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Mont Rigi (675 m) Baraque Michel, Signal de Botrange (694m)

Vennidylle - leider nicht auf der Straße!
Rennradreisen von quaeldich.de

Rennradreise zum Mont Rigi

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Ardennen – Revier der Frühjahrsklassiker vom 02.05. bis 05.05.2019

Auffahrten

Von kletterkünstler – Ausgangspunkt dieser Auffahrt ist das deutschsprachige, hübsche Städtchen Eupen (250 m) im Tal der Vesdre unweit der deutschen Grenze bei Aachen. Man folgt im Zentrum einfach den Hinweisschildern in Richtung Malmédy und gelangt so an einen Kreisverkehr, an dem die Steigung beginnt. Leider wird man feststellen müssen, dass die N68 aufgrund der Tatsache, dass es die Hauptverbindungsstrecke zwischen Eupen und Malmédy ist, sehr stark befahren ist. Das tolle Naturerlebnis wird dadurch etwas geschmälert.
Das steilste Stück mit bis zu 10 % steht gleich zu Beginn auf dem Programm. In einem Rechtsbogen verlässt man nach etwa einem Kilometer schließlich den Ort und taucht direkt in den Wald ein. Die Steigung geht langsam zurück und pendelt sich schließlich bei etwa 3 % ein. Der Straßenverlauf ist nun meist ziemlich gerade.
Nach 5,4 km passiert man auf nun etwa 440 m Höhe den Abzweig der N620. Hier mündet also die Auffahrt aus dem Tal der Vesdre bei Limbourg über die Côte de Hestreux auf die Hauptroute durch das Venn ein, auf welcher wir uns befinden. In der Folge lichtet sich nun der Wald mehr und mehr und gibt immer mehr Blicke auf die karge und raue, aber wunderschöne Vennlandschaft frei. Diese ist insbesondere im Herbst sehr reizvoll.
Nach 11,2 km passiert man bei weiterhin moderater Steigung, die die 5 % nie überschreitet, den Abzweig nach Jalhay. Zuvor hat man an einem Kreisverkehr linkerhand die Möglichkeit, sein Auto kostenlos auf einem Wanderparkplatz zu parken, möchte man seine Radtour im Venn beginnen oder einfach einmal dort wandern gehen.
Nach etwa 13,5 km passiert man dann die Baraque Michel, eine 1811/1812 von Michel Henri Schmitz errichtete Herberge, in der sich heute ein Hotel und ein Restaurant befinden. Kurz darauf erblickt man rechterhand noch die 1831 errichtete Kapelle Fischbach, ehe man kurz darauf nach insgesamt 14 km den Mont Rigi auf einer Höhe von 675 m erreicht.

Nun kann man sich entscheiden, ob man links der N676 zum Signal de Botrange, dem mit 694 m höchsten Punkt Belgiens, folgt, oder ob man weiterhin der N68 in Richtung Malmédy folgt und nach 6 welligen und 4 abfallenden Kilometern in Bévercé noch die Herausforderung namens Côte de la Ferme Libert annimmt.

18 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:35:00 | 17.04.2011
Fe_der_Bergfloh
Mittlere Zeit
Dolce Vita
00:37:24 | 26.06.2010
Boldi
Von kletterkünstler – Die Auffahrt beginnt im knapp 330 m hoch gelegenen, hübschen Städtchen Malmédy, genauer gesagt am Place de Rome. Wir folgen der N68 in Richtung Eupen. Bis Bévercé können wir uns einrollen. Die Straße steigt nur minimal an. Dort kann man sich dann entscheiden, ob man seine Fahrt in Richtung Vennhochfläche fortsetzt oder sich der kurzen, aber äußerst steilen Herausforderung mit dem Namen Ferme Libert stellt.
Hinter Bévercé wird es ein wenig steiler, doch mehr als 5 bis 6 % hat die Auffahrt nirgends zu bieten. Dafür aber einige Kurven, und los geht es gleich nach dem Ortsausgang. Mit der ersten von drei Kehren taucht die Straße in den Wald ein. Kurvig geht es weiter zur zweiten Kehre, die uns aus dem Wald heraus führt.
In der folgenden Rechtskurve hat man nun die Möglichkeit, der steigungstechnischen Monotonie zu entfliehen, indem man links in die Route du Rôteu abbiegt. Hierbei handelt es sich um eine Abkürzung, und die verheißen insbesondere in Belgien meist nichts Gutes. Wer es jedoch mag, der wird sich über die 16 % freuen.
Alle anderen folgen weiter der N68 nach Mont. Dabei durchfahren wir noch einmal eine in diesem Falle weite Kehre, um in einem langen Linksbogen wieder die nördliche Richtung einzuschlagen. Nach insgesamt 6,5 km ist es dann auch mit den vielen Kurven vorbei. Es folgt eine lange Gerade. Nach einem Rechtsknick öffnet sich dann die volle Pracht des Hohen Venns. Herrlich! Staunen und genießen!... vorausgesetzt man hat klare Sicht, denn nicht selten liegt ein dicke Nebelsuppe über der kargen Hochmoorlandschaft.
Leicht wellig rollt man jetzt ganz entspannt dem Mont Rigi entgegen. Hat man jedoch Gegenwind, so kann es hier oben ganz schön unangenehm werden. Ein letzter Linksknick führt uns zur Kreuzung, an der es rechts zum noch etwas höher gelegenen Signal de Botrange (694m) geht. Auch geradeaus führt die Straße noch ein wenig aufwärts.

