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Moosalp (2048 m) Chalte Brunne

Panorama mit Bietschhorn.

Auffahrten

Von stb72 – Der Anfang befindet sich etwas vor dem großen Kreisverkehr in die anschließenden Täler von Saas und Visp auf ca. 860 m Höhe. Wir halten uns rechts, und die Straße steigt sofort deutlich an, und der untere Steilhang als erster Teil der Auffahrt beginnt sofort. Die Steigung bewegt sich für die ersten Kilometer immer um die 7–10 %, maximal werden 12 % erreicht.
Nach etwas längerer Gerade folgen dann fünf Serpentinen, und die Fahrt macht gleich mal richtig Laune. Bei Nr. 5 zweigt dann nach links durch einen Tunnel eine Höhenstraße nach Embd ab, wir jedoch fahren rechts weiter (auf guter zweispuriger Straße) und queren dann den Hang in einer längeren Passage (den Hang nach Staldenried Riedji auf der anderen Talseite immer im Blick).
Die Steigung bleibt steil, und nach der Querung folgt wieder eine Folge von drei kurzen Kehren mit Abzweig nach Burgen. Wir jedoch fahren geradeaus weiter, und die Straße führt den Hang wieder zurück und ist hier spektakulär in die Felsen gehauen – herrliche Passage. Kurz danach endet der Steilhang, die Steigung lässt etwas nach und wir erreichen Törbel auf ca. 1480 m Höhe (bis jetzt etwa 620 Hm auf 7 km).
Nach dem Ort geht es nun durch die locker bebaute Almlandschaft in weitläufigen Kehren weiter, die Steigung nimmt aber nicht so recht ab, richtige Erholung will uns die Straße leider keine gönnen. Erst nach dem Passieren einer Liftstation des Skigebiets (genau in einer Kehre), lässt die Steigung deutlich nach (wir sind jetzt auf einer Höhe von 1800 m). Die Straße hier oben ist nun schmaler als zu Beginn im Steilhang, und die letzten 3 km bis zur Passhöhe können wir dann endlich recht gemütlich fahren, etwas kurvig mit einer Serpentine erreichen wir schließlich die Moosalp auf 2048 m Höhe.
Durch die Waldfreiheit dieser Seite hat man recht bald von Weissmies über Dom bis zum Weißhorn zahlreiche der ganz hohen Berge Stück für Stück immer mehr und ständig im Blickfeld, was kombiniert mit der schönen Straßenführung viel Spaß macht, wenn auch schweißtreibenden. Fährt man über die Passhöhe dann in Richtung der Nordseite, hat man bald das komplette Panorama des Walliser Haupttals vor sich – mit dem allein stehenden mächtigen Bietschhorn im Zentrum – kann nur jedem ans Herz gelegt werden.
Die Abfahrt auf der Nordseite führt zuerst über schmale Sträßchen. Wählt man die Variante über Zeneggen, die nach Osten abzweigt, bleibt es schmal, bis wir weit unten in die Hauptverbindung von Bürchen kreuzen und schließlich mit etlichen Serpentinen Visp erreichen.
Nach Meinung des Autors ein Juwel der Schweiz und sportlich nicht zu unterschätzen, Erholungspassagen sind anders als bei den langen Walliser Tälern Mangelware. Die drei Härtesterne beziehen sich natürlich nur auf das Wallis, da für die Gegend nur relativ „wenige” Höhenmeter mit normalen Steigungsprozenten zurückzulegen sind.

