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Monte Lesima (1720 m)

Ziel in Sicht.

Auffahrten

Von Roli – Am Passo del Giovà stehen einige Häuser, und zwischen diesen zweigt eine Straße nach Osten ab, der Passo del Brallo ist ausgeschildert. Anfangs geht es mit tollen Ausblicken zu beiden Seiten am Kamm entlang, doch schon bald geht es am Nordhang im Wald bergauf. Der Belag ist hier zum Teil sehr schlecht. Nach 3,2 km und nur 120 Hm wird eine kleine Lichtung erreicht, wo scharf rechts die Gipfelstraße abzweigt.
Auf den letzten beiden Kilometern müssen nun noch 241 Hm bewältigt werden. Die Straße ist nun noch schmaler, der Asphalt schlecht und teilweise mit feinem Splitt bedeckt. Bis zur ersten Kehre ist es schon steil, doch danach ist man auch noch der Sonne ausgesetzt und hat die nächsten sechs Kehren keine Zeit für die Umgebung, da die Steigung dauerhaft um 20 % liegt. Nach der letzten Kehre kommt das Ende dieser immerhin 1200 m langen Rampe in Sicht.
Die Radarkuppel, die das Ziel darstellt, ist nun schon zum Greifen nahe, und der weitere Straßenverlauf verspricht kurzfristig Erholung, denn es geht teilweise sogar leicht bergab. Zum Schluss warten noch 200 steile Meter hinauf zum Gipfel, wo einem dann die Poebene zu Füßen liegt.
Alles in allem handelt es sich trotz der Kürze um eine sehr anspruchsvolle Auffahrt, da man ja zuvor schon auf den Passo del Giovà gelangen muss und die Steilwand großen Krafteinsatz erfordert, damit das Vorderrad am Boden bleibt und das Hinterrad nicht durchgeht. Die Aussicht von oben ist keineswegs so viel besser als von der Kammstraße, dass sie die Anstrengung rechtfertigen würde.

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