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Mont Aigoual (1567 m)

CIMG1548.

Auffahrten

Von stb72 – Prinzipiell ist auch dies kein allzu schwerer Anstieg, aber mit 33 km sehr lange und mit für die Region außerordentlich vielen Höhenmetern.
Start ist im malerischen Le Vigan auf 231 m Höhe. Man nimmt hier nicht die Hauptroute über den Col du Minier, sondern fährt nordwärts Richtung Mandagout, und der Anstieg beginnt noch unmittelbar im Städtchen. Die Prozente sind zwar deutlich spürbar, jedoch nicht übermäßig steil.
Ein Stück hinter Le Vigan passiert man im Vorbeifahren den Col des Mourèzes mit 560 m Höhe und erreicht nach minimaler Zwischenabfahrt Mandagout. Hier muss man bereits nach den ersten Häusern scharf nach links abbiegen, die Straße wird schmaler und wieder steiler, und es beginnt der schöne Teil des Anstiegs. Kurvig und meist im Wald geht es zunächst weiter. Bei einer kleinen Häusergruppe zweigt dann nach rechts ein Weg über den Col des Vieilles (780 m Höhe) und den Col de Peyrefiche (728 m Höhe) zurück ins Tal nach Le Mazel. Unser Weg führt jedoch geradeaus links weiter bald wieder im Wald.
Auf ca. 850 m Höhe beginnt dann der schwerste Teil. Durch insgesamt fünf Kehren, zunächst noch im Wald, später mit tollen Ausblicken, werden nun auch Steigungen jenseits der 10 %-Marke erreicht, bis man bereits über 1000 m Höhe ist.
Danach wird es wieder lockerer. Noch durch ein paar Kehren, bevor die Straße dann nach Norden über den Zwischenpass Col Barette führt, der höchste Punkt wird hier bei ca. 1325 m Höhe nach ca. 20 km erreicht. Danach gehts längere Zeit locker bergab, bis man den größeren Ort Espérou auf ca. 1230 m Höhe nach ca. 25 km erreicht, wo man mit den Auffahrten über den Col du Minier und von Vallerauge zusammen trifft.
Ab hier ist dann nur noch leichtes Bergaufrollen bei 3–6 % angesagt. Nach 1,5 km erreicht man den Col de la Sereyrède (1299 m Höhe) und die Straße von Meyrueis. Gemeinsam folgt nach weiteren lockeren 2,5 km der nächste Pass, der Col de Prat Peyrot (1380 m Höhe), wo die Gipfelschleife um den Aigoual beginnt. Wir wählen den rechten schmalen Weg und fahren gegen den Uhrzeigersinn um den Gipfel herum. Auch diese ca. 5 km sind völlig entspannt zu fahren, erst am Schluss wird es wieder ein wenig steiler.
Endlich oben auf dem weitläufigen unbewaldeten Gipfel des Mont Aigoual samt Observatorium und Parkplatz hat man dann mit etwas Glück eine fantastische Fernsicht.
Immer zu beachten ist allerdings, dass es auch im Sommer hier oben auf über 1500 m Höhe empfindlich kalt und stürmisch sein kann.

Eine sehr lange Auffahrt, die aber viel Spaß macht, und bei der man zahlreiche Pässe – wie in Frankreich so üblich – im vorbeifahren mitnehmen kann.
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02:11:00 | 06.08.2011
Mad Max
Dolce Vita
Von pj – Man folgt der D999 von Le Vigan in Richtung Millau und fährt im Kreisverkehr im Ortsteil Avèze auf die D48 in Richtung Meyrueis und Col du Minier. Direkt nach dem Kreisverkehr überfährt man den Coudoulous, dessen Verlauf man erst einmal folgt.
An der folgenden Kreuzung direkt hinter der Brücke fährt man links und hat gleich danach noch die Chance, auf der linken Seite in einem Supermarkt für die bevorstehende Tour einzukaufen.
Am nächsten Abzweig fährt man wieder links, immer auf der D48. An diesem Abzweig steht auch ein Schild, welches uns darüber informiert, ob die Strasse nach Meyrueis und über den Col du Minier bzw. die Zufahrt zur Skistation Prat-Peyrot geöffnet ist.

