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Monte Amiata (1668 m) Monte Pientio

DSC00122.

Auffahrten

Von stb72 – Die Südwestauffahrt ist keine der „größeren” Straßen zum Gipfel und folglich recht einsam und schmal. Als Ausgangspunkt der Beschreibung wählen wir den Abzweig von der unteren Ringstraße. Bis hier auf ca. 820 m Höhe hat man je nach Anfahrtsrichtung schon einige leichtere Höhenmeter in den Beinen. Die untere Abzweigung dieser Bergstraße zum Amiatagipfel liegt in etwa mittig zwischen Castel del Piano im Norden und Santa Fiora im Süden, welche beide ca. 150–200 m tiefer liegen.

Es geht zunächst locker los, was sich aber schnell ändern wird. Ablenkung von den Anstrengungen wird man aber auch kaum haben, da der ganze Anstieg fast komplett im Wald verläuft, je nach Jahreszeit kann hier der Charakter der Auffahrt stark schwanken. Das Farbenspiel im Oktober im Herbst könnte jedoch die schönste Jahreszeit für eine Befahrung sein.
Nach dem kurzen flachen Stück folgt die erste Kehre, danach wird die Straße bereits über 8 % steil, bevor dann eine ca. 500 m lange Gerade folgt, die auf über 10 % zulegt. Nach diesem kurzen Aufheizer im freieren Gelände nimmt sich die Steigung wieder etwas zurück, und die Straße taucht nun vollends in den Wald hinein.
Nach knapp 3 Kilometern folgt dann ein zweigeteiltes ca. 2 km langes Kehrenstück, welches zwar nicht ganz so steil wie die Auftaktrampe, jedoch anspruchsvoll auch häufig jenseits der 10 %-Marke ist. Es endet nach einer Doppelkehre auf ca. 1250 m Höhe.
Hier ist dann das steilste Stück überwunden, und im weiteren kurvenarmen Verlauf erreicht man weiter abflachend nach ca. 7,3 km auf ca. 1420 m Höhe die Ringstraße um den Gipfel (auf diese münden alle 5 Straßen ein). Kurz zuvor kommt noch die Südanfahrt von Bagnolo an. Bei der oberen Kreuzung an einer kleinen Lichtung mit dem beeindruckend klingenden Namen prato della contessa – umgeben von einem Buchen- und Tannenwald mit großartiger Wirkungskraft – geht es nach links bergab in Richtung der West- und Nordanfahrten.

Unser Weg führt jedoch nach rechts weiter nach oben. Es wird jetzt zunächst wieder steiler bei 7–8 % und nach weiteren ca. 2,5 km zweigt dann die finale Stichstraße am höchsten Punkt des Gipfelringes auf ca. 1590 m Höhe leicht nach links ab. Geradeaus weiter geht es bergab, und der erste Talabzweig ist dann die Straße nach Osten hinab nach Abbadia San Salvatore.
Die Gipfelstraße ist dann nur mehr einen guten Kilometer lang bei ca. 7 %. Oben sind dann einige touristische Einrichtungen und Restaurants entlang einer kleinen Wendeschleife, welche jedoch eher nur auf den Wintersport ausgelegt sind. Die prachtvolle Skipiste kann man natürlich auch noch bewundern, und der Ausflug entlang eben jener zum großen Eisenkreuz auf dem Gipfeln sei jedem empfohlen. Nur dann kann man nämlich auch die Panoramablicke über die Toskana oder bis ans Meer ein wenig auskosten.
Für die Weiterfahrt kann man sich dann eine der Auffahrten aussuchen und nach erfolgreicher Abfahrt die nächste am besten gleich noch mal hochfahren. Zu beachten ist aber immer, dass man ebene Meter auch unten am Berg schon suchen muss.
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Schnellste Zeit
01:02:28 | 02.08.2017
nudelpups
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Dolce Vita
01:04:02 | 19.08.2014
Josch
Von yetishooter – Die Westauffahrt zum Monte Amiata startet im schönem Örtchen Castel del Piano am Westfuß des Monte Amiata. Der Ort kann z.B. von Siena schnell über die SS223 (Siena–Grosseto) und Paganico erreicht werden. In der leicht abseits gelegenen Straße Strada Provinciale Macinaie beginnt die Auffahrt zum Monte Amiata. Etwa 100 m südlich bestehen kostenlose Parkmöglichkeiten entlang der Straße neben einem kleinen Park. Der Parkplatz liegt auf 615 m Höhe.
Die Auffahrt folgt der Strada Provinciale Macinaie südwärts. Es geht zuerst durch die randlichen Wohngebiete von Castel del Piano recht steil aufwärts. Nach einem Kilometer verlässt man den Ort, und das Gelände wird wieder etwas flacher. Ab hier beginnt der typische Monte-Amiata-Aufstieg: eine kleine kurvenreiche Straße in bewaldetem Gelände ohne Aussicht. Auf genau 1000 m Höhe gibt es eine Besonderheit: für einige Meter besteht rechter Hand ein schöner Ausblick in die Tiefebene westlich des Monte Amiata.
Die Steigung ist wechselhaft, steilere Rampen wechseln sich mit moderaten Prozenten ab, mal Serpentinen, mal gerade Rampen. Auf dem gesamten Anstieg bis zur Ringstraße am Prato delle Macinaie gibt es zwei Flach- bzw. Abfahrtsstücke – ein sehr kurzes auf 1100 m Höhe und ein längeres am Grillplatz auf 1250 m Höhe. Über die aktuelle Höhe informieren alle 100 Hm Schilder, die von der Provinz Grosseto aufgestellt wurden.
Schon während der Auffahrt sollte auf Frostschäden und Schlaglöcher im Asphalt geachtet werden. Bis auf eine Höhe von 1250 m (Grillplatz) ist die Straßendecke in einem ordentlichen Zustand. Ab hier ist die Straße jedoch zum Teil in einem erbärmlichen Zustand (Stand 2014) und mit heftigen Frostschäden zerfressen. Aufgrund der Licht-Schatten-Verhältnisse ist bei der Abfahrt eine moderate Geschwindigkeit anzuraten, da die z.T. 5 bis 10 cm tiefen Schlaglöcher im Schatten schlecht sichtbar sind. Bei der Abfahrt kann man ab dem Grillplatz (1250 m Höhe) die Bremsen schonen.
Am Prato delle Macinaie (Talstation Skigebiet) folgt man der Ringstraße nach rechts ca. 1,5 km zum Prato della Contessa (ebenfalls Talstation Skigebiet). Nach der Wiese am Prato della Contessa folgt der Aufstieg an der Kreuzung nach links. Geradeaus würde die Abfahrt nach Aiole oder Piancastagnaio folgen. Ab der Kreuzung sind es noch ca. 240 Hm bis zum Vetta Amiata bzw. zum Ende der Fahrstraße. Auf 1550 m Höhe geht die Straßenverantwortung zur Provinz Siena über, der Straßenbelag wird minimal besser, auf ein 1600 m-Schild muss allerdings verzichtet werden, schade…
Auf 1600 m Höhe fährt man an einer T-Kreuzung geradeaus bzw. aufwärts. Am Vetta Amiata, Ende der Fahrstraße mit Hotels und Restaurants, wird der Auffahrtserfolg leider durch die fehlende Aussicht getrübt. Um diesen zu genießen, muss man noch zu Fuß ca. 80 Hm einem sehr grob gepflasterten Aufstiegsweg zum 1910 errichteten Gipfelkreuz folgen (mit etwas Vorsicht auch mit Klick-Pedalschuhen machbar). Am markanten 22 m hohen Gipfelkreuz besteht eine weite Aussicht ins südliche Umland mit dem gut erkennbaren Lago di Bolsena 40 km südlich. Einen Rundumblick gibt es leider auch nicht am Gipfelkreuz, da der höchste Punkt bei einer Antennen-/Radarstation liegt. Der Ausblick vom Gipfelkreuz ist jedoch beeindruckend mit schönen, weiten Tiefblicken. Man versteht, warum der Amiata aus der gesamten Südtoskana und dem nördlichen Latium gut und von weitem sichtbar ist.
Die Abfahrt erfolgt entlang der Auffahrtsroute direkt nach Castel del Piano oder als Überschreitung über eine andere Route mit einer Umrundung des Amiata zurück zum Ausgangspunkt. Es sei nochmal auf die zum Teil heftigen Straßenschäden oberhalb 1250 m Höhe hingewiesen, die bei der Abfahrt volle Konzentration erfordern.

