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Monte San Simeone (1215 m) Mont Sant Simeon

Und wieder runter

Auffahrten

Von gws – Ausgangspunkt für die Befahrung der ehemaligen Militärstraße auf den Monte San Simeone ist die Sella di Interneppo, der höchste Punkt der SP 36 zwischen Bordano und Interneppo. Der Straßenelag ist extrem gemischt, teilweise Aspahlt, teilweise Beton, jeweils von gut befahrbar bis ziemlich holprig.
Auf der Strecke herrscht kein Fahrverbot für den motorisierten Verkehr, es ist also jederzeit mit Gegenverkehr zu rechnen. Und die Straße ist ziemlich schmal und weist häufig keinerlei Randbegrenzung auf. Lediglich in den zahlreichen Kehren finden sich einfache Sicherungen an der dort auch etwas breiteren Straße.
Kehren ist auch gleich das Stichwort, da diese Strecke sie in außergewöhnlicher Dichte bietet. 24 Kehren in der Ostflanke des Berges und drei weitere im freien Gelände nahe dem Ende der befestigten Straße sind zu durchfahren.
Aber immer der Reihe nach: An der Sella di Interneppo zweigt bei den Infotafeln die schmale, hier asphaltierte Straße nach Norden ab und beginnt gleich deutlich zu steigen. Nach ein paar hundert Metern gabelt sich die Strecke: Links geht es zum Monte Festa (1055 m), wir halten uns aber rechts auf den deutlich steileren Ast. Wir umfahren einen Felsblock und gelangen in den lichten Wald der Ostseite des Berges. Stetig um die 10 bis 12 % steigend schlängelt sich die Straße auf die erste Kehre zu. Diese Kehre ist auch gleich die erste von insgesamt neun Exemplaren, die durch einen kurzen, aber hinreichend hellen Tunnel geführt werden. Generell sind im Kehrenabschnitt nahezu alle Linkskehren übertunnelt, lediglich eine Rechtskehre folgt diesem Beispiel.
Auch zwischen den Kehren ist man weiterhin zumeist im lichten Wald unterwegs, trotzdem eröffnen sich immer wieder herrliche Blicke auf die friulanische Ebene oder über das breite Bett des Tagliamento hinweg auf die Julischen Alpen.
Die Prozentwerte zwischen den fast immer angenehm flachen Kehren variieren stark. Von ziemlich flach bis knapp 14 % ist alles vertreten. Zumeist sind aber Steigungen um die 8 % zu bewältigen. Auch die Belaggüte wechselt immer wieder, häufig ist aber die Betonpiste relativ glatt und angenehm zu fahren, währen die kurzen Asphaltabschnitte deutlich löchriger, oft auch sehr rau und entsprechend holpriger sind.
Bei Kehre 16 – übrigens die einzige deutlich steilere Kehre – passieren wir eine kleine Madonnenkapelle. Hier bietet sich auch ein schöner Tiefblick auf die Ebene, hinunter nach Bordano und auf die östlichen Kehren der SP 36.
Nach der vierundzwanzigsten Kehre verlassen wir in einem Linksknick den Wald und kommen in das Gebiet des Vorgipfels. Nach weiteren zwei kurz aufeinanderfolgenden Kehren erreichen wir einen Parkplatz, der offensichtlich gerne von Gleitschirmfliegern benutzt wird. Es folgt noch eine letzte Kehre, ehe wir in einem weiten Bogen vorbei an ein paar Häusern und an der Abzweigung des Fußweges zur Chiesa San Simeone zum höchsten Punkt der Strecke gelangen.
Wer will, kann noch unspektakulär dann wieder im Wald leicht bergab zum Ende der hier sehr rippigen Betonpiste weiterfahren. Von der Lichtung dort kann man zum höchsten Punkt des Bergstockes (1505 m) hinaufschauen. Einen vielleicht noch schöneren Ausblick zum Gipfel hat man aber, wenn man die fünfzig Meter Fußweg zur kleinen Kapelle in Kauf nimmt .
4 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:41:11 | 26.12.2015
at_andreas
Mittlere Zeit
Dolce Vita
01:08:44 | 01.11.2017
gws
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