Die Straße schlängelt sich nun auf wechselndem Belag durch das Tal des Coudoulous, richtige Kehren gibt es bislang nicht, ebenso wenig wie richtig steile Rampen, die Steigung verhält sich moderat. Nach rund 10 km hat man das Talende erreicht und fährt in einer 180-Grad-Kehre auf die andere Hangseite. Bei Kilometer 14 kommt man an einem Café vorbei, welches damit Werbung macht, dass man von der Terrasse das Mittelmeer sehen kann; ich habe es wegen der Witterung nicht gesehen.
Kurz darauf passiert man auf der linken Straßenseite einen Aussichtspunkt, an dem eine Tafel die Gipfel in der Umgebung erklärt. An der 1000 m-Höhenlinie kommt man an einem zweiten Lokal vorbei und kurz darauf kann man rechts unten im Tal auf der anderen Hangseite die Straße sehen, auf der man gekommen ist.

Bei Kilometer 18 passiert man den Col de Broue (1102 m), der die D48 mit der Auffahrt von Mandagout zum Mont Aigoual verbindet und an den Cascades d’Orgon vorbei führt. Ende Juli 2013 war die Straße aber mittels Schlagbaum gesperrt, angeblich wegen Steinschlag.
Es folgt eine 2 km lange Parkverbotszone, in der man zur Linken eine hübsche Aussicht ins Tal hat, sich aber immer wieder auch bizarre Felsformationen ins Blickfeld schieben. Kurz darauf erreicht man bei Kilometer 21 ab dem Abzweig an der D999 den Col du Minier auf 1264 m Höhe. Die Passhöhe selber liegt im Wald, und während man auf ein Denkmal und das Passschild direkt zuradelt, steht das Schild der Wasserscheide Atlantik/Mittelmeer genau gegenüber.

Auf den folgenden 2 km im Wald verliert man wieder rund 100 Höhenmeter, danach steigt die Straße wieder leicht an. Die Umgebung erinnert jetzt eher an das Allgäu. Nach rund 6 km ab dem Minier erreicht man dann den Abzweig nach L’Espérou, Hier endet die D48, und man fährt rechts auf der D986A weiter, die Steigung nimmt jetzt auf dem folgenden Kilometer bis zum Ortseingang von L’Espérou spürbar zu. Im Ort kommen linker Hand ein paar Sportläden, die aber auf Skifahrer spezialisiert zu sein scheinen. In der Mitte des Ortes mündet dann rechter Hand erst die Straße aus Mandagout und direkt danach die Straße aus Vallerauge ein.
Ab hier ist die Strecke zum Mont Aigoual über den Col de Serreyrède dieselbe, wie bei den anderen Beschreibungen von Mandagout oder Vallerauge.

Achten sollte man auf jeden Fall auf die möglichen wechselnden Wetterumstände – z.B. heiß und schwül im Tal, neblig in L’Espérou und stürmisch bei wolkenlosem Himmel auf dem Gipfel – und die teilweise bis zu handballgroßen Gesteinsbrocken auf der Straße. Diese liegen vor allem nach Regenfällen auf der Straße und sind besonders bei der Abfahrt zu beachten.

