Monte Campo (1600 m)
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Monte Campo (1600 m)
Prato Gentile
Apennin, Südlicher Apennin, Molise.Der Monte Campo liegt im letzten nordwestlichen Zipfel der Region Molise und grenzt unmittelbar an den Nationalpark Abruzzen, Latium und Molise an, dessen größter Teil in der gleichnamigen nördlich gelegenen Region liegt.
Die oben genannten Kriterien geben auf dem Papier wenig Grund, diese Auffahrt überhaupt in die quaeldich.de-Pässeliste aufzunehmen. Trotzdem ist der Monte Campo eine ernstzunehmende Aufgabe, hat man doch bis zum letzten Abzweig in Pescopennataro immerhin gut 90 km und 2100 Hm zurückzulegen, wenn man an der adriatischen Küste z.B. in Vasto Marina startet und anstatt der Hauptstraße kleine Nebenstraßen nutzt. Die Gegend ist wie geschaffen für Rennradfahren, sofern man brüllende Sommerhitze gut abkann.
Wir haben die Straße über den Monte Campo, die höchste befahrbare Bergstraße der Region Molise, auf unserer diesjährigen Tour durch die Abruzzen als Einstiegsschlenker mitgenommen.
Für die Beschreibung danken wir christoph 

Liste der Auffahrten
| Nordwestanfahrt | 13,7 km | 800 Hm | ![]() | ![]() |
| Nordostauffahrt von Pescopennataro | 6,3 km | 390 Hm | ![]() | ![]() |
Nordwestanfahrt 13,7 km / 800 Hm

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Nordostauffahrt von Pescopennataro 6,3 km / 390 Hm

Auf der Anfahrt nimmt man den ersten giftigen 20-Prozent-Stich nach Vasto und den nächsten 20-Prozenter nach Gissi mit. Dann geht es immer in südwestlicher Richtung über Fraine nach Castiglione, das immerhin schon auf 1058 m Höhe liegt. Von dort auf der alten, verfallenden, aber dafür autofreien N86 passieren wir den Monte Onofrio und kommen dann nach Pescopennataro. Auf der gesamten Strecke ist der Autoverkehr extrem gering. Der eigentliche Pass beginnt hier und ist nur 6 km lang. Die Steigung liegt anfangs bei konstant 6 Prozent und nimmt erst im letzten Teil der 5 km langen gewundenen, schmalen Straße, die meist durch Mischwald führt, auf maximal 11 Prozent zu. Hier wachsen Farne und selbst im Juli noch Bärlauch, und man fühlt sich unmittelbar an eine Allgäuer Bergstraße erinnert. Da man fast durchgängig im Wald fährt, ist dieser kurze Abschnitt auch im Sommer erträglich.
Am Scheitel auf 1580 m Höhe befindet sich ein Skilanglaufzentrum, ein Pass-Schild sucht man vergebens. Nach Norden hat man nun einen guten Blick auf die ersten Hochgebirgszüge der Maiella, dem südlichsten Anteil der Abruzzen.
Bei den 20 km Abfahrt über Capracotta (hier im Hotel Capracotta ist eine der sehr seltenen Übernachtungsmöglichkeiten) ins Tal des Sangro vernichtet man am Stück gute 800 Hm. Das Gefälle übersteigt hier selten die 6-Prozent-Marke. Trotzdem kann man wegen der vielen Straßenschäden nicht allzu schnell fahren.
Für die Beschreibung danken wir christoph 







