Monte Ceppo (1480 m)

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Monte Ceppo (1480 m)

Alpen, Ligurische Alpen, Ligurien.
Ceppo Ost .
Der Monte Ceppo ist mit 1627 m Höhe eine der höchsten Erhebungen Liguriens. Er wird nur von wenigen, etwas nördlicher gelegenen Gipfeln überragt. Für uns ist er vor allem deshalb interessant, da eine Passstraße bis fast nach oben führt. Die Angaben über den höchsten Punkt schwanken etwas zwischen 1468 und 1503 m Höhe, hier gewählt sind die Angaben eines Schildes im Tal ohne Anspruch auf Richtigkeit. Um den Pass zu erreichen, gibt es zahlreiche Varianten. Von Norden ist er über den Colla di Langan mit seinen zwei Auffahrten zu befahren, von Osten direkt aus dem Argentina-Tal von Badalucco aus. Fährt man von Westen zum Ceppo, so muss zuerst der Passo Ghimbegna bezwungen werden, bei welchem sich wiederum zahlreiche Auffahrten z.T. von der Küste her vereinigen (z.B. von San Remo über den Poggio). Eins ist allen Anfahrten gemein, mehr Höhenmeter am Stück findet man in Ligurien kaum.
Die Hänge sind wie landestypisch zumeist bewaldet, der Gipfel ist jedoch frei von Bäumen und bietet sicherlich ein tolles Rundum-Panorama, der Autor jedoch war leider mal wieder zu faul, um die restlichen Höhenmeter noch per pedes zurückzulegen.
Für die Beschreibung danken wir stb72 Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Südostanfahrt von Badalucco24,5 km1300 HmSchön: 5 SterneHart: 4 Sterne
Südwestanfahrt vom Passo Ghimbegna13 km582 HmSchönheit nicht bewertetHärte nicht bewertet
Nordanfahrt vom Colla di Langan6 km375 HmSchönheit nicht bewertetHärte nicht bewertet

Südostanfahrt von Badalucco  24,5 km / 1300 Hm Schön: 5 Sterne Hart: 4 Sterne

Die Straße (SP54) zum Monte Ceppo zweigt etwas südlich von Badalucco im Argentina-Tal von der „Hauptstraße” nach Westen auf ca. 180 m Höhe ab (Ausgeschildert dürften die Dörfer Argallo, Vignai und evtl. der Passo Ghimbegna sein).
Das erste Stück ist dann auch mit bis zu 10 % das steilste für eine ganze Weile, denn es gilt zuerst durch Weinreben und Olivenbäume den Starthang zu bezwingen. Hat man diesen überwunden, führt die Straße sehr kurvenreich rechtsseitig in das Seitental hinein.
Die Steigung lässt nach 2–3 km merklich nach, und man kann bis zum Dorf Argallo bei Kilometer 8 durch den für die Höhenlage typischen Laubwald recht locker fahren. Zum Teil ist das Sträßchen fast eben, und man gewinnt nur langsam an Höhe. Kurz hinter Argallo (570 m) wird es dann wieder deutlich steiler, bevor nach weiteren zwei Kilometern erneut lockeres Pedalieren angesagt ist. In diesem Abschnitt durchquert man noch das Dörfchen Zerni und erreicht nach knapp 13 km Vignai auf ca. 750 m Höhe.
Ab hier durch nach wie vor traumhafte Landschaft und Stille folgt nun ein längeres steileres Stück bei auch mal über 8 % bis zur Kreuzung zum Monte Ceppo etwa 4 km weiter. In diesem Bereich wechselt auch der Laubwald langsam sein Bild, die Bäume werden höher und zum Teil fährt man nun komplett im Wald. Linksseitig passiert man eine Art Denkmal oder ähnliches, der Autor hat jedoch auf genauere Betrachtung verzichtet.
Nach etwa 17 km und nun auf knapp 1000 m Höhe kommen wir dann an eine Kreuzung. Geradeaus geht es weiter zum Passo Ghimbegna und nach rechts zweigt der einzige Weg zum Monte Ceppo ab. Die Höhenmeter bis hierher hat man aufgrund des malerischen Verlaufs mit ausreichend Flachpassagen gar nicht so recht registriert; was sich aber jetzt recht bald deutlich ändert. Noch etwa 1–2 km dürfen wir auf fast ebener Straße weiterträumen, bevor uns die Realität wieder einholt.
Auf den nächsten ca. 4 km bis oben sind nun fast 400 Hm zu überwinden, die Spitzen liegen bei ca. 13 %. Zunächst noch im dichten Wald vorbei an ein paar Behausungen, zieht die steile Straße am Berghang entlang, nun mit alpinem Charakter durch Kiefern und Föhren, nach oben. Erschwerend hinzu kommt noch, dass es nach oben hin immer noch ein wenig steiler wird und der Belag teilweise doch deutlich zu wünschen übrig lässt. Diese 4 km sind zwar schon etwas steiler als hier so üblich, quäldich-erprobte Pedaleure kann das jedoch nicht schrecken (und mit einem Schnitt noch unter 10 % ist es ja auch nicht weiter schlimm).
Tja, haben wir dieses Stück geschafft, so wird es wieder flach, und wir sind bald oben mit sich nun doch bemerkbar machenden 1300 Hm in den Beinen. An der Passhöhe gibt es nur einen kleinen Parkplatz, ein Schild habe ich nicht entdeckt. Hier oben ist die Bewaldung nur noch sehr spärlich, und der Gipfel dürfte völlig im offenen Gelände für herrliche Ausblicke liegen.
Ein langer Anstieg, der so alles bietet, was das Bergfahrerherz begehrt, inklusive Steil- und Flachstücken – dazu noch wunderschön. Viel schwerere Anstiege gibt es in Ligurien sicher nicht, trotzdem nur 4 Härtepunkte. Die nordseitige Abfahrt führt uns zunächst noch weiter auf kleiner Straße anfangs noch recht steil hinab zum Colla di Langan, von wo man zahlreiche Möglichkeiten zur Weiterfahrt hat.
Wie überall um San Remo herum, sollte man nicht zum Zeitpunkt der bekannten Rally sein Glück hier versuchen, werden doch auch gerne auf dieser Straße die Motoren zum aufheulen gebracht. Dann hat man weder die erwartete Ruhe noch die Möglichkeit der Befahrung.
Für die Beschreibung danken wir stb72 Mail an Absender

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.kingoflechhausen Mail an Absender1 h 31 m 00 s06.05.2011
2.jjmondiale Mail an Absender1 h 48 m 00 s21.06.2011
3.OliverSR Mail an Absender1 h 57 m 00 s16.08.2011
stb72 Mail an Absenderohne Zeit30.05.2006
chefkoch Mail an Absenderohne Zeit31.05.2009
gn_montalto Mail an Absenderohne Zeit10.06.2007
AndiD Mail an Absenderohne Zeit12.09.2009

Südwestanfahrt vom Passo Ghimbegna  13 km / 582 Hm Schönheit nicht bewertet Härte nicht bewertet

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1.el Pedalero Mail an Absender1 h 40 m 00 s25.03.2011
BernieBike Mail an Absenderohne Zeit02.05.2010
kingoflechhausen Mail an Absenderohne Zeit01.05.2011

Nordanfahrt vom Colla di Langan  6 km / 375 Hm Schönheit nicht bewertet Härte nicht bewertet

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BernieBike Mail an Absenderohne Zeit17.05.2009
V_Lance_R Mail an Absenderohne Zeit03.10.2008
JoMei Mail an Absenderohne Zeit12.06.2008