben Kilometer auf die Hauptstrasse Via Palade, die aus Tret und somit vom Gampenpass kommt.
Nach erneut nur wenigen Metern biegen wir links in die spitz und vor allem steil abzweigende Viale Bellavista ab und folgen somit der Ausschilderung zum Mendelpass. Hier befinden wir uns im mit 7 bis 9 % steilsten Stück der Steigung, befahren im weiteren Verlauf eine langgezogene Linkskurve sowie eine spitze links-rechts Kehrenkombination mit flachem Mittelteil und landen automatisch auf der langen Geraden der Via Belvedere.
Bei Kilometer 2,5 haben wir nun bereits das erste Zwischenplateau erreicht und biegen links auf die SS42 in Richtung Mendelpass ab. Nach einem erneuten Richtungswechsel nach rechts bei Kilometer 2,8 verlassen wir bei Kilometer 3,4 endgültig die Bebauung von Ronzone-Belvedere und steigen in den Wald ein.
Hier bewegen wir uns auf den folgenden Kilometern bei sehr mäßigen Steigungsgraden von meist unter 5 % und teilweise sogar Flachstücken auf schön kurviger Straße. Nach 6,1 Kilometern geht es noch einmal scharf rechts auf der mittlerweile Via Villini dell’Alpe heißenden SS42.
Auf den letzten beiden Kilometern beginnt nun wieder die Bebauung von Mendola, wobei der Glanz vergangener Tage mit Herrenhäusern und vermeintlich schicken Kurhotels durchschimmert, in schattiger Abendstimmung und erst recht bei schlechtem Wetter der Ort aber doch eher trist daherkommt.
Als Schluss des Anstiegs wählen wir nicht das Ortseingangsschild mit dem Hinweis auf den 1363 m hohen Pass. An dieser Stelle stimmt dies nämlich noch nicht, so dass wir bis fast an den Ortsausgang weiterfahren und erst an der nach rechts abgehenden Stichstraße nach 9 km den Schlusspunkt setzen.
Insgesamt stellt diese Steigung wie eingangs formuliert eine leicht fahrbare Variante dar, die gut auch noch nach einem längeren Tag über Gampenjoch oder Brezer Joch gefahren werden kann.
128 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:22:00 | 03.06.2013
proxomat
Mittlere Zeit
00:32:30 | 24.07.2008
StahlMeister
Dolce Vita
00:45:00 | 11.09.2014
TetedeCourse
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