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Schnellste Zeit
00:55:00 | 05.10.2004
masch
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01:27:00 | 21.08.2014
manu991
Dolce Vita
01:40:55 | 08.07.2017
renn_huhn
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Von christoph – Aus der Gegend von Scansano kommend empfiehlt sich die Anfahrt über die fast völlig unbefahrene SP160 über Murci, Roccalbegna bis zur Kreuzung bei Triana. Diese Straße folgt dem Rücken eines Höhenzuges, man hat immer allerbeste Aussicht und sammelt im Auf und Ab bereits bis Triana mehrere Hundert Höhenmeter.
Man biegt nun nach Norden ab und fährt wieder im Auf und Ab über Bagnore und S. Fiora. Dieses liegt auf 700 m Höhe, und ab hier geht es bis zum Gipfel des Amiata nicht mehr abwärts. Die ersten 5 km bis kurz vor den Ortseingang von Bagnolo steigen nur ganz sachte an, den Ort erreicht man auf 800 m Höhe. Hier besteht die letzte Möglichkeit, Verpflegung zu besorgen, bevor der eigentliche Anstieg zum Amiata beginnt.

Bereits im Ort nimmt die Steigung deutlich zu, und nach einem Kilometer kurz nach dem Ortsende erreicht man die nach Norden abgehende Abzweigung zur Gipfelstraße, die bereits auf 900 m Höhe liegt.
Die nun folgende schmale, aber gut asphaltierte Straße steigt, weitgehend gerade und komplett im Wald liegend, über 3 km mit durchschnittlichen 10 % an, wobei sich Rampen und flachere Stücke abwechseln. Wegen des dichten Baumbestandes hat man wenig Aussicht, aber immerhin kann man hier auch im Sommer vor der Sonne geschützt fahren. Nach einem kurzen Flachstück, welches sogar einige Meter bergab geht, klettert man schon vor der Einmündung des Abschnittes aus Piancastagnaio wieder kräftig aufwärts. Hier ist die Straße kurvig und weiter sehr schattig.
Der Endpunkt ist nach gut 11 km an einem Parkplatz vor den Liftanlagen erreicht und liegt auf knapp 1700 m Höhe. Wegen des auch hier noch vorherrschenden dichten Laubwaldes hat man von hier leider keine Aussicht. Auch im Sommer sollte man eine Windjacke dabeihaben. Bei 25 Grad und Sonne fuhren wir in Bagnolo los. Am Amitatagipfel war es dann, nachdem die Sonne hinter Wolken verschwunden war, unangenehm kalt.
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01:04:00 | 26.06.2015
SchorschHuebner
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00:57:59 | 13.05.2016
leschaf
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