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02:15:19 | 22.09.2017
Alexander
Dolce Vita
Von kettenstift – Der Anstieg von Südwesten her aus dem Tal des Herault bezeichnet im engeren Sinne nur die 18 Kilometer von Vallerauge bis Esperou. Dort und wenig später am Serreyrede-Pass trifft die Route auf die übrigen Straßen der anderen Anstiegsrichtungen.
Vallerauge ist ein verschlafenes Örtchen mit einer kleinen Einkaufsmeile, zwei (protestantischen) Kirchen und ein paar Cafés und Restaurants entlang des Flusses Herault. Im Cafe du Jardin in der Ortsmitte z.B. kann man vor dem Fahren noch entspannt einen Espresso trinken und auf der Terrasse balkonartig über dem Wasser sitzen.
Sobald man die enge, gewundene Ortsdurchfahrt hinter sich gelassen hat, gewinnt die Strecke auf der D986 leicht aber stetig an Höhenmetern bei 1 bis vielleicht 3 Prozent Steigung und führt wellig über etwa 4 km bis zum oberen Ende des Tales des Herault. Dort geht es auf natürlichem Wege nur für Bergsteiger weiter, und eine Serpentinenstraße hinauf in die Montagnes de l’Aigoual bildet den eigentlichen Anstieg.
Die nun folgenden 14 Kilometer führen mit einer sehr gleichmäßigen Steigung um die 5 % aufwärts und lassen sich in der Regel erstaunlich schnell fahren. Lediglich die Spitzkehren der langen Schleifen haben auf ihren Innenseiten stärkere Steigungen von bis zu 9 %; diese kann man aber einfach auf den Außenseiten umgehen, wenn die Beine nicht wollen. Die Straße hat mäßige bis gute Qualität des Asphalts; das obere Drittel wurde in den Jahren 2011 und 2012 neu asphaltiert.
Mit zunehmender Höhe wird die Aussicht auf das Herault-Tal immer beeindruckender, und es finden sich in regelmäßigen Abständen belvedères, Panoramaaussichten an den Außenseiten der Kurven, die einen erhabenen Blick auf den Aigoual im Westen und die Gebirgszüge zum Borgne- und Gardon-Tal im Norden hin erlauben.
Erwähnenswert ist die Trinkwasserquelle Les trois fontaines etwa auf 900 m Höhe. Die Wasserqualität ist zwar non controllée, aber unbedenklich, der Geschmack sogar gut.
Nach 18 Kilometern erreicht man den wenig malerischen Wintersport-Ort Esperou mit ein paar geschmacklosen Beton- und Holzbauten entlang der Straße und muss am ersten Verkehrskreisel rechts abbiegen in Richtung Col de la Serreyrede, Prat Peyrot, Mont Aigoual. Hier trifft die Route auf die Auffahrten aus Vigan und dem Dourbie-Tal.
Die folgenden etwa 1,5 Kilometer zum Serreyrede-Pass (1308 m Höhe) weisen noch einmal Steigungen von bis zu 5 % auf, wenn auch nur auf kurzen Abschnitten. Auf der Passhöhe befinden sich ein Museum, ein Bio-Kost-Laden mit örtlichen Produkten und erneut eine Trinkwasserquelle von guter Qualität.
Der Anstieg von Meyrueis her trifft hier auf die Vallerauge-Route und die restliche Tour von gut 8 Kilometern ist nur noch entspanntes Rollen bergauf zum Aigoual.
Erwähnenswert sind die ausgedehnten Buchenwälder in ungewöhnlicher Höhenlage von mehr als 1400 Metern auf der windabgewandten Seite zum Heraulttal hin.
Als letzte Entscheidung kann man 4 km vor dem Ziel noch wählen, in welcher Richtung man die Gipfelregion des Aigoual anfahren möchte: Westlich über die Skistation Prat Peyrot, was landschaftlich sich eher hässlich darstellt, oder südlich unterhalb über die wesentlich schönere Route sous l’Aigual. Auf den letzten Metern vor der Kuppe geht es auf der zweiten Route sogar noch mal steigungsmäßig kurz zur Sache mit 7 bis 8 % und meist Gegenwind. Dann steht man an einer 1566 m hohen Stelle, von der aus man angeblich bei guter Sicht ein Viertel der Fläche Frankreichs einsehen kann.

