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Moosalp (2048 m)
Chalte Brunne

Alpen, Walliser Alpen, Wallis.
Panorama mit Bietschhorn.
Die Moosalp ist eine der wenigen echten Passstraßen im Wallis mit kleinem Skigebiet.
Alle Rampen kann man praktisch vom selben Ausgangspunkt in Visp erreichen, die Südrampe startet jedoch de facto erst in Stalden an der Kreuzung Mattertal und Saastal. Der Ort Bürchen an der Nordseite kann auch vom weiter westlich gelegenen Turtmann aus über eine Höhenstraße erreicht werden, was sicher eine schöne Variante ist.
Da die Straßen in kein Tal eingebunden sind, hat man von verschiedenen Punkten herrliche Rundumsichten z.T. auch bis in die Berner Alpen. Durch die zentrale Lage der Moosalp kann sie als Variante mit vielen Anfahrten der nahen Umgebung kombiniert werden.
Die Südrampe ist zweigeteilt in einen Steilhang in der ersten Hälfte und eine Almlandschaft im oberen Teil, Wald gibt es auf dieser Seite kaum. Die Nordseite hingegen ist deutlich dichter bewaldet, besonders das kleine Sträßchen über Zeneggen verspricht aber eine tolle Auffahrt.
Auf der Passhöhe gibt es einige Restaurants, wo durchaus gehobenere kulinarische Anreize geboten werden.
Für die Beschreibung danken wir stb72 Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Südanfahrt von Stalden15 km1180 HmSchön: 5 SterneHart: 3 Sterne
Nordanfahrt von Visp über Bürchen18 km1395 HmSchönheit nicht bewertetHärte nicht bewertet
Nordostanfahrt von Visp über Zeneggen20 km1395 HmSchön: 4 SterneHart: 4 Sterne
Nordwestanfahrt von Turtmann24,5 km1509 HmSchönheit nicht bewertetHärte nicht bewertet

Südanfahrt von Stalden  15 km / 1180 Hm Schön: 5 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südanfahrt von Stalden
Der Anfang befindet sich etwas vor dem großen Kreisverkehr in die anschließenden Täler von Saas und Visp auf ca. 860 m Höhe. Wir halten uns rechts, und die Straße steigt sofort deutlich an, und der untere Steilhang als erster Teil der Auffahrt beginnt sofort. Die Steigung bewegt sich für die ersten Kilometer immer um die 7–10 %, maximal werden 12 % erreicht.
Nach etwas längerer Gerade folgen dann fünf Serpentinen, und die Fahrt macht gleich mal richtig Laune. Bei Nr. 5 zweigt dann nach links durch einen Tunnel eine Höhenstraße nach Embd ab, wir jedoch fahren rechts weiter (auf guter zweispuriger Straße) und queren dann den Hang in einer längeren Passage (den Hang nach Staldenried Riedji auf der anderen Talseite immer im Blick).
Die Steigung bleibt steil, und nach der Querung folgt wieder eine Folge von drei kurzen Kehren mit Abzweig nach Burgen. Wir jedoch fahren geradeaus weiter, und die Straße führt den Hang wieder zurück und ist hier spektakulär in die Felsen gehauen – herrliche Passage. Kurz danach endet der Steilhang, die Steigung lässt etwas nach und wir erreichen Törbel auf ca. 1480 m Höhe (bis jetzt etwa 620 Hm auf 7 km).
Nach dem Ort geht es nun durch die locker bebaute Almlandschaft in weitläufigen Kehren weiter, die Steigung nimmt aber nicht so recht ab, richtige Erholung will uns die Straße leider keine gönnen. Erst nach dem Passieren einer Liftstation des Skigebiets (genau in einer Kehre), lässt die Steigung deutlich nach (wir sind jetzt auf einer Höhe von 1800 m). Die Straße hier oben ist nun schmaler als zu Beginn im Steilhang, und die letzten 3 km bis zur Passhöhe können wir dann endlich recht gemütlich fahren, etwas kurvig mit einer Serpentine erreichen wir schließlich die Moosalp auf 2048 m Höhe.
Durch die Waldfreiheit dieser Seite hat man recht bald von Weissmies über Dom bis zum Weißhorn zahlreiche der ganz hohen Berge Stück für Stück immer mehr und ständig im Blickfeld, was kombiniert mit der schönen Straßenführung viel Spaß macht, wenn auch schweißtreibenden. Fährt man über die Passhöhe dann in Richtung der Nordseite, hat man bald das komplette Panorama des Walliser Haupttals vor sich – mit dem allein stehenden mächtigen Bietschhorn im Zentrum – kann nur jedem ans Herz gelegt werden.
Die Abfahrt auf der Nordseite führt zuerst über schmale Sträßchen. Wählt man die Variante über Zeneggen, die nach Osten abzweigt, bleibt es schmal, bis wir weit unten in die Hauptverbindung von Bürchen kreuzen und schließlich mit etlichen Serpentinen Visp erreichen.
Nach Meinung des Autors ein Juwel der Schweiz und sportlich nicht zu unterschätzen, Erholungspassagen sind anders als bei den langen Walliser Tälern Mangelware. Die drei Härtesterne beziehen sich natürlich nur auf das Wallis, da für die Gegend nur relativ „wenige” Höhenmeter mit normalen Steigungsprozenten zurückzulegen sind.
Für die Beschreibung danken wir stb72 Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: chriscam Mail an Absender1 h 08 m 00 s09.07.2003
Mittlere Zeit: zarbatavis Mail an Absender1 h 40 m 00 s25.07.2011
Langsamste Zeit: 1 h 58 m 00 s04.05.2011