6 Befahrungen Befahrung eintragen
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00:30:00 | 23.08.2011
Fe_der_Bergfloh
Dolce Vita
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Dolce Vita
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01:00:00 | 30.04.2011
avatar2
Dolce Vita
Von kletterkünstler – Diese einsame Auffahrt beginnt am Südostende des Lac de la Gileppe, einem der großen Stauseen in der Region, und führt durch den weitläufigen Hertogenwald zu einem Punkt an der N68, der Les Drossarts genannt wird. Hier befinden sich ein Kreisel und gleich daneben ein Wandererparkplatz, der dem Kreisverkehr wohl seine Daseinsberechtigung gibt. Hier führte einst die Via Mansuerisca vorbei, deren Verlauf vom Botrange bis hierher nachgewiesen ist. Sie soll Trier mit dem Maastal (Lüttich und Maastricht) verbunden haben.
Zu erreichen ist der Ausgangspunkt vom Chêne du Rendez-vous aus. Diesen Punkt erreicht man wiederum über die Côte de Hestreux aus dem Tal der Gileppe bei Dolhain oder aus Richtung Eupen und Membach, sowie von der N68. Eine weitere Anfahrtsvariante stellt ein asphaltierter Weg von der Barrage de la Gileppe entlang des Nordufers des Sees dar. Im Hertogenwald und dem Hohen Venn existiert im Übrigen ein dichtes Netz von asphaltierten Wegen, die sich mittels Knotenpunkte ganz einfach und ohne Karte erkunden lassen.

Die ersten 5 km verbringen wir auf einer route forestière, wie der Franzose sagen würde. Hier gewinnen wir 212 Hm. Anschließend dürfen wir uns die breite Nationalstraße mit vielen zwei- und vierrädrigen Kollegen teilen, die ihre PS-Dominanz gegenüber uns auch gerne hör- und spürbar zum Ausdruck bringen.
Der Forstweg verläuft ohne große Höhepunkte und mit nur wenigen leichten Kurven entlang der Gileppe – der Bach, der mittels der Gileppe-Talsperre aufgestaut wird – aufwärts, die von zahlreichen kleinen Wasserläufen gespeist wird – was im feuchten Hochmoorgelände nicht weiter verwunderlich ist. Der Hertogenwald, eines der größten geschlossenen Hochwaldareale der Ardennen und ganz Belgiens, wird erst an der N68 verlassen, wobei auch diese bis zum Belle Croix noch vornehmlich von Wald umgeben wird. Angesichts der Breite der Straße fühlt sich dies aber nicht so an.
Die Steigung liegt meist im mittleren einstelligen Bereich, und in der Spitze gerade einmal bei 8 %. Zudem gestaltet sie sich wellig. Die Steigungen werden immer wieder von flachen bis leicht abfallenden Abschnitten unterbrochen. Der Rhythmus sollte dabei aber nicht gestört werden, schließlich hält sich der Höhenverlust in sehr sehr überschaubaren Größenordnungen, ist eigentlich kaum auszumachen.
Kurz vor der N68 wird der Wald dann lichter, weil er möglicherweise gerodet wurde. Im Rahmen des Projektes Natura 2000 werden neben der Renaturierung der Bachläufe auch die gerodeten Flächen verstärkt mit tiefer wurzelnden Laubbäumen aufgeforstet, da es sich bei den vielfach dort ansässigen Fichten keinesfalls um heimische Bäume handelt. Der ursprünglich aus Buchen, Eichen, Erlen und Eschen bestehende Wald verschwand infolge Überweidung und starker Abholzung für die Eisenherstellung in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts und wurde durch schnell wachsende Fichten ersetzt.
Die letzten 5,7 km sind nun mit der Nordauffahrt von Eupen über die N68 identisch. Die Steigung wird noch moderater, der Verkehr dafür stärker und nerviger. Zuvor waren wir schließlich mit uns und der Welt bzw. dem Wald alleine. Höchstens Förster dürfen diesen Weg mit ihrem Gefährt befahren.

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