Monte San Giacomo (531 m)

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Monte San Giacomo (531 m)

Apennin, Nördlicher Apennin, Ligurien.
Aussicht vom Sendemast.
Der Monte San Giacomo ist die höchste Erhebung des Hügelzuges, der sich hinter dem Golfo del Tigullio erhebt.
Der Golfo del Tigullio ist die erste grosse Meeresbucht südlich von Genua. Hier kann man an dieser schroffen Küste ausnahmsweise etwa 10 flache Kilometer zurücklegen. In der Bucht liegen die Ortschaften Chiavari, Lavagna, Cavi und Sestri Levante. Natürlich ist die Bucht dicht besiedelt, und es herrscht Betriebsamkeit. Dies reduziert sich aber auf einen dünnen Streifen, denn die Ausläufer des Monte San Giacomo erstrecken sich fast bis an die Küste.
Der Berg erhebt sich bis auf stolze 701 Meter und prägt somit das Bild des Golfo del Tigullio. An seinem Fuße wurden viele Häuser gebaut, welche hier in etwas erhöhter Lage einen traumhaften Blick über die Küste haben. Der Häuserbau stört hier nicht, er gehört zum Bild und hat die angenehme Nebenwirkung, dass es auf der ganzen Breite des Golfes Straßen gibt, welche man als Alternative zur flachen und stark befahrenen Via Aurelia entlang der Küste wählen kann. Man darf die dabei anfallenden Kilometer und Höhenmeter nicht unterschätzen.
Nimmt man zum Beispiel den direkten Weg von Lavagna nach Cavi, so sind diese 3,6 km bei 15 Höhenmetern nicht der Rede wert. Wählt man stattdessen den langen Weg über die höchste Straße durch die Dörfer San Bartolomeo und Santa Giulia, so werden daraus satte 19 km und 400 Höhenmeter. Selbstredend dass diese Variante für uns Rennradfahrer viel mehr Anziehungskraft hat als die Küstenstraße.
Der Monte San Giacomo hat aber noch viel mehr zu bieten. Er lässt sich nämlich auch als Passübergang zwischen dem Val Graveglia und der Küste befahren. Dabei überquert man den Hügelzug am höchsten asphaltierten Punkt bei 531 Metern. Zu diesem Punkt führen drei schmale, einspurige und kaum befahrene Straßen. Eine asphaltierte Stichstraße führt zu einer Radioantenne. Dieser Platz wird gerne für ein Autositz-Schäferstündchen genutzt, denn die Aussicht auf den unter einem liegenden Golf, welcher im Norden durch die Halbinsel von Portofino begrenzt wird, ist herrlich.
Dieser Übergang darf als Geheimtipp bezeichnet werden, denn die sehr schmale aber durchgängig asphaltierte Straße aus dem Val Graveglia ist in keiner Straßenkarte eingezeichnet.
So eröffnet der Monte San Giacomo zahlreiche Möglichkeiten für Ausritte, welche man aus dem Golfo del Tigullio macht. Sei es, um eine Rundtour über die nahe gelegenen Pässe noch mit einigen extra Höhenmeter zu pfeffern oder einfach um sich auf einer knackige Hausrunde rund um den Monte San Giacomo zu quälen.
Für die Beschreibung danken wir helmverweigerer Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Ostauffahrt aus Val Graveglia6,1 km430 HmSchön: 3 SterneHart: 3 Sterne
Südauffahrt von Lavagna über San Bernardo8,4 km528 HmSchön: 3 SterneHart: 3 Sterne
Westauffahrt von Cogorno6 km528 HmSchön: 3 SterneHart: 3 Sterne

Ostauffahrt aus Val Graveglia  6,1 km / 430 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Ostauffahrt aus Val Graveglia
Die Auffahrt aus dem Val Graveglia beginnt zwischen den Ortschaften Frisolino und Conscenti. Sie lässt sich daher ideal an eine Befahrung des Passo della Biscia anhängen.
Der Startpunkt der Auffahrt ist recht einfach zu finden, denn gleich zu Beginn muss der Fluss überquert werden. An der Abzweigung stehen Straßenschilder, welche nach Tolceto und Cogorno weisen.
Die Straße führt hier durch bewaldetes Gebiet. Bei knapp 8 % Steigung sieht man schon bald aus einiger Höhe ins Val Graveglia runter. Nach knapp 2 km umrundet man eine Kirche mit einem großen Friedhof. Die Straße verläuft hier längere Zeit völlig flach, gefolgt von einem Kilometer bei knapp 10 % Steigung, für italienische Verhältnisse also ordentlich steil.
Dabei durchfährt man lichten Wald, gelegentlich unterbrochen durch ein Haus am Straßenrand. Die Straße windet sich dabei kurvenreich die Hügelflanke empor.
So erreicht man bei 4 km die Ortschaft Tolceto, wo die Steigung kurzfristig wieder etwas nachlässt. Die Straße ist hier so schmal, dass man eigentlich damit rechnet, dass die Asphaltdecke nach der Ortschaft zu Ende sein wird. Man wird aber glücklicherweise eines Besseren belehrt, jedoch wurde hier tatsächlich am Asphalt gespart. Denn die Breite der Straße reicht etwa gerade, damit 2 Radfahrer nebeneinander fahren können. Da man sich nun wieder in dichtem Wald befindet, und die Straße sich teilweise mit mehr als 10 Steigungsprozenten und engen Kurven emporschraubt, macht es sicher mehr Spaß, hier hoch als runter zu fahren.
Hat man diesen strengsten Kilometer hinter sich gelassen, flacht die Straße deutlich spürbar ab und wird auch wieder breiter. Der Parkplatz, welcher die Passhöhe markiert, ist nun nicht mehr fern.
Oben angekommen sollte man natürlich noch die Stichstraße empor fahren und die wunderbare Aussicht auf die Küste genießen. Da diese Auffahrt in der Regel am Ende einer Tour steht, geht sie wohl ordentlich in die Beine mit den Steigungsspitzen bei 12 Prozent. Jedoch folgt nun noch eine abwechslungs- und kurvenreiche Abfahrt, welche dank einer Durchschnittssteigung von 6 % langanhaltenden Spaß verspricht.
Für die Beschreibung danken wir helmverweigerer Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Reinhard Mail an Absenderohne Zeit25.03.2009
stb72 Mail an Absenderohne Zeit25.03.2009
dbeckel Mail an Absenderohne Zeit26.03.2009
helmverweigerer Mail an Absenderohne Zeit25.03.2009
Herr_ Mail an Absenderohne Zeit10.05.2010