44 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
01:04:18 | 11.06.2013
WalliserBergziege
Mittlere Zeit
01:27:53 | 27.05.2017
scheiche94
Dolce Vita
02:09:04 | 18.08.2016
Otto63
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11 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
01:10:34 | 15.08.2018
breis89
Mittlere Zeit
01:29:05 | 17.08.2016
Kosa
Dolce Vita
01:58:00 | 05.08.2006
gyorgyigabor
Von TicinoBergler46 – Wir starten am Ortsende von Visp, kurz nach dem Kreisel. Das Hinweisschild „Bürchen“ zeigt uns den Weg links hinauf. Auf einer sehr komfortablen Straße geht es sechs Kehren bergauf. Die Aussichten reichen vom prächtigen Bietschhorn (3934 m Höhe) bis ins obere Rhonetal (Bilder). Auf 1050 m Höhe zweigt die Straße links nach Zeneggen ab.
Wir fahren nun entlang eines steilen Abhangs nach Süden. Plötzlich zieht uns der Anblick des Doms (4545 m) in den Bann (Bild). Wir drehen uns um und sehen erstmals die wunderbaren Bergketten links und rechts des Lötschentals (Bild), gekrönt vom Bietschhorn. In einer scharfen Rechtskehre durchqueren wir das hübsche Zeneggen (1367 m, Bild), das hoch über dem Vispertal thront. In großen Schleifen geht es in schöner Landschaft Richtung Gärlich, das wir nach einem Flachstück erreichen (Bild). Wir erblicken im Hintergrund die Les Diablerets (Bild) und biegen am Ortseingang scharf nach links ab.
Auf einer schmaleren Straße geht es weiter durch den Wald zum großartigen Aussichtspunkt an der Bürchner Alp (1998 m) mit einem fantastischen Ausblick auf das Bietschhorn und seine Nachbarn (Bilder). Auf der Hochebene kurz vor der Moosalp folgt dann die prachtvolle Nordseite des Doms (Bild). Und auf der Moosalp dann in voller Schönheit ebenso der weiter nördlich liegende Weissmies (4107 m, Bild).

Zur Bewertung: das ungewöhnliche Aussichterlebnis bei schöner Straßenführung würde in jeder anderen Umgebung fünf grüne Sterne erhalten. Die Auffahrt von Stalden gehört aber zum Allerschönsten, und die gegenüberliegende Giw Auffahrt ist fast genauso schön. In diesem Vergleich kann die Zeneggen-Auffahrt eben nicht ganz mithalten. Die vier roten Sterne werden für die fast 1400 Hm vergeben, denn von der Steilheit ist die Auffahrt gut fahrbar. 2 km ab 1770 m haben 10 %, ansonsten sind es meist zwischen 7 und 9 % Steigung.
Bei der Abfahrt über das nicht sehr attraktive Bürchen zeigt sich, dass diese Route weniger schön ist als über Zeneggen.


10 Befahrungen Befahrung eintragen
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01:23:00 | 05.08.2010
Italienradler
Dolce Vita
Von karleq – Die Nordwestauffahrt bietet die beste Dramaturgie aller Moosalpauffahrten: Ein langer, aussichtsreicher Anstieg mit Ausblick übers Rhônetal zur Lötschberg-Südrampe und zu den Berner Alpen rund ums markante Bietschhorn, dann die wunderschöne Bürchneralp, an der Passhöhe die überwältigende Aussicht auf die Walliser Eisriesen und als krönenden Abschluss die traumhafte Abfahrt über Törbel nach Stalden.
Die Auffahrt beginnt im Ortszentrum von Turtmann. Gleich zu Beginn gewinnen wir am Nordhang mit Hilfe von vier Kehren an Höhe. Dann wendet sich die Straße nach Osten und die Steigung geht zurück. Rund um Eischoll säumen Wiesen und Weiden die Straße. Der gegenüber liegende Ausgang des Lötschentales mit der Lonzaschlucht und der steile Südhang der Lötschberg-Südrampe liegen lange Zeit im Blickfeld des Radlers.
Nach Eischoll folgt eine kurze Abfahrt und anschließend eine recht flache Strecke über Unterbäch nach Bürchen. Hier treffen wir auf die Nordauffahrt von Visp. In der Ortslage von Bürchen erwartet uns das steilste Stück der Nordwestauffahrt. Am Ortsende mündet schließlich die Nordostauffahrt über Zeneggen ein.
Danach ist die Straße nur noch einspurig und führt bei mäßiger Steigung im Wald bergauf zur Bürchneralp mit dem Gasthaus Panorama. Nun fehlen nur noch wenige Höhenmeter bis zur Passhöhe. Aber erst direkt bei der Passhöhe mit der Gaststätte Moosalp zeigen sich die gletscherbedeckten Walliser Viertausender jenseits des tief eingeschnittenen Mattertals.


2 Befahrungen Befahrung eintragen
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Mittlere Zeit
01:58:00 | 28.07.2018
masch
Dolce Vita

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