Monte Crostis (1934 m)

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Monte Crostis (1934 m)
Panoramica delle Vette

Alpen, Karnische Alpen, Friaul - Julisch Venetien.
Die Kammstrecke.

Die Kammstrecke ist dank der Giro-Sanierungsarbeiten 2011 durchwegs fahrbar, jedoch weiterhin nicht asphaltiert!

Diese Straße liegt am Ende des Canale di Gorto in den friaulischen Alpen unweit der Grenze zu Österreich. Wie andere Bergstraßen in diesem abgelegenen Tal wurde sie während des ersten Weltkriegs gebaut und gehört heute der prächtigen Aussichten wegen zu den beliebtesten Zielen dieser Gegend. Die zwei oft im Wald versteckten Auffahrten treffen am Ende seltsamerweise nicht aufeinander, sondern sind mit einer sieben Kilometer langen, meist flachen Kammstrecke verbunden.
Dieses Gebiet ist zwar wenig bekannt, bietet aber viele Möglichkeiten. Insbesondere führt eine lange und recht interessante West-Ost-Verbindung über den Monte Crostis. Aus dem Pustertal oder den Dolomiten kommend fährt man zunächst über den Bladensattel (Cima Sampada) nach Comegliàns, dann weiter über den Monte Crostis oder direkt nach Sella Ravascletto oder über den südlich parallel gelegenen Monte Zoncolàn nach Sutrio. Anschließend folgen der Forcella Lius und der Passo del Cason di Lanza, bis man schließlich Tarvis erreicht und die Fahrt Richtung Slowenien oder Kärnten fortsetzen kann.
Die benachbarten Ortschaften Comegliàns und Ovaro bilden eine Art „Andermatt für Spinner“, da hier viele Bergstraßen ihre Ausgangspunkte haben. Hier gibt es einfache Pässe wie zum Beispiel Cima Sampada (nur 15% am Schluss), Sella Ravascletto, oder Forcella Lavardet (Aufstieg mit immerhin gegen 1000 Hm). Bergstraßen mittlerer Schwierigkeit gibt es so gut wie keine. Bleiben nur die Monster: der hier beschriebene Monte Crostis (nach salite.ch kaum einfacher als der Mortirolo), die unvergessliche Westauffahrt zum Monte Zoncolàn, sowie die beiden nur im unteren Bereich asphaltierten Bergsträßchen zum Monte Arvenis und insbesondere zum Passo della Forcella (sieben Kilometer mit Steigungsdurchschnitt von 17%). Um die letzten zwei zu besiegen, braucht man zwingend ein MTB.
Für die Beschreibung danken wir Renko Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Westauffahrt ab Comegliàns15,5 km1402 HmSchön: 4 SterneHart: 5 Sterne
Kammstrecke West-Ost7,2 km-63 HmSchön: 5 SterneHart: 0 Sterne
Ostanfahrt ab Sella Ravascletto10 km913 HmSchön: 3 SterneHart: 5 Sterne

Westauffahrt ab Comegliàns  15,5 km / 1402 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 5 Sterne

Der Ausgangsort der Westauffahrt ist Comegliàns: hier beginnt auch die einfache Auffahrt zum Sella Ravascletto, dem Startpunkt der Ostauffahrt zum Monte Crostis.
Man fährt in Richtung Mieli und Panoramica. Zuerst folgt ein Tunnel, dann geht es noch ein kurzes Stück flach. Auf vorbildlich asphaltierter Straße beginnt danach der Aufstieg. Nach insgesamt vier Kilometern erreicht man Tualis, wo eine weitere Straße nach Sella Ravascletto abzweigt. An der Dorfausfahrt endet der neue Belag. Von hier bis zum Hochpunkt hat man größtenteils richtig in die Jahre gekommenen Asphalt unter den Reifen. Die Straße beginnt kräftig und dauerhaft an Höhe zu gewinnen - schon die drei Kilometer vor Tualis waren steil, aber mit dem raueren Belag wird es zunehmend mühsamer. Flachstücke sind in den folgenden Kilometern recht selten.
Tief begraben im Wald folgen viele Haarnadelkurven, dann werden sie seltener. Aber diese Straße ist gemein: hofft man bereits, den Hochpunkt bald zu erreichen, so treten gerade hier die steilsten Passagen (gegen 18%) auf. Kurz vor dem Ende verlässt man den Wald, und wird bei schönem Wetter mit tollen Ausblicken belohnt. An diesem 23. Oktober 2006 dagegen sah ich das, was ich genau 364 Tagen zuvor am benachbarten Monte Zoncolàn sah: nichts.
Nach insgesamt 15,5 km erreicht man schließlich auf 1934 m den höchsten Punkt des Aufstiegs.
Für die Beschreibung danken wir Renko Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.mi_jo_mueller Mail an Absender1 h 26 m 02 s21.05.2011
deMotop Mail an Absenderohne Zeit21.06.2011
Flugrad Mail an Absenderohne Zeit21.07.2011
Bergziegenmutant Mail an Absenderohne Zeit21.07.2011

Kammstrecke West-Ost  7,2 km / -63 Hm Schön: 5 Sterne Hart: 0 Sterne

Die Strasse wurde in 2010 ausgebessert, ist aber weiterhin nicht asphaltiert.
Für die Beschreibung danken wir Renko Mail an Absender

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Flugrad Mail an Absenderohne Zeit21.07.2011
Bergziegenmutant Mail an Absenderohne Zeit21.07.2011

Ostanfahrt ab Sella Ravascletto  10 km / 913 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 5 Sterne

Nach den sieben Kilometern der Scheitelstrecke hat man wieder Asphalt unter den Rädern, und die Abfahrt hinunter nach Sella Ravascletto beginnt. Bei dieser Abfahrt werden wohl sicher keine Höchstgeschwindigkeiten erreicht. Der Zustand ist schlechter als auf der Westauffahrt. Lediglich einige der gefährlichsten Stellen sind durch Holzabsicherungen entschärft worden. Insbesondere in der oberen Hälfte ist der Belag in zum Teil desolatem Zustand mit viel Split und großen Schlaglöchern. Der Asphalt ist von beiden Seiten erodiert: an einem Punkt ist lediglich ein etwa zehn Zentimeter breiter Streifen übriggeblieben. Die Straße ist auch recht schmal, und teilweise steil.
Anders gesagt: für die meisten Radler wird diese Abfahrt Folter sein. Man denkt nur daran, ohne Schaden am Fahrrad runter zu kommen. Für diesen Fahrer dagegen war die Abfahrt ein Leckerbissen, denn die Straße verlangt sehr viel Können, und man kann hier viel Erfahrung in der Fahrkunst sammeln.
Für die Beschreibung danken wir Renko Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.Fe_der_Bergfloh Mail an Absender1 h 03 m 00 s21.05.2011
stefano Mail an Absenderohne Zeit21.05.2011
ritzelfuchser Mail an Absenderohne Zeit02.10.2011