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Monte Cimone (1848 m)

Auffahrten

Von christoph – Die Auffahrt zum Cimone beginnt auf 600 m Höhe in Ortsmitte von Fanano und führt über ca. 3 km mit Rampen bis 12 % Steigung rasch nach oben. Dann wird die Straße flacher und steigt regelmäßig mit 6 bis 8 % Steigung in meist weiten Kurven durch freies Gelände bis auf 1200 m Höhe. Hier öffnet sich der Blick über die Kuppen des Apennins und man erreicht ein kleines Zwischenplateau. Im Hochsommer herrscht bis zu diesem Punkt brütende Hitze, erst ab hier erreichen einen die kühlenden Winde der höheren Apenninregionen. Mitte September hatten wir jedoch nur noch 15 Grad beim Aufbruch in Fanano, und ab 1200 m Höhe wurde es durch den einsetzenden Wind deutlich kühl.
Die Straße zieht nach einer kleinen Senke flach weiter bis 1300 m Höhe; hier befindet sich ein Wendepunkt, die Straße wird ab nun einspurig weitergeführt und zieht nun wieder steiler zu den Skiliften und dem kleinen Restaurant auf 1500 m Höhe. Dieses lässt man rechts liegen (oder trinkt kurz einen Espresso), quert den großen Parkplatz und umfährt die Schranke, welche Motorfahrzeugen die Weiterfahrt unmöglich macht. Offiziell befindet man sich nun auf militärischem Sperrgebiet, das wird jedoch nicht eng gesehen. Die wenigen Soldaten, die sich hier aufhielten, feuerten uns an und winkten freundlich. Die Straße wird nun ein schmales Asphaltband mit rauem Belag, ideal für eine Bergfahrt. Auf 1800 m Höhe endet dieses Sträßlein abrupt an einer Wendeplatte direkt neben dem Skigebiet.
Bei einigermaßen guten Wetterverhältnissen sollte man sich den Aufstieg auf den Monte Cimone gönnen. Die 300 Hm bewältigt man in ca. 25 Minuten, mit MTB Schuhen ist er gut zu machen. Bei klarer Sicht soll es möglich sein, hier aus der Mitte Italiens einen Blick auf beide Meere (sprich auf die Adria und das ligurische Meer) zu werfen. Wir allerdings waren in eine schlagartig aufgezogene Nebelwand gehüllt, eisiger Sturmwind zwang uns dazu, jedes mitgebrachte Kleidungsstück anzuziehen.
Auf dem Gipfel befindet sich neben der Station der Alpini und einem bereits im Jahr 1892 erbauten Observatorium eine Aussichtsplattform, welche es ermöglicht, die Berge und Städte im Sichtfeld zu identifizieren.
Die Rückfahrt erfolgt je nach mitgeführtem Radmaterial entweder über die Auffahrtsroute oder über die Schotterpiste auf der andern Seite hinunter nach Fiumalbo. Diese Route ist für Rennräder definitiv ungeeignet, mit dem Crosser wird man nur begrenzte Freude haben, es sollte aber möglich sein. Die Asphaltstraße beginnt ca. 4 km oberhalb von Fiumalbo.
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