Nordanfahrt von Visp über Bürchen  18 km / 1395 Hm Schönheit nicht bewertet Härte nicht bewertet

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordanfahrt von Visp über Bürchen
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Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: Manfred Mail an Absender1 h 16 m 31 s02.08.1986
Mittlere Zeit: werwohl Mail an Absender1 h 43 m 41 s23.08.2010
Langsamste Zeit: 1 h 58 m 00 s05.08.2006

Nordostanfahrt von Visp über Zeneggen  20 km / 1395 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 4 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordostanfahrt von Visp über Zeneggen
Wir starten am Ortsende von Visp, kurz nach dem Kreisel. Das Hinweisschild „Bürchen“ zeigt uns den Weg links hinauf. Auf einer sehr komfortablen Straße geht es sechs Kehren bergauf. Die Aussichten reichen vom prächtigen Bietschhorn (3934 m Höhe) bis ins obere Rhonetal (Bilder). Auf 1050 m Höhe zweigt die Straße links nach Zeneggen ab.
Wir fahren nun entlang eines steilen Abhangs nach Süden. Plötzlich zieht uns der Anblick des Doms (4545 m) in den Bann (Bild). Wir drehen uns um und sehen erstmals die wunderbaren Bergketten links und rechts des Lötschentals (Bild), gekrönt vom Bietschhorn. In einer scharfen Rechtskehre durchqueren wir das hübsche Zeneggen (1367 m, Bild), das hoch über dem Vispertal thront. In großen Schleifen geht es in schöner Landschaft Richtung Gärlich, das wir nach einem Flachstück erreichen (Bild). Wir erblicken im Hintergrund die Les Diablerets (Bild) und biegen am Ortseingang scharf nach links ab.
Auf einer schmaleren Straße geht es weiter durch den Wald zum großartigen Aussichtspunkt an der Bürchner Alp (1998 m) mit einem fantastischen Ausblick auf das Bietschhorn und seine Nachbarn (Bilder). Auf der Hochebene kurz vor der Moosalp folgt dann die prachtvolle Nordseite des Doms (Bild). Und auf der Moosalp dann in voller Schönheit ebenso der weiter nördlich liegende Weissmies (4107 m, Bild).

Zur Bewertung: das ungewöhnliche Aussichterlebnis bei schöner Straßenführung würde in jeder anderen Umgebung fünf grüne Sterne erhalten. Die Auffahrt von Stalden gehört aber zum Allerschönsten, und die gegenüberliegende Giw Auffahrt ist fast genauso schön. In diesem Vergleich kann die Zeneggen-Auffahrt eben nicht ganz mithalten. Die vier roten Sterne werden für die fast 1400 Hm vergeben, denn von der Steilheit ist die Auffahrt gut fahrbar. 2 km ab 1770 m haben 10 %, ansonsten sind es meist zwischen 7 und 9 % Steigung.
Bei der Abfahrt über das nicht sehr attraktive Bürchen zeigt sich, dass diese Route weniger schön ist als über Zeneggen.
Für die Beschreibung danken wir TicinoBergler46 Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.Italienradler Mail an Absender1 h 23 m 00 s05.08.2010
TicinoBergler46 Mail an Absenderohne Zeit01.08.2010
ww Mail an Absenderohne Zeit09.08.2010
nino_schurter_fan Mail an Absenderohne Zeit13.08.2009
tortenbäcker Mail an Absenderohne Zeit29.07.2011
hdoerschlag Mail an Absenderohne Zeit23.09.2011

Nordwestanfahrt von Turtmann  24,5 km / 1509 Hm Schönheit nicht bewertet Härte nicht bewertet

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordwestanfahrt von Turtmann
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