10 Befahrungen Befahrung eintragen
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01:30:08 | 28.06.2012
rschenke
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01:52:00 | 23.04.2014
max000
Dolce Vita
02:00:03 | 22.07.2013
taureau
Von immerrauf – Am Ausgangspunkt dieser Auffahrt, dem Col de Perjuret, treffen die geologischen Formationen der Causse Méjean und des Massivs des Mont Aigoual aufeinander und somit auch die beiden Regionen der Grand Causses und der Cevennen . Der Pass liegt im Sattel zwischen beiden Gebirgsstöcken und trennt das Tal der Jonte vom Tal der Fraissinet, einem Zufluss des Tarnon.
Einen tragischen Platz in der Geschichte der Tour de France erhielt der Col 1960 während der 14. Etappe von Millau nach Avignon. Der Stundenweltrekordler Roger Rivière stürzte bei seiner Abfahrt in einer Kurve 20 m tief in eine Schlucht und war ab da an den Rollstuhl gefesselt. Er erholte sich von diesem Schicksalsschlag nie, litt unter Depressionen, die ihn in die Drogenabhängigkeit trieben, und starb 1976 im Alter von 40 Jahren. Ein Denkmal bei Fraissinet-de-Fourques erinnert an die Tragödie.
Man erreicht diesen Ausgangspass über Les Vanels (D996), über Meyrueis (D996) oder hinab von der Causse Méjean aus Richtung Aures.
Am Pass biegt man auf die D18 in Richtung Cabrillach und Mont Aigoual. Die Straße steigt zunächst 1,2 km sehr gemäßigt mit etwa 2–4 % an, bis sie am Col de Fourques (1040 m) leicht bergab führt. Hier hat man einen beeindrucktenden Ausblick nach Westen in die Cevennen. Anschließend führt sie mit etwa 7 % auf einer Länge von 1,3 km durch ein bewaldetes Stück und flacht dann auf 2 km bis auf 5 % etwas ab. Nach insgesamt 5,5 km geht es wieder leicht bergab, bis die Straße kurz vor dem Ortseingang von Cabrillac nach insgesamt 7 km wieder ansteigt und auf die Auffahrt von Massevaques trifft. Hier tut sich ein weiter Ausblick Richtung Gorges du Tapoul auf. Anschließend führt die Straße nun in einem Bogen um den Weiler.
Die Streckenführung verläuft jetzt überwiegend durch bewaldetes Gebiet. Die Steigung auf den nächsten etwa 3 km liegt zwischen 5 und 6 %, um anschließend auf einer Länge von 1,5 km auf etwa 8 % zuzunehmen. Das steilste Teilstück ist nun überwunden, und die Strasse verläuft den Wald am Plo du Four (1407 m) verlassend auf 600 m annähernd flach. Anschließend führt die Straße etwa 1 km gemäßigt mit etwa 3–4 % im Bogen um die Kuppe des Mont Aigoual herauf. An der Stichstraße (RD118) zum Observatorium links abbiegen. Nach 1,3 km hat man das meteorologische Observatorium mit seiner Aussichtsplattform erreicht.

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Von stb72 – Diese Auffahrt von Meyrueis folgt der D986 und nähert sich dem Aigoual von Nordwesten. Alternativ kann man von Meyrueis auch über den Col du Perjuret zum Gipfel kommen, so dass man von hier eine schöne Runde für eine Nachmittagstour starten kann.
Keine der Auffahrten zum Aigoual ist schwer, diese hier eventuell die leichteste, da an der Nordseite die Startorte höher liegen. Hier sind zudem die ersten 6 km bei um die 6 % noch die schwersten. Danach wird es eigentlich immer einfacher. Die gesamte Auffahrt verläuft meist im Wald und gewährt nur wenige Ausblicke, so dass man gemütlich vor sich hin rollen kann.

Die erwähnten „schwersten“ Startkilometer führen uns auf der zweispurigen Straße nach Süden. Dann erreicht man den Abzweig nach Lanuéjols, bleibt aber auf der Straße, und es geht 2 km ein wenig bergab. Danach fahren wir leicht bergauf bis zum Col de Montjardin – sogar mit Passschild. Dieser Abschnitt liegt nicht im Wald, sondern führt eher durch eine Art Almlandschaft. Kurz hinter dem Pass, welchen man kaum wahrnimmt, rollt man dann fast eben allmählich wieder in den Nadelwald hinein, immer an einem Hang entlang. Nach insgesamt 16,5 km erreicht man auf 1150 m Höhe einen zweiten Hochpunkt, danach geht es wieder ein bisschen bergab. Hier passiert man die Abîme de Bramabiau bzw. einen belvedère, von welchem aus man den Höhlenspalt schön sieht.
Die kleine Abfahrt führt uns dann wieder ins Freie, und man passiert einen kleinen Kreisel. An einem Camping vorbei geht’s dann wieder in den Wald und wieder bergan. Bei 3 bis 6 % folgen weiterhin gemütliche 5,5 km bis zum Col de la Sereyrède. Wer will, kann hier auch noch ein paar Höhenmeter zusätzlich über den Col de Faubel einlegen, welcher hinüber zur Auffahrt über den Col de Minier quert – Cols gibt’s am Aigoual-Massiv in Hülle und Fülle, die meisten wird man als solche kaum wahrnehmen.

