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Monte Tenchia (1511 m) Pian delle Streghe

tenchia1.

Auffahrten

Von Irrer Läufer – Mitten in Cercivento führt die Straße entlang der letzten Häuser den Berg hinauf. Die Asphaltqualität ist für diese Weltgegend eigentlich bemerkenswert gut, überraschenderweise gibt es keine Schotterpassagen, dafür aber sonst alles, was jahrelange dolce far niente Vernachlässigung der Infrastruktur hervorbringt. Als flüsterasphaltverwöhnter Österreicher wird man jetzt nicht sofort aufspringen und hinfahren, als wahrer Schlaglochconnaisseur schon eher...
Wie auch immer....es geht durch dichten Wald und Buschwerk gleichmäßig bergauf, Ausblicke gibt es kaum. Ab und zu erspäht man durch eine Lücke das in der Tiefe liegende Tal des Bût und die umliegenden Ortschaften. Erreicht man die Fontana Gjatòn nach grob der Hälfte des Anstiegs, kann man sich kurz erfrischen, muss das aber aufgrund der angenehmen Steigung nicht unbedingt. Räder oder gar Autos trifft man hier kaum, nur im oberen Bereich wurde gerade der Beton in einer Kehre erneuert.
Ein paar Kehren später flacht die Steigung ab und man erreicht den Hexenboden mit den ersten Hexenhäusern, die aber vermutlich eher touristisch als diabolisch genutzt werden. Die Auffahrt endet für Rennradler in einer Kurve mit schöner Aussicht, in der der Belag unvermittelt auf Schotter und grobes Gestein wechselt.

Die Bewertung mit nur drei Härtesternen ist lokal zu verstehen, befinden sich doch in unmittelbarer Umgebung die als eher hart bekannten Anstiege zum Monte Zoncolan und Monte Crostis. Aussicht gibt es leider auch nur wenig, deshalb wird man diesen Berg eher als Vorbereitung auf größere Aufgaben (fast tausend Höhenmeter am Stück) und/oder Vervollständigung seines Sackgassenportfolios fahren. Sonst kann man ihn durchaus auch links liegen lassen und sich schöneren Alternativen zuwenden.
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