Monte Bracco (925 m)

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Monte Bracco (925 m)
Certosa San Giacomo

Alpen, Cottische Alpen, Piemont.
Monte Bracco von der Auffahrt nach Rucas gesehen
Der Monte Bracco ist ein Vorberg zum eigentlichen Massiv der piemonteser Seealpen. Gelegen ist er zwischen dem Valle Po und dem Valle Pellice.
Der hier beschriebene Anstieg etwas südlich von Barge führt nicht zum Gipfel, sondern zur Certosa San Giacomo, der höchste Punkt liegt ein ganzes Stück weiter südlich auf 1307 m Höhe.
Er ist aber wie zahlreiche und zum Teil wesentlich berühmtere Anstiege der Region mit einer Zeitmessung, den so genannten „Chrono Test Points”, ausgestattet – das dazu gehörige Passschild wählt ebenfalls die Bezeichnung Monte Bracco. Einige andere Stichstraßen rund um den Berg führen ebenfalls hinauf, ob ähnlich weit nach oben, wäre noch heraus zu finden.

Leonardo da Vinci hat 1511 dem Berg ebenfalls einen Besuch abgestattet und war offenbar beeindruckt von den zahlreichen Funden hier, ob in Bezug auf Fauna, Flora, alte Architektur, prähistorische Funde usw. Ob die Bezeichnung als „La Montagna di Leonardo” nicht zu hoch gegriffen ist, sei mal dahin gestellt.

Zweifellos kann man bei klarer Sicht aber traumhafte Ausblicke haben, leider kaum während unserer Auffahrt, die sich permanent im Wald befindet und nur ab und zu den Blick nach draußen frei gibt. Das mag vielleicht auch besser sein, denn der Schnitt bewegt sich jenseits der 10 %, z.T. deutlich drüber, da konzentriert man sich gerne auch mal aufs fahren.

Für die Beschreibung danken wir stb72 Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Westauffahrt von Mondarello5,1 km535 HmSchön: 3 SterneHart: 3 Sterne

Westauffahrt von Mondarello  5,1 km / 535 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Westauffahrt von Mondarello
Von Barge kommend ist der unscheinbare Abzweig vor dem Ortseingang von Mondanello gut zu sehen, aus der anderen Richtung kann man leicht daran vorbeifahren.

Von Beginn an führt die Straße steil nach oben, und die ersten 2 km sind auch die schwersten bei über 12 % im Schnitt, maximal 16 %. Da man sich schon bald im Wald befindet, wird man zumindest nicht abgelenkt, und durch insgesamt 18 Kehren ist auch von der Trassierung her Abwechslung gesorgt.
Der mittlere Abschnitt ist dann auf ca. 1,7 km deutlich angenehmer, hier wechseln sich flachere und steilere Stücken ab. Man sieht erstmals auch ein wenig hinüber zu den Hängen jenseits von Barge.
Im Bereich der letzten Kehren läutet die letzte Rampe dann das Finale ein. Auf ca. 600 steilen Metern bei bis zu 16–17 % muss man noch mal richtig drücken, bevor man dann den letzten halben Kilometer noch recht locker ausrollen kann.

Oben befindet sich dann zur rechten die Certosa San Giacomo und zur linken die Trattoria Locanda della Trappa – dem ausgepowerten Recken dürfte die Wahl der zu besuchenden Lokalität nicht allzu schwer fallen.
Zurück gehts den gleichen Weg, die Straße ist jedoch gut asphaltiert und ausreichend breit, so dass nicht permanent gebremst werden muss. Ein kurzer, aber knackiger Anstieg, der durchaus einen Besuch wert ist.

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Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
stb72 Mail an Absenderohne Zeit17.09.2009