Monte Amiata (1668 m)

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Monte Amiata (1668 m)
Monte Pientio

Toskanischer Anti-Apennin, Toskana.
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Der Monte Amiata ist ein erloschener Vulkan und die höchste Erhebung der südlichen Toskana. Mit seinen 1738 m Höhe überragt er die umgebende Landschaft erheblich und ist als charakteristischer Berg schon von weitem sichtbar. Gelegen ist er mitten in der typisch toskanischen Landschaft etwas südlich der bekannten Weinorte Montalcino (mit dem berühmten Brunello) und Montepulciano (mit dem Vino Nobile). Die geschichtliche und touristische Bedeutung der Toskana ist ja weithin bekannt, und auch rings um den Monte Amiata gibt es zahllose Sehenswürdigkeiten zu entdecken, wir nennen hier als Beispiel nur die etwas nördlich gelegene Abtei von Sant’Antimo.

Der Berg ist fast komplett bewaldet, und besonders der reichhaltige Bewuchs mit Kastanien sorgt im Herbst für fantastische Farbenstimmungen und bildet eine ganz eigene Atmosphäre. Nach Norden und ins Landesinnere sind die Hänge etwas sanfter, während ansonsten auch teilweise steilere Hänge nach Westen und Süden hin abfallen. Der steilste Anstieg ist folglich auch die Westrampe von Castel del Piano.

Auf dem Gipfel des Amiata ist ein hohes Eisenkreuz errichtet, von dem weit reichende Aussichten möglich sind. Um dies zu erreichen, ist allerdings ein kurzer Fußmarsch entlang einer unschönen Skipiste nötig. Mit dem Renner kommt man leider nur bis zum Parkplatz auf ca. 1.668 m Höhe, der recht großzügig und mit einigen Gebäuden versehen ist. Dies kommt daher, da hier oben ein kleines schneesicheres Skigebiet ist. So bietet der Berg den Einheimischen im Winter das turbulente Treiben im Schnee, und im Sommer das genaue Gegenteil – Ruhe und Erholung – wenn sich die Menschenmassen wiederum an den Stränden verlustieren.

Für den Radfahrer gibt es zahlreiche Auffahrten auf den Berg. Zusätzlich zu den fünf eigentlichen Auffahrten, die sich bei der (ansteigenden) Ringstraße um den Gipfel treffen, gibt es vor allem im unteren Teil noch viele Varianten und Kombinationen. Je nach Definition des Startortes sind für die Region ungewöhnlich lange Auffahrten mit beträchtlichem Höhenunterschied möglich, über 800 Höhenmeter sind aber in jedem Fall zu bezwingen. Als letzter Startpunkt sind prinzipiell immer die Orte an der äußerst welligen Ringstraße um den Fuß des Berges zu wählen, man kann aber teilweise noch wesentlich tiefer starten, mit einem kleinen Flachstück im Bereich dieser Ringstraße. Definiert man beispielsweise für die Ostrampe nicht das bereits 822 m hoch gelegene Abbadia San Salvatore als Startort, so sind z.B. ab Ponte del Rigo fast 1300 Hm zurückzulegen. Der Endpunkt ist bei allen Straßen gemeinsam noch über eine kurze Sackgasse, als Abzweig von der oberen Ringstraße, zu erreichen.
Der Monte Amiata ist also zweifellos das anspruchsvollste Ziel in dieser äußerst hügeligen Bilderbuchlandschaft der Südtoskana.
Für die Beschreibung danken wir stb72 Mail an Absender

Südwestauffahrt von Aiole / SP160  10,9 km / 850 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 4 Sterne

Die Südwestauffahrt ist keine der „größeren” Straßen zum Gipfel und folglich recht einsam und schmal. Als Ausgangspunkt der Beschreibung wählen wir den Abzweig von der unteren Ringstraße. Bis hier auf ca. 820 m Höhe hat man je nach Anfahrtsrichtung schon einige leichtere Höhenmeter in den Beinen. Die untere Abzweigung dieser Bergstraße zum Amiatagipfel liegt in etwa mittig zwischen Castel del Piano im Norden und Santa Fiora im Süden, welche beide ca. 150–200 m tiefer liegen.

Es geht zunächst locker los, was sich aber schnell ändern wird. Ablenkung von den Anstrengungen wird man aber auch kaum haben, da der ganze Anstieg fast komplett im Wald verläuft, je nach Jahreszeit kann hier der Charakter der Auffahrt stark schwanken. Das Farbenspiel im Oktober im Herbst könnte jedoch die schönste Jahreszeit für eine Befahrung sein.
Nach dem kurzen flachen Stück folgt die erste Kehre, danach wird die Straße bereits über 8 % steil, bevor dann eine ca. 500 m lange Gerade folgt, die auf über 10 % zulegt. Nach diesem kurzen Aufheizer im freieren Gelände nimmt sich die Steigung wieder etwas zurück, und die Straße taucht nun vollends in den Wald hinein.
Nach knapp 3 Kilometern folgt dann ein zweigeteiltes ca. 2 km langes Kehrenstück, welches zwar nicht ganz so steil wie die Auftaktrampe, jedoch anspruchsvoll auch häufig jenseits der 10 %-Marke ist. Es endet nach einer Doppelkehre auf ca. 1250 m Höhe.
Hier ist dann das steilste Stück überwunden, und im weiteren kurvenarmen Verlauf erreicht man weiter abflachend nach ca. 7,3 km auf ca. 1420 m Höhe die Ringstraße um den Gipfel (auf diese münden alle 5 Straßen ein). Kurz zuvor kommt noch die Südanfahrt von Bagnolo an. Bei der oberen Kreuzung an einer kleinen Lichtung mit dem beeindruckend klingenden Namen prato della contessa – umgeben von einem Buchen- und Tannenwald mit großartiger Wirkungskraft – geht es nach links bergab in Richtung der West- und Nordanfahrten.

