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Moosenmättle (780 m) Auf der Grub, Eulersbach, Kirnbachtal

Der Simonshof wird erreicht

Auffahrten

Von majortom – Die Nordrampe beginnt in Halbmeil, östlich von Wolfach im Kinzigtal gelegen. Auch wenn man die ganz großen Steigungen auf dieser Auffahrt nicht findet, so belegen doch die nackten Zahlen, dass es sich in der Tat um eine Nord„rampe“ handelt. Lässt man die letzten 2,4 km außer acht und betrachtet nur mal die ersten zwei Drittel, so kommt man mit 460 Hm auf 4,2 km auf eine durchschnittliche Steigung von fast 11 Prozent.

In Halbmeil überqueren wir die Bahnlinie und wählen kurz darauf den Übelwasenweg, der nun schnurgerade den Hang hinauf zieht. Die Steigung zieht langsam aber sicher an, und bis zur ersten Kehre (800 m) sollte man sich dann an ständige 10 bis 15 % gewöhnt haben. Die Steigungswerte pendeln sich nämlich nun auf diesem Niveau ein, während wir in den dichten Wald eintauchen und der schmalen, teilweise in ziemlich schlechtem Zustand befindlichen Straße folgen. Die Kletterei wird etwas aufgelockert durch Serpentinen Nummer zwei (1,1 km) und drei (1,6 km), doch die Hoffnung auf nachlassende Steigungswerte wird erst nach Serpentine vier (2,7 km) erfüllt. Inzwischen haben wir allerdings auch schon so viel Höhe gewonnen, dass durch die Bäume hindurch auf der linken Seite auch schon mal der eine oder andere Tiefblick ins Kinzigtal durchschimmert.
Nach der vierten Serpentine verlassen wir den Wald und steuern bei deutlich geringerer Steigung auf einen Hof zu. Für kurze Zeit fahren wir dann am Hang entlang, doch anschließend läutet eine Linkskurve nochmal eine letzte steile Rampe ein. Nach insgesamt 4,2 km haben wir dann jedoch den Großteil des Höhenunterschieds überwunden.
Der fehlende Abschnitt entschädigt jedoch mehr als genug für die Plackerei, die uns hier hinauf zugemutet wird. Die Position hoch oben über dem Kinzigtal beschert uns auf der linken Seite herrliche Ausblicke über das Tal hinweg bis weit in den Nordschwarzwald hinein, so dass es sich auf jeden Fall auch lohnt, hier kurz anzuhalten und die Landschaft auf sich wirken zu lassen. Die restliche Wegstrecke kann man dann bei kaum noch spürbarer Steigung recht entspannt angehen lassen. Vorbei an der Grillwiese am Moosenmättle erreicht man nach insgesamt 6,6 km die Kreuzung mit der K5361, die links über Kirnbach zurück ins Kinzigtal oder rechts über Lauterbach nach Schramberg führt.

13 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:29:50 | 11.08.2013
werwohl
Mittlere Zeit
00:33:00 | 24.07.2011
Murmel
Dolce Vita
00:35:00 | 27.05.2012
Horst_B
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18 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:28:56 | 08.07.2011
Murmel
Mittlere Zeit
00:31:58 | 04.09.2012
werwohl
Dolce Vita
00:35:20 | 04.06.2013
Adriano
Von werwohl – Das Eulersbachtal ist ein schmales und ziemlich bewaldetes Seitental südlich der Kinzig. Es ist eine von unzähligen Möglichkeiten, aus dem Kinzig- bzw. Schiltachtal hinauf zum Moosenmättle zu kommen. Die Auffahrt lässt sich damit wunderbar mit einer großen Anzahl an Anstiegen kombinieren, beispielsweise mit den benachbarten lanschaftlich sehr schönen und zudem sehr schweren Heuwiese, Auf der Grub (Nordanfahrt) und Grafenloch.
Der Aufstieg teilt sich dabei in zwei Abschnitte. Der erste Abschnitt verläuft durch dichten Wald und ist ziemlich schattig. Ausblicke sind Mangelware. Der zweite Abschnitt verläuft dann auf einer Art Hochfläche zwischen 650 und knapp 800 Meter Höhe. Dort hat man am Simonshof den Wald verlassen und genießt tolle Ausblicke in den Nordschwarzwald.

Los geht es in Vorderlehengericht, einem kleinen Stadtteil von Schiltach, unmittelbar an der stark befahrenen B294. Alternativ kann man den Fuß der Steigung auch über den zur Straße parallelen Kinzigtalradweg erreichen. Unmittelbar am Gasthof Grüner Baum beginnt die Straße zu steigen. Nach kurzer Zeit erreicht man schon den Wald, wo man nun einige Kilometer verbringt. Während die Straße anfangs noch sehr moderat mit Steigungen um die 5 % ansteigt, wird dies bis zum Mittelteil der Strecke, so ab Kilometer 2,5, deutlich mehr. Hier geht es dann mehr oder weniger gerade den Berg hinauf, so dass die Steigung durchschnittlich über einen gesamten Kilometer auf knapp 12 % und maximal auf rund 15 % zunimmt.
Auch danach, nach einer Rechtskurve, nach der man dann das Tal verlässt und am Hang entlang fährt, wird es nicht spürbar flacher. So bleibt die Steigung zwischen Kilometer 3,5 und 5 meist bei 8 bis 9 %. Nun erreicht man auch den Waldrand und den Simonshof. Dort steigt es kurzfristig nochmals mit 15 % an. Doch es ist sozusagen eine letzte steile Rampe, die einem allerdings die schönen Ausblicke, die man hier oben auf dieser Sonnenterrasse genießen kann, versauen könnte.
Nach dieser Rampe hat man dann noch einen welligen letzten Kilometer zurückzulegen. Dort wechseln sich flache Abschnitte kurzen zehnprozentigen Rampen ab, so dass im Schnitt ungefähr 4 % Steigung heraus kommen. Direkt am Gipfel mündet man dann „Bei der Gaißkrippe“ in die K5528 ein, wo man zwei Möglichkeiten zur Weiterfahrt hat. Entweder man fährt links hinunter über das Sulzbachtal nach Lauterbach, oder man biegt rechts zum Moosenmättle ab. Dort gabelt die Straße dann erneut mehrfach, und man kann entweder über die Nordanfahrt nach Halbmeil oder über die K5361 nach Kirnbach zurück ins Kinzigtal kann, oder aber man wählt die Verbindungsstraße zum Fohrenbühl, der Passstraße, die Schramberg und Hornberg verbindet.

Verkehr gibt es an diesem Anstieg so gut wie keinen, und der Straßenbelag ist ziemlich neu, weshalb man diesen Anstieg auch als Abfahrt wärmstens empfehlen kann.
Ein Teil dieses Anstieges war Bestandteil des von 2002 bis 2009 ausgetragenen Schiltacher Mountainbikebergrennen.

10 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:24:37 | 11.05.2013
klettermaxl79
Mittlere Zeit
Dolce Vita
00:27:21 | 11.09.2015
werwohl
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