Der direkte Weg führt aber zum Sereyrède, wo uns das Maison de l¤Aigoual mit produits de la ferme willkommen heißt. Ebenfalls genießen wir hier wieder freie Ausblicke, nun erstmals nach Osten. Weiter geht’s nun gemeinsam mit allen anderen Auffahrten, welche den Aigoual von Süden anfahren, wie oben bereits beschrieben.
Dem Mont Aigoual sieht man übrigens ca. 1 km vor dem Gipfel das erste Mal, und erst ab hier kann man dann auch die herrlichen Panoramen genießen, am allerbesten vom Aussichtspunkt mit 260-Grad-Panoramatafel.
Eine leichte Auffahrt, die Länge sollte man aber trotzdem nicht unterschätzen.

7 Befahrungen Befahrung eintragen
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01:54:20 | 17.07.2013
taureau
Dolce Vita
Von Teutone – Diese Auffahrt ist die Standardauffahrt aus dem Tal des Gardon de St. Jean, also auch von St. Jean-du-Gard oder von Anduze aus. Da jedoch der Anstieg im Tal recht unbedeutend ist, beginnen wir die Beschreibung in St. André de Valborgne (450 m). Hier hat man auch die letzte Gelegenheit, an einem der zahlreichen Brunnen und Wasserhähne seine Trinkflaschen aufzufüllen oder sich im Café noch einen Koffeinschub zu holen.
Vom Marktplatz aus folgt man der D907 aus dem Ort. Die ersten Meter sind etwas steiler, aber schnell pendelt sich die Steigung bei moderarten 4–6 % ein. Der erste Teil des Aufstieges ist noch recht stark bewaldet, trotzdem gibt es immer wieder schöne Aussichtspunkte Richtung Tal.
Etwa 1 km vor dem Tunnel du Marquaires biegt man links ab, dem Schild zum Mont Aigoual folgend (D19). Von den Warnschildern („Route difficile et dangereuse“) sollte man sich nicht einschüchtern lassen, so schlimm wird es nicht. Dieses Sträßchen führt uns nun ca. 1 km lang mit 10-11 % über den 1.014 m hohen Col Salidés, der mit seinem grandiosen Ausblick und kleinen Ruinen auf jeden Fall einen Fotostopp wert ist.
Ein Blick Richtung Westen verrät schon die nun folgenden Herausforderungen. Es folgt eine ebenfalls ca. 1 km lange Zwischenabfahrt mit wieder ca. 10-11 %. Hier sollte man aufgrund der engen Straße und Serpentinen sowie des steilen Abhangs große Vorsicht walten lassen. Unten angekommen, überquert man eine kleine Brücke und beginnt mit einem ca. 2 km langen Anstieg von durchschnittlich 10 %, dem härtesten Teilstück insgesamt.
Nach diesen 2 km wird es mit 2 4 % flach bis moderat, und man landet in Cabrillac, wo man auf die Hauptstraße D18 zum Gipfel abbiegt und noch etwa 8 km zu bewältigen hat. Genaueres hierzu unter der Nordauffahrt vom Col de Perjuret, die ab Cabrillac identisch ist.

Alternativ zu der oben beschriebenen Variante gibt es auch eine Möglichkeit, nur einstellige Steigungsprozente bewältigen zu müssen. Dafür biegt man nicht vor dem Tunnel du Marquaires links ab, sondern durchquert ihn (vorsicht, ca. 200 m kein Licht, aber auch meist keine Autos) und fährt anschließend noch 5 km talwärts nach Rouses. Dort muss man links in die Gorges du Tapoul (D119) abbiegen. Man verschenkt mit dieser Variante einige bereits erklommene Höhenmeter, dafür ist der Aufstieg in den Gorges du Tapoul nicht im zweistelligen Bereich, wenn auch länger. Man landet auch hier wieder in Cabrillac, weiter siehe oben.

4 Befahrungen Befahrung eintragen
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01:40:00 | 26.06.2013
Teutone
Dolce Vita
Eigenwerbung von quaeldich.de

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