Unser Weg führt jedoch nach rechts weiter nach oben. Es wird jetzt zunächst wieder steiler bei 7–8 % und nach weiteren ca. 2,5 km zweigt dann die finale Stichstraße am höchsten Punkt des Gipfelringes auf ca. 1590 m Höhe leicht nach links ab. Geradeaus weiter geht es bergab, und der erste Talabzweig ist dann die Straße nach Osten hinab nach Abbadia San Salvatore.
Die Gipfelstraße ist dann nur mehr einen guten Kilometer lang bei ca. 7 %. Oben sind dann einige touristische Einrichtungen und Restaurants entlang einer kleinen Wendeschleife, welche jedoch eher nur auf den Wintersport ausgelegt sind. Die prachtvolle Skipiste kann man natürlich auch noch bewundern, und der Ausflug entlang eben jener zum großen Eisenkreuz auf dem Gipfeln sei jedem empfohlen. Nur dann kann man nämlich auch die Panoramablicke über die Toskana oder bis ans Meer ein wenig auskosten.
Für die Weiterfahrt kann man sich dann eine der Auffahrten aussuchen und nach erfolgreicher Abfahrt die nächste am besten gleich noch mal hochfahren. Zu beachten ist aber immer, dass man ebene Meter auch unten am Berg schon suchen muss.
Für die Beschreibung danken wir stb72 Mail an Absender

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stb72 Mail an Absenderohne Zeit09.10.2002
bremse Mail an Absenderohne Zeit28.08.2006

Westauffahrt von Castel del Piano  14,5 km / 1040 Hm Schönheit nicht bewertet Härte nicht bewertet

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1.masch Mail an Absender0 h 55 m 00 s05.10.2004
2.manu991 Mail an Absender1 h 45 m 00 s28.08.2010
boogie Mail an Absenderohne Zeit23.09.2009
Pieps Mail an Absenderohne Zeit06.08.2008
wertho1972 Mail an Absenderohne Zeit02.08.2010
Tieflieger Mail an Absenderohne Zeit06.04.2012
kailash Mail an Absenderohne Zeit22.09.2003

Nordwestauffahrt von Poggiolungo  13,2 km / 900 Hm Schönheit nicht bewertet Härte nicht bewertet

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Ostauffahrt von Abbadia San Salvatore  13 km / 845 Hm Schönheit nicht bewertet Härte nicht bewertet

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boogie Mail an Absenderohne Zeit23.09.2009
Stanislaus Mail an Absenderohne Zeit30.10.2009

Südauffahrt von Bagnolo  11,3 km / 836 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 3 Sterne

Aus der Gegend von Scansano kommend empfiehlt sich die Anfahrt über die fast völlig unbefahrene SP160 über Murci, Roccalbegna bis zur Kreuzung bei Triana. Diese Straße folgt dem Rücken eines Höhenzuges, man hat immer allerbeste Aussicht und sammelt im Auf und Ab bereits bis Triana mehrere Hundert Höhenmeter.
Man biegt nun nach Norden ab und fährt wieder im Auf und Ab über Bagnore und S. Fiora. Dieses liegt auf 700 m Höhe, und ab hier geht es bis zum Gipfel des Amiata nicht mehr abwärts. Die ersten 5 km bis kurz vor den Ortseingang von Bagnolo steigen nur ganz sachte an, den Ort erreicht man auf 800 m Höhe. Hier besteht die letzte Möglichkeit, Verpflegung zu besorgen, bevor der eigentliche Anstieg zum Amiata beginnt.

Bereits im Ort nimmt die Steigung deutlich zu, und nach einem Kilometer kurz nach dem Ortsende erreicht man die nach Norden abgehende Abzweigung zur Gipfelstraße, die bereits auf 900 m Höhe liegt.
Die nun folgende schmale, aber gut asphaltierte Straße steigt, weitgehend gerade und komplett im Wald liegend, über 3 km mit durchschnittlichen 10 % an, wobei sich Rampen und flachere Stücke abwechseln. Wegen des dichten Baumbestandes hat man wenig Aussicht, aber immerhin kann man hier auch im Sommer vor der Sonne geschützt fahren. Nach einem kurzen Flachstück, welches sogar einige Meter bergab geht, klettert man schon vor der Einmündung des Abschnittes aus Piancastagno wieder kräftig aufwärts. Hier ist die Straße kurvig und weiter sehr schattig.
Der Endpunkt ist nach gut 11 km an einem Parkplatz vor den Liftanlagen erreicht und liegt auf knapp 1700 m Höhe. Wegen des auch hier noch vorherrschenden dichten Laubwaldes hat man von hier leider keine Aussicht. Auch im Sommer sollte man eine Windjacke dabeihaben. Bei 25 Grad und Sonne fuhren wir in Bagnolo los. Am Amitatagipfel war es dann, nachdem die Sonne hinter Wolken verschwunden war, unangenehm kalt.
Für die Beschreibung danken wir christoph Mail an Absender

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bremse Mail an Absenderohne Zeit28.08.2006
christoph Mail an Absenderohne Zeit25.06.2009
ripley Mail an Absenderohne Zeit20.05.2006