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Modré Sedlo (1500 m)

Schlusskilometer zur Passhöhe. Auf offener Fläche geht es noch immer mit über 10 % steil bergan.
Hinter der Passhöhe wartet die Luční bouda zur Einkehr.

Auffahrten

Von degga – Aus Velká Úpa kommend biegt man an der ersten großen Kreuzung in Pec rechts in Richtung Schneekoppen-Lift ab und dann nach hundert Meter gleich wieder nach links. Ab jetzt wählt man immer den steilsten Weg aufwärts. Mit den Ausschilderungen der Cyklotrasa A1 und der Vyrovká Bouda sollte man die Straße leicht finden.
Wenn man 150 Meter Kopfsteinpflaster hinter sich gelassen hat, beginnt der Anstieg hart zu werden. Irgendwoher müssen ja die 11,5 % im Schnitt kommen, denkt man sich. Nach 500 Metern im Wald kommt dann der erste überdurchschnittlich steile Bereich, bei dem es erstmals in Richtung 20 % geht. Hat man diesen Abschnitt geschafft, tritt Verwunderung ein, denn die Straße gönnt sich einige flache, sogar ein paar abwärts führende Meter. Der Blick schweift dabei zu den riesigen kahlen Hängen, die 400 Meter höher drohen. Der kühle Rechner ahnt an den Richterovy Boudy, wenn man immer noch erst bei 10 % Steigung im Schnitt ist, wird es gleich ganz dick kommen. Bis zur Vyrovká Bouda sind das dann 1,4 km mit durchschnittlich 15 % und mit Steigungsspitzen um die 20 %. Aber dafür werden die Bäume langsam niedriger und der Blick frei hinunter nach Pec.
An der Vyrovká Bouda biegt man rechts ab und fährt gerade an einem steilen Wiesenhang entlang in Richtung Passhöhe. Die Straße ist hier kaum windgeschützt, was unter schlimmen Windverhältnissen nochmal ein besonderes Erlebnis mit sich bringt. Wenn man über die Kuppe kommt, blickt man direkt auf die Sněžka (Schneekoppe), den höchten Berg Tschechiens.
Da die Straßenbreite zwischen 2 und 3 Metern liegt, sollte man keine Schlangenlinien fahren. Außerdem muss man mit Gegenverkehr rechnen.

8 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:39:50 | 29.09.2008
degga
Mittlere Zeit
00:44:45 | 26.09.2011
spree coast
Dolce Vita
00:57:08 | 20.08.2016
Boldi
Von aviatorsbh – Man startet auf der Landstraße 295 im Elbtal aus Vrchlabi kommend auf der Höhe Hořejší Vrchlabi am Abzweig nach Osten Richtung Strážné. Nach etwa 4,5 km sanften Anstieges und 300 Hm erreicht man einen großen Platz in Strážné mit einem Postamt linker Hand. Hier fährt man geradeaus runter Richtung Dolni Dvur. Etwa 1 km später kommt eine scharfe Rechtskehre, an der man die Straße geradeaus auf den Radweg 1 verlässt. Nach einem kurzen Anstieg vorbei an einem alten Garagenkomplex biegt man erneut durch eine Rechtskehre dem Radwegschild folgend (geradeaus wäre nur ein Wanderweg). Einen guten Kilometer später kommt nach einem relativ ebenen Stück durch eine Lichtung erneut eine Kreuzung (wieder im Wald), an der man nach links auf den Radweg 1A abbiegen muss. Ab jetzt geht es nur noch bergauf. Falls nicht, hat man sich verfahren!
Es folgt ein langer steiler Anstieg durch den Wald, wobei man leider kaum Ausblicke hat. Nach knapp 2 km und 230 Hm kommt eine Linksskehre (mit kleinem Ausblick), hinter der die Steigung etwas flacher wird, sowie eine Kreuzung zum Radweg 18, die nicht weiter interessiert. Schließlich trifft man auf eine T-Kreuzung, an der man nach rechts weiter dem Schild 1A folgt. Man durchfährt eine kleine Lichtung und erneut ein karges Waldstück, bis es endgültig kahl wird.
Etwa 4 km nach der letzten Kreuzung ereicht man in einer leichten Senke die Vyrovka Bouda, die Stelle, an der die Aufstiege von Pec und Vrchlabi zusammentreffen. Wie bereits bei der allgemeinen Beschreibung erwähnt, sind die letzten 1,5km bis zur Kreuzung leider nur Schotterpiste. Man kommt mit einem Tourenrad aber noch relativ gut durch. Die ganze restliche Strecke ist asphaltiert mit mittlerer bis sehr guter Qualität.
Ich habe zwar keinen so fähigen Fahrradcomputer, glaube aber, dass es nirgends steiler als 15% war.
Die Härte-Bewertung erfolgt aus der Sicht eines durchschnittlich trainierten Gelegenheits-Radsportlers. Dazu sollte ich vielleicht noch sagen, dass ich eine Nexus Inter 8 Schaltung habe, die im Einbauzustand eine Übersetzung von Tretkurbel zu Rad ca. 1:1,1 (28") erlaubt. Damit war alles gut schaffbar.

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