Monestir de Sant Pere de Rodes (502 m)

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Monestir de Sant Pere de Rodes (502 m)

Pyrenäen, Katalonien.
Ausblick auf El Port de la Selva.
Badeurlaub an der nördlichen Costa Brava geplant? Fahrrad einpacken. Denn die Ausläufer der Pyrenäen reichen bis nach Roses auf der Halbinsel des Cap de Creus (des östlichsten Punkts von Spanien) und zu den nördlichen Vororten von Figueres. Die absoluten Höhen der Pässe sind zwar nicht spektakulär. Da man aber quasi auf Meereshöhe beginnt, kommen trotzdem Höhenmeter zusammen.
Wie zum Bespiel bei der Auffahrt zum Monestir de Sant Pere de Rodes, gelegen in der Comarca Alt Empordà. Da dieses Kloster neben denen von Santes Creus und Poblet (zu finden weiter im Süden in der Nähe von Tarragona) zu den bekanntesten in Katalonien gehört, seien ein paar Bemerkungen zu dem Bauwerk gestattet.
Die Anfänge des Klosters liegen im Dunkel der Geschichte verborgen, in der Nähe sollen irgendwann einmal Mönche an Land gegangen sein, die zur Zeit der Völkerwanderungen aus Rom geflüchtet waren und Reliquien des Heiligen Petrus im Gepäck hatten. In mittelalterlichen Dokumenten tauchte es als Weihstätte zum ersten Mal im Jahre 878 n. Chr. auf, bevor dann anscheinend ab 945 Benediktiner die Anlage zu einem Kloster umbauten. Die Ähnlichkeit mit einer mittelalterlichen Burg springt geradezu ins Auge, und es ist doch sehr wahrscheinlich, dass es auch als Wehrkirche bei Piratenüberfällen herhalten musste, und dass das Mönchsleben nicht immer friedlich verlief.
Im elften und zwölften Jahrhundert erreichte das Kloster den Höhepunkt seiner Entwicklung, bevor sich dann im Zuge der Reconquista das Machtzentrum des katalanisch-aragonesischen Reiches nach Süden verschob, und die Pyrenäenregionen an Einfluß verloren. Ab dem siebzehnten Jahrhundert wurde es bei Bedarf geplündert und 1793 schließlich ganz aufgegeben, wobei sich die Mönche ins ruhigere Figueres zurückzogen. In den Dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts erinnerte man sich des Klosters, ernannte es zum nationalen Monument und begann mit Restaurationsarbeiten.
Heutzutage steht die Anlage jedem Besucher offen. Zu bestaunen ist unter anderem die Klosterkirche, die als eines der bedeutendsten romanischen Bauwerke Kataloniens gilt. Beim Bau wurden Säulen aus römischer Zeit verarbeitet, und für den Fachmann sind auch noch vorromanische Einflüsse zum Beispiel aus der Karolingerzeit zu erkennen.
Wer jetzt noch mehr über das Monestir wissen will, sollte erstmal die unten beschriebene Auffahrt bezwingen...
Für die Beschreibung danken wir roger2 Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Ostanfahrt von El Port de la Selva7,8 km496 HmSchön: 4 SterneHart: 2 Sterne

Ostanfahrt von El Port de la Selva  7,8 km / 496 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 2 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Ostanfahrt von El Port de la Selva
Start der Passauffahrt ist an der Straße von El Port de la Selva nach Llançà. Man biegt ab am Schild „La Selva, M St. Pere R“ auf einer Starthöhe von 6 m. Dann geht es sofort wieder nach rechts ab - Wegweiser „St. Pere de Rodes“ – und der Tacho zeigt eine Steigung von 12 Prozent an. Nach 350 m Fahrt ist man bereits 25 Hm gestiegen. Der Straßenbelag ist rau und löchrig, weshalb man bei der Abfahrt erhöhte Vorsicht walten lassen muss. Allerdings sind gerade (Stand 2007) mehrere Baustellen sichtbar, so dass man auf Besserung hoffen kann.
Man steigt mit einer durchschnittlichen Steigung von 7,7 Prozent in großen Bögen an einem weitgehend baumlosen Osthang und genießt abwechselnd einen wunderschönen Ausblick auf den Ort, die Küstenlinie und die umliegenden Berge. Abends ist die beste Zeit, wenn die schräge Sonne die Konturen betont. Am späten Vormittag und um die Mittagszeit ist man dagegen gnadenloser Hitze ausgesetzt (Osthang!), und die Landschaft verschwindet im Dunst.
Nach 3,5 km ist man auf 280 m Höhe, es kommt eine flachere, fast gerade Passage, bevor es in 5 Kehren wieder ansteigt bis zum Parkplatz des Monestir auf 455 m nach 5,8 km. Die Hauptarbeit ist getan! Das offene Kloster ist sehenswert, wer es besichtigen möchte, der gelangt über den Parkplatz zu einem Fußweg zum Eingang. Ansonsten rechts halten und dem Straßenverlauf weitgehend eben folgen bis zum Pass auf 502 m nach 7,8 km. Hier hat man einen tollen Ausblick auf die südlichen Pyrenäen.
Wer nicht die gleiche Strecke zurückfahren will, kann auf der Westseite abfahren nach Vilajuїga. Diese Straße ist in einem guten Zustand und man kann mit hoher Geschwindigkeit fahren. Nur zwischen Kilometer 10,0 und 10,7 (gemessen ab Startpunkt) gibt es mehrere üble Bodenwellen. Zurück zum Startpunkt kommt man über Llançà, die Rundtour misst etwa 32 km. Die Westrampe ist der Autor nie aufgefahren, da er aufgrund der Schlaglöcher die Ostrampe nicht abfahren wollte.
Für die Beschreibung danken wir roger2 Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
migel_perez Mail an Absenderohne Zeit15.10.2010
farkas Mail an Absenderohne Zeit21.07.2010
ritzelfuchser Mail an Absenderohne Zeit01.04.2008