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Monte San Giacomo (531 m)

Aussicht vom Sendemast.
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Rennradreise zum Monte San Giacomo

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Ligurien – Saisonauftakt in Chiavari vom 28.03. bis 04.04.2020

Auffahrten

Von helmverweigerer – Die Auffahrt aus dem Val Graveglia beginnt zwischen den Ortschaften Frisolino und Conscenti. Sie lässt sich daher ideal an eine Befahrung des Passo della Biscia anhängen.
Der Startpunkt der Auffahrt ist recht einfach zu finden, denn gleich zu Beginn muss der Fluss überquert werden. An der Abzweigung stehen Straßenschilder, welche nach Tolceto und Cogorno weisen.
Die Straße führt hier durch bewaldetes Gebiet. Bei knapp 8 % Steigung sieht man schon bald aus einiger Höhe ins Val Graveglia runter. Nach knapp 2 km umrundet man eine Kirche mit einem großen Friedhof. Die Straße verläuft hier längere Zeit völlig flach, gefolgt von einem Kilometer bei knapp 10 % Steigung, für italienische Verhältnisse also ordentlich steil.
Dabei durchfährt man lichten Wald, gelegentlich unterbrochen durch ein Haus am Straßenrand. Die Straße windet sich dabei kurvenreich die Hügelflanke empor.
So erreicht man bei 4 km die Ortschaft Tolceto, wo die Steigung kurzfristig wieder etwas nachlässt. Die Straße ist hier so schmal, dass man eigentlich damit rechnet, dass die Asphaltdecke nach der Ortschaft zu Ende sein wird. Man wird aber glücklicherweise eines Besseren belehrt, jedoch wurde hier tatsächlich am Asphalt gespart. Denn die Breite der Straße reicht etwa gerade, damit 2 Radfahrer nebeneinander fahren können. Da man sich nun wieder in dichtem Wald befindet, und die Straße sich teilweise mit mehr als 10 Steigungsprozenten und engen Kurven emporschraubt, macht es sicher mehr Spaß, hier hoch als runter zu fahren.
Hat man diesen strengsten Kilometer hinter sich gelassen, flacht die Straße deutlich spürbar ab und wird auch wieder breiter. Der Parkplatz, welcher die Passhöhe markiert, ist nun nicht mehr fern.
Oben angekommen sollte man natürlich noch die Stichstraße empor fahren und die wunderbare Aussicht auf die Küste genießen. Da diese Auffahrt in der Regel am Ende einer Tour steht, geht sie wohl ordentlich in die Beine mit den Steigungsspitzen bei 12 Prozent. Jedoch folgt nun noch eine abwechslungs- und kurvenreiche Abfahrt, welche dank einer Durchschnittssteigung von 6 % langanhaltenden Spaß verspricht.
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00:32:44 | 12.04.2013
Jan
Dolce Vita
Von Herr_ – Die legendäre Auffahrt zum Monte Scheißdrecks

Von Chiavari auf der SP1 kommend biegen wir in Lavagna, am Kreisverkehr (Piazza Torino) am Bahnhof (rosa Gebäude), links ab. Nach 310 m biegen wir erneut links ab in die Via Tomaso Sanguienti. Hier beginnt die Auffahrt.
Nach 330 Metern gabelt sich die Straße, und wir halten uns hier rechts, wo die Steigung startet.
Wir folgen der Straße, welche immer wieder an Häusern vorbei führt und in Serpentinen langsam den Hang erklimmt. Zwischen San Bartolomeo und dem kleinen Dorf La Costa erreicht die Steigung erstmals kurz 9–10 %. Im Anschluss folgt ein längeres Flachstück bei La Costa, welches uns tolle Ausblicke Richtung Meer ermöglicht. Nach der folgenden Rechtskurve geht es für 350 m wieder leicht bergauf. Rechts geht nun ein kleiner steiler Weg ab, welcher auch mit einem braunen Schild unverwechselbar mit Monte S. Giacomo angeschrieben ist.
Hier geht das los, was dem Berg den Peter K'schen Mail an Absender Beinamen „Monte Scheissdrecks” eingebrockt hat. (Der einfühlsame Schwabe quetschte wie gewohnt mit 39/27… kann man machen, muss man aber nicht.)
Auf den ersten 1,3 km gilt es 160 Hm zu erklimmen, jeder rechne selber. Lediglich nach 500 m kommt ein 5 %-Flachstück, danach folgt das härteste Stück mit bis zu 18 % Steigung. Die letzten 730 m bieten sich dann bei angenehmerer Steigung wieder zum Erholen an.
Neben der Steigung ist auch der Asphalt ein Schwierigkeitsfaktor. Gerade bei Nässe ist der löchrige und glitschige Untergrund nicht einfach zu fahren und erfordert an den Steilstücken einen guten Balanceakt zwischen „Hinterrad rutscht durch“ oder „Lenker hebt ab“.
Aber wie würde majortom Mail an Absender sagen: „Das ist ja auch keine Spaßveranstaltung!“ Daher ist diese Variante als Abfahrt nicht zu empfehlen, zumal die Westauffahrt nicht weit entfernt beginnt.

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Dolce Vita
Von Herr_ – Der Anstieg startet vom Meer kommend in Cogorno von der Corso Novembre (SP33) rechts in die Via Umberto Vittorio Podesta.
Wir folgen der Straße (später Via co de Villa) in einigen Serpentinen nach oben. Die Steigung ist hier recht unterschiedlich. Es gibt zwei kurze Flachstücke, meist jedoch um die 8 %, in Kehren und am Ende Spitzen von 12–15 % Steigung. Nach 2,3 km biegen wir nach links in die Via Monte San Giacomo ab, welcher wir nun bis zum Gipfel folgen. Dieser Abzweig kann auch von Süden kommend erreicht werden. Vom Abzweig der Südauffahrt folgt man der Strasse Richtung Norden nach unten, bis rechts die Via Monte San Giacomo abgeht.
Zunächst kommen wir immer wieder an Häusern vorbei, später geht es durch den Wald. Auch hier verläuft das Steigungsprofil sehr wellig. Es gibt selten flache Stücke (lediglich kurz bei Kilometer 3,0 und 3,9), ansonsten wechseln die Steigungsprozente im oberen ein- und unteren zweistelligen Bereich. Am Ende kommen wir auf eine längere Gerade, welche gut 250 m sehr steil ist und Spitzen von 19 % aufweist. Danach folgt ein 100 m langes Flachstück, welches zum Erholen einlädt, um die letzten 100 m mit 11 % noch locker hinauf zu souplessieren.
Im Schnitt sind auf diesem Weg 8,3 % zu bewältigen. Für die Abfahrt Richtung Chiavari ist diese Strecke vor allem bei Nässe der Südauffahrt vorzuziehen.
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