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Monti (849 m)

Alpen, Bergamasker Alpen und Lago d'Iseo, Lombardei.
Der kleine Ort Monti liegt unweit des Nordufers des touristisch wenig erschlossenen Lago d’Iseo. Genauer gesagt befindet er sich am Beginn des Val Camónica inmitten des Hangs am westlichen Rand des Tals.
Der Ort selbst ist ohne Bedeutung und besitzt keine erwähnenswerten Auffälligkeiten. Allerdings bietet sich bei der Befahrung eine sehr attraktive Alternative, um verkehrsfrei von und nach Angolo Terme zu gelangen, und so dem Chaos auf den Straßen des Tals zu entfliehen. Die Investition der etwas mehr als 400 Höhenmeter sollte man also unbedingt eingehen, zumal diese mit schönen Blicken auf das Tal versüßt werden.
Angolo Terme wiederum ist radfahrmäßig äußerst attraktiv, ist dieser Ort doch Ausgangs- bzw. Endpunkt dreier sehr lohnensweter Pässe (Passo della Presolana, Passo del Vivione, Croce di Salven).
Für die Beschreibung danken wir paelzman Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Nordauffahrt von Angolo Terme5,6 km427 HmSchön: 4 SterneHart: 2 Sterne

Nordauffahrt von Angolo Terme  5,6 km / 427 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 2 Sterne

Wir starten in Angolo Terme, indem wir in der Ortsmitte von der Hauptstraße (SS294) in die Via San Silvestro abbiegen. Aus Osten kommend können wir dabei der Beschilderung nach Anfurro folgen, das wir als nächsten Ort erreichen werden. Aus Westen kommend werden wir kein Schild sehen. Hier müssen wir darauf achten, dass wenn sich die Straße deutlich verengt, nach einem kurzen Schulterblick nach rechts ebenfalls das Schild entdecken.
Den ersten Kilometer legen wir nun weiterhin in Angolo Terme zurück. Die Steigung hat recht angenehme 8 % bei annehmbarem Straßenbelag. Auch im folgenden wird die Steigung nicht groß variieren.
Eine erste Serpentine erreichen wir nach 1,5 km, und wenige Meter später noch ein paar weitere. Wir haben nun den Ort verlassen und haben einen traumhaft schönen Bilick über den kleinen Talkessel, in dem Angolo Terme liegt. Auch der Eingang in die Schlucht des Fiume Dezzo, die in der Anfahrt zum Passo del Vivione beschrieben ist, zeigt sich auf der gegenüberliegenden Seite.
Nach etwa 3,5 km ereichen wir nun den kleinen Ort Anfurro. Die Strecke bis hierhin haben wir auf schmaler und nahezu verkehrsfreier Strecke im Wald zurückgelegt. Wir befinden uns inzwischen am westlichen Rand des Val Camónica und können immer wieder schöne Ausblicke über eben dieses genießen. Fast ein wenig schadenfroh bedauern wir die Verkehrsteilnehmer, die sich auf einer der vielbefahrene Straßen durch das Tal quälen müssen.
Nach weiteren 2 km durch den Wald erreichen wir schließlich den Hochpunkt im Ort Monti. Wir suchen uns einen Platz mit schöner Aussicht, den wir hier auch finden werden, und genießen die Einsamkeit. Leider hört man aber selbst bis hierher den Verkehrslärm aus dem Tal, so dass wir eigentlich gar keine große Lust haben, uns auf die Abfahrt dorthin zu begeben...
Diese Abfahrt führt uns zuerst bei sanftem Gefälle auf schlechter Straße nach San Vigilo. Ab hier wartet nun ein echter Leckerbissen in Sachen Abfahrt, denn kehrenreich rauschen wir auf neuem Asphalt (Stand September 2011) ins Tal. Trotz des ausgezeichneten Belags sollte aber trotzdem auf Steine oder gar Felsen geachtet werden, die uns hier den Spaß vermiesen wollen.
Für die Beschreibung danken wir paelzman Mail an Absender

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