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Erste (längst nicht fertige) Version der OSM-Karten online! Danke an openrouteservice.org für die Unterstützung.

Mont Salève (1295 m)

Mont Salève von Genf aus gesehen.

Auffahrten

Von reiner tor – Die Nordauffahrt ist vermutlich die am häufigsten befahrene, denn sie führt von Annemasse herauf, gewissermaßen einem Vorort von Genf, jedoch schon jenseits der Grenze in Frankreich gelegen. Wir legen den Startpunkt jedoch nach Etrembières im Arve-Tal an den tiefsten Punkt – auch wenn an der Brücke über die Arve gleichzeitig auch die Autobahn-Ausfahrt von Annemasse liegt.

Nachdem man sich durch das schweizerisch-französische Aggloverkehrsdickicht gewühlt hat, kommt man in Mornex, einem sich am Ostfuss des Petit Salève zwischen 500 und 650 m Höhe hinziehenden Dorf, in ruhigere Gefilde. In Mornex beginnt man zu spüren, dass man sich auf einer Bergauffahrt befindet, mit ca. 5 % steigt die Straße bis zum Nachbardorf Monnetier, das zwischen Petit und Grand Salève liegt. Hier wird nun eine Passstraße draus, die nächsten ca. 350 Hm überwinden wir auf 3,5 km, also mit durchschnittlich 10 %, allerdings ohne bösartige Spitzen. Zur Hälfte dieses Waldanstiegs öffnet sich in einer Spitzkehre beim Chalet de la Croix, einer älteren Restauration auf 888 m Höhe, überraschend der überragende Ausblick auf Genf, den See, das Umland, wie er kaum eindrucksvoller sein kann – es lohnt sich also, hier kurz anzuhalten und sich der bellevue zu erfreuen.
Ab ca. 1050 m Höhe befindet man sich auf der Hochfläche, die Straße windet sich nun durch das Plateau Les Treize Arbres. Wir fahren an der Bergstation der téléphérique (1098 m), der von Pas de l’Echelle hochführenden Zahnradbahn, vorbei bis auf ca. 1300 m Höhe. Kurz vorher lohnt sich jedoch ein Abstecher zum observatoire, einem schon von weitem sichtbaren Antennenturm – hier hat man erneut eine grandiose Aussicht über Genf mit der markanten Fontäne jet d’eau im Hafen, sowie über einen Großteil des Genfersees. Die Aussicht in Richtung Montblanc genießt man dann am höchsten Punkt etwa 1,5  später.

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01:08:00 | 17.07.2016
gkn
Dolce Vita
Von roger2 – Die Westanfahrt zum Mont Salève ist eindeutig die anspruchsvollste, weist sie doch über ca. 4,5 km eine durchschnittliche Steigung von über 11 Prozent auf, in Spitzen liegt sie sogar deutlich darüber. Kommt dann noch die Nachmittagssonne hinzu, die die felsige Westflanke des Massivs aufheizt, hat man es mit einem Anstieg zu tun, der die Konkurrenz mit den hors catégorie-Riesen weiter östlich in den Alpen nicht zu scheuen braucht. Dass es schwer wird, kann man sich auch gut vorstellen, wenn man von Westen auf das Massiv zufährt, das hier fast senkrecht zur Ebene des Rhonetals hin abfällt. Wo soll hier eine Auffahrt hinauf führen?
Nun, sie nimmt ihren Ausgang in Collonges-sous-Salève, wo es zwei Möglichkeitne gibt, von der ehemaligen Nationalstraße D1206 abzuzweigen. Apropos D1206, diese verbindet Annemasse mit St.-Julien-en-Genevois und führt meist nur wenige Meter diesseits der französisch-schweizerischen Grenze. Da diese Straße meist jedoch stark befahren ist, empfiehlt es sich, über Schweizer Gebiet anzufahren.
La Combe und La Croisette sind nun die Ausschilderungen, denen wir folgen müssen. Ersteres ist gewissermaßen ein Ortsteil von Collonges, und die Orte gehen fließend ineinander über. Es folgt ein flacheres Stück bis in einen weiteren Weiler namens Le Coin, hier trifft eine etwas weiter südwestlich startende Variante von Archamps auf unsere Route.
Ab hier beginnt der unangenehme Teil der Auffahrt, denn bis La Croisette, gewissermaßen dem tiefsten Punkt der Salève-Kammstraße, fällt die Steigung kaum noch unter 10 Prozent und liegt meistens deutlich über dieser Marke. Die rasche Abfolge von Serpentinen lockert die Fahrt etwas auf, allerdings sind es es meist die Serpentinen, die auf der Innenseite die größte Steigung abweisen. Die schmale Straße ist recht abenteuerlich trassiert, und man sollte auch immer mit rasant fahrendem Gegenverkehr rechnen. Auch wenn die Auffahrt größtenteils im Wald verläuft, ist man doch immer wieder mal der Sonne ausgesetzt.
Nach etwa 8 km erreicht man schließlich den Col de la Croisette. Ein fast schon magischer Moment, denn nicht nur hat man den anstrengenden Teil der Auffahrt gemeistert, es tauchen auch die Savoyer Alpen hinter der Kuppe auf, und man fährt direkt auf sie zu. Noch imposanter wird die Aussicht jedoch, wenn man nun entweder links (die hier beschriebene Auffahrt) oder rechts (zum Col des Pitons) über die Kammstraße weiterfährt. Von La Croisette bis zum Hochpunkt sind es noch 120 Hm auf 2,2 km, die über die meist kahle Hochfläche führen und schöne Ausblicke in Richtung der Alpen bieten.
(Beschreibung ergänzt und überarbeitet von majortom.)
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Von stb72 – Die Südostauffahrt ist sehr schön zu fahren und auch nicht allzu schwer. Man sollte sich aber anfangs nicht einlullen lassen, denn im Teilstück vor Croisette warten noch einige schwere Höhenmeter.
Die ersten knapp fünf Kilometer ab Muraz schlängeln sich meist im freien Gelände durch wenige Häuser hindurch, immer wieder durch Kehren aufgelockert nach oben. Die Steigungen liegen bei 6–7 %. Es wird partiell zwar steiler, aber auch flachere Stücke fehlen nicht. Die Aussichten in Richtung der Alpen sind wunderbar. Kurz nach dem kleinen Ort Le Feu zweigt von links kommend aus Clarnant die D215 ein, welches eine Auffahrtsvariante darstellt (bis hier 4,8 km, 300 Hm).
Ab hier ist dann die normal steile Bergfahrt vorbei, und die Steigung zieht an. Bis Croisette sind nun noch 2,8 km zu bezwingen bei immerhin fast 9 % im Schnitt. Dafür fährt man jetzt in den Wald hinein und wird nicht mehr durch Ausblicke abgelenkt. Durch insgesamt fünf Kehren und mit Spitzen bei 11–12 % ist dieser Teil der schwerste der Anfahrt.
In La Croisette hat man dann auf 7,5 km 531 Hm bezwungen und kann auch direkt die steile Straße hinab an den Genfer See wählen. Will man den Col des Pitons erreichen, so hält man sich links und hat noch 4,7 km auf der Kammstraße vor sich. Zum hier beschriebenen Hochpunkt geht es jedoch – wie bereits oben erwähnt – in nördlicher Richtung 2,2 km und 120 Hm bergauf.

6 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:41:10 | 11.07.2015
Jabba
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Dolce Vita
00:42:00 | 28.09.2016
chriscam
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