Mirador del Río (471 m)

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Mirador del Río (471 m)

Lanzarote, Kanarische Inseln.
Links ein Zipfel von La Graciosa.
Der Mirador del Río ist eine der größten Touristenattraktionen auf Lanzarote. Er ist die bekannteste Aussichtsplattform der Insel und bietet einen atemberaubenden Blick nach Norden und Nordwesten, unter anderem auf die kleine Nachbarinsel La Graciosa.
Die 1898 in den Fels geschlagene Festung Batería del Norte wurde 1974 vom bekanntesten Künstler der Insel – César Manrique – in den Aussichtspunkt in seiner aktuellen Form umgewandelt. Von der Formgebung her erinnert er an den Parc Güell und die von Antoni Gaudí errichteten Bauwerke in Barcelona. Kalkweiß ist die dominante Farbe, rund und geschwungen die dominante Form.
Nach Norden und somit zum Meer hin sind die Räume mit hohen Fensterfronten verglast und erinnern sehr an futuristische Hauptquartiere der James Bond-Bösewichte der Sechziger und Siebziger Jahre.
Von der Aussichtsplattform abgesehen ist der Mirador auch einer der höchsten mit dem Rennrad anfahrbaren Punkte der Insel. Somit ist er auch kein Pass, da er eine Einbahnstraße bildet, hinter der nur Klippen 470 Meter in die Tiefe führen.
Angefahren werden kann er prinzipiell von zwei Seiten, aus Süden und Südosten. Das Maximum an Höhenmetern erreicht man allerdings nur von Südosten, da man hier fast vom Strand an der Ostküste losfährt und daher den felsigen Höhenzug, an dessen Spitze der Aussichtspunkt liegt, erst erklimmen muss. Die hier vorerst nicht beschriebene Südauffahrt startet in Haría bereits auf halber Höhe und hätte somit nur gut 200 Hm.
Für die Beschreibung danken wir Flachlandtiroler Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Südostanfahrt von Jameos del Agua10,3 km445 HmSchön: 4 SterneHart: 4 Sterne

Südostanfahrt von Jameos del Agua  10,3 km / 445 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 4 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südostanfahrt von Jameos del Agua
Wir starten an der Nordostküste Lanzarotes in unmittelbarer Nähe der Touristenattraktion Jameos del Agua. Diese Grotte mit integriertem Pool, Auditorium, Restaurant und Wasserbassin mit auf der Welt einmaligen Albinokrebsen (!) liegt an der Abzweigung von der LZ-1 auf die LZ-205 in unserem Rücken.
Los geht es also auf 26 m Höhe in westlicher Richtung, nur wenige hundert Meter vom Meer entfernt. Die Straße mit für hiesige Verhältnisse akzeptablem Asphalt führt schnurgerade in Richtung der Cueva de los Verdes, einer weiteren Grottenanlage inmitten der Lavasteinfelder. Wir erreichen den Parkplatz nach 600 m, fahren allerdings auf der LZ-205 weiter, die sanft mit 2–6 % ansteigt und zwischendurch wieder abfällt.
Die Straße bietet eine tolle Sicht zurück auf das Meer, da sie wie im mittleren Westen der USA immer geradeaus geht und sich den Hügeln anschmiegt. Umringt wird das Asphaltband von mit grünen Flechten bedeckten, rauen Lavasteinen. Hier wäre laufen oder gar radeln abseits der Straße völlig unmöglich.
Nach einem zwischenzeitlichen Linksknick bei Kilometer 1,8 erreichen wir nach 2,5 km die erste richtige Kreuzung auf 116 m. Der erste Teil bescherte uns somit eine Steigung von durchschnittlich 3,6 %, der Spaß beginnt also erst noch.
Wir biegen nun rechts auf die LZ-201 nach Nordwesten. Hier wird nun der Wind zum großen Gegenspieler, während die Steigung weiterhin moderat bleibt. Nach 4,8 km bleiben wir halbrechts auf der Hauptstraße, welche bei Kilometer 5,1 im 90-Grad-Winkel nach rechts abknickt. Hier wird es nun zwar steiler, aber durch die nun östlich eingeschlagene Richtung ist es weniger windig, und die Fahrt wird angenehmer.
Nach einem erneuten Richtungswechsel nach 500 Metern erreichen wir dann bei Kilometer 5,9 die Abzweigung nach Orzola. Die Strecke in den Hafenort herunter ist zwar auch sehr zu empfehlen (hier konnte man sich einst auf die Pavés von Paris-Roubaix vorbereiten, inzwischen ist der Belag rundeneuert), wir bleiben aber auf der LZ-201 in Richtung Mirador.
Nach exakt 8,3 km biegen wir dann am Ortseingang von Ye rechts in eine kleine Senke auf die LZ-203. Wir sind nun auf 366 m angelangt und haben somit nur noch gut 100 Hm vor uns. Auf diesen ist einmal mehr schlechter Asphalt und starker Wind (aus der leider üblichen Richtung Nord/Nordost) ein größeres Hindernis als die Steigung von hier 5 %.
Obwohl diese letzten zwei Kilometer auf einigen Karten als Einbahnstraße eingezeichnet sind, dürfen wir hier in der Tat hoch (Stand 02/2009). Wir passieren ein verlassenes Wärterhäuschen und vernehmen vor uns bereits den kleinen Parkplatz und das geschmiedete Empfangslogo des Mirador del Rio. Wir erreichen es auf 471 m nach 10,3 km und selten so anstrengend gewesenen 4,3 % Durchschnittssteigung.
Für die Beschreibung danken wir Flachlandtiroler Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.Flachlandtiroler Mail an Absender0 h 41 m 00 s08.02.2009
nrohr Mail an Absenderohne Zeit25.12.2009
Roschi Mail an Absenderohne Zeit13.05.2008
Schorsch Mail an Absenderohne Zeit19.05.2010
Destille Mail an Absenderohne Zeit19.11.2010
radfrettchen Mail an Absenderohne Zeit20.02.2011
the grip Mail an Absenderohne Zeit17.03.1997
fitforfun40 Mail an Absenderohne Zeit03.02.2009