Südauffahrt von Lavagna über San Bernardo  8,4 km / 528 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südauffahrt von Lavagna über San Bernardo
Die legendäre Auffahrt zum Monte Scheißdrecks

Von Chiavari auf der SP1 kommend biegen wir in Lavagna, am Kreisverkehr (Piazza Torino) am Bahnhof (rosa Gebäude), links ab. Nach 310 m biegen wir erneut links ab in die Via Tomaso Sanguienti. Hier beginnt die Auffahrt.
Nach 330 Metern gabelt sich die Straße, und wir halten uns hier rechts, wo die Steigung startet.
Wir folgen der Straße, welche immer wieder an Häusern vorbei führt und in Serpentinen langsam den Hang erklimmt. Zwischen San Bartolomeo und dem kleinen Dorf La Costa erreicht die Steigung erstmals kurz 9–10 %. Im Anschluss folgt ein längeres Flachstück bei La Costa, welches uns tolle Ausblicke Richtung Meer ermöglicht. Nach der folgenden Rechtskurve geht es für 350 m wieder leicht bergauf. Rechts geht nun ein kleiner steiler Weg ab, welcher auch mit einem braunen Schild unverwechselbar mit Monte S. Giacomo angeschrieben ist.
Hier geht das los, was dem Berg den Peter K'schen Mail an Absender Beinamen „Monte Scheissdrecks” eingebrockt hat. (Der einfühlsame Schwabe quetschte wie gewohnt mit 39/27… kann man machen, muss man aber nicht.)
Auf den ersten 1,3 km gilt es 160 Hm zu erklimmen, jeder rechne selber. Lediglich nach 500 m kommt ein 5 %-Flachstück, danach folgt das härteste Stück mit bis zu 18 % Steigung. Die letzten 730 m bieten sich dann bei angenehmerer Steigung wieder zum Erholen an.
Neben der Steigung ist auch der Asphalt ein Schwierigkeitsfaktor. Gerade bei Nässe ist der löchrige und glitschige Untergrund nicht einfach zu fahren und erfordert an den Steilstücken einen guten Balanceakt zwischen „Hinterrad rutscht durch“ oder „Lenker hebt ab“.
Aber wie würde majortom Mail an Absender sagen: „Das ist ja auch keine Spaßveranstaltung!“ Daher ist diese Variante als Abfahrt nicht zu empfehlen, zumal die Westauffahrt nicht weit entfernt beginnt.
Für die Beschreibung danken wir Herr_ Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
stb72 Mail an Absenderohne Zeit22.03.2010
dbeckel Mail an Absenderohne Zeit22.03.2010
Herr_ Mail an Absenderohne Zeit22.03.2010
Colnagotreter Mail an Absenderohne Zeit22.03.2010

Westauffahrt von Cogorno  6 km / 528 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Westauffahrt von Cogorno
Der Anstieg startet vom Meer kommend in Cogorno von der Corso Novembre (SP33) rechts in die Via Umberto Vittorio Podesta.
Wir folgen der Straße (später Via co de Villa) in einigen Serpentinen nach oben. Die Steigung ist hier recht unterschiedlich. Es gibt zwei kurze Flachstücke, meist jedoch um die 8 %, in Kehren und am Ende Spitzen von 12–15 % Steigung. Nach 2,3 km biegen wir nach links in die Via Monte San Giacomo ab, welcher wir nun bis zum Gipfel folgen. Dieser Abzweig kann auch von Süden kommend erreicht werden. Vom Abzweig der Südauffahrt folgt man der Strasse Richtung Norden nach unten, bis rechts die Via Monte San Giacomo abgeht.
Zunächst kommen wir immer wieder an Häusern vorbei, später geht es durch den Wald. Auch hier verläuft das Steigungsprofil sehr wellig. Es gibt selten flache Stücke (lediglich kurz bei Kilometer 3,0 und 3,9), ansonsten wechseln die Steigungsprozente im oberen ein- und unteren zweistelligen Bereich. Am Ende kommen wir auf eine längere Gerade, welche gut 250 m sehr steil ist und Spitzen von 19 % aufweist. Danach folgt ein 100 m langes Flachstück, welches zum Erholen einlädt, um die letzten 100 m mit 11 % noch locker hinauf zu souplessieren.
Im Schnitt sind auf diesem Weg 8,3 % zu bewältigen. Für die Abfahrt Richtung Chiavari ist diese Strecke vor allem bei Nässe der Südauffahrt vorzuziehen.
Für die Beschreibung danken wir Herr_ Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Herr_ Mail an Absenderohne Zeit11.05.2010