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Mottarone (1455 m) Mergozzolo

18 es wird immer noch schöner.

Auffahrten

Von stb72 – Der eigentliche Startpunkt ist natürlich der Lago d’Orta auf 290 m Höhe, jedoch gibt es bis zum Abzweig bei Armeno auf 535 m zahlreiche Varianten, die z.T. sogar von Stresa auf der Ostseite hierher führen. Die zusätzlichen 250 Hm bis Armeno stellen zwar keine größere Herausforderung dar, aber so sind insgesamt in jedem Fall fast 1200 Hm zu bezwingen.
Egal von woher man kommt, in Armeno vereinigen sich alle Straßen, und es gibt nur noch einen Weg nach oben, und dieser legt uns kurz hinter Armeno sofort seine steilste Rampe unter die Räder. Bei Cheggino folgt eine Kehre, und die Straße zieht kurzzeitig bis ca. 16 % an, bevor wir etwas weniger steil noch ein paar Kurven durchfahren. Danach geht es relativ gerade bei immer wieder über 10 % bis Madonna di Luciago weiter. Hier flacht die Straße dann etwas ab, und der mittlere etwas unregelmäßige Teil beginnt. Es bleibt zwar meistens um die 7-9 %, jedoch kann man sich ab und zu auch etwas bei flacheren Passagen erholen. Nach 2 steileren Kehren ein gutes Stück hinter Madonna di Luciago umrundet man den Vorhügel und hat den Gipfel des Mottarone mit seinen Sendemasten ab jetzt immer schön im Blickfeld (weiterhin um die 8 %).
Nach ca. 11 km ab Armeno trifft man schließlich auf die Straße von Stresa kommend und biegt links ab zur gemeinsamen Gipfelschleife, je nach Geschmack rechts- oder linksherum (etwas steiler). Diese ist anfangs noch mal deutlich schwerer, bevor die Umrundung des Gipfels dann recht gemütlich ist und genügend Zeit für die berühmten Panoramen bietet – leider nur bei guter Sicht, welche mir Anfang April nicht vergönnt war.
Vom persönlichen Eindruck (erster Anstieg eines Jahres) würde die Wertung natürlich höher ausfallen, aber in Relation zur Umgebung mit dem nahe liegenden Valle d’Ossola sind sicher knapp vier Härtesterne für die Region vertretbar. Ab dem Lago d’Orta sind es wie gesagt ca. 1200 Hm auf 17 km für einen Schnitt über 7 % und einem recht unangenehmen Steilstück kurz hinter Armeno – diesen Anstieg sollte man nicht unterschätzen.
Spaß macht es dazuhin auch noch durch die wechselnden Vegetationszonen. Auf das mediterrane Klima unten am See folgen recht bald die verschiedenen Baumarten der Region, und man durchfährt Tannen-, Kiefern-, Lärchen-, Buchen- und Kastanienwälder (besonders an der Ostseite). Oben ist es schließlich fast baumfrei für ungehinderte Ausblicke.


27 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:56:45 | 12.05.2013
Bergziege93
Mittlere Zeit
01:03:00 | 15.08.2009
nadaespecial
Dolce Vita
01:15:25 | 14.06.2013
Livaz
Von Rieslingpower – Kommt man von Norden aus Richtung Baveno nach Stresa, so ist der Startpunkt der Tour ein Abzweig von der Uferstraße des Lago Maggiore nach rechts, nach den ersten großen Hotels in Höhe der Seilbahn zum Mottarone. Ausgeschildert ist dort die Straße nach Carciano/Someraro/Campino.
Die Seilbahn benutzen auch die Downhiller gerne, die den L1-Trail vom Gipfel in das Tal fahren. An der Seilbahn gibt es auch einen MTB-Verleih. Stresa selbst liegt auf 200 m Höhe und war mal mondäner Urlaubs- und Kongressort mit luxuriösen Hotels und stolzen Villen. Heute ist das alles etwas in die Jahre gekommen. Der Mottarone ist der Hausberg von Stresa, an klaren Tagen kann man vom Gipfel bis Milano sehen.
Die Straße führt nun am Bahnhof vorbei Richtung Süden. Am Ortsrand beginnt auch gleich die Steigung, man fährt durch ein Villengebiet und Kastanienwald bei rund 8 % gleißchmäßiger Steigung. Bald kommt man an der Autobahn vorbei, die hier nur kurz aus dem Berg heraustritt. Nach ein paar Kilometern erreicht man die Verbindungsstraße bei Someraro, welche Baveno–Campino–Gignese verbindet.
Nach rechts hat man einen schönen Ausblick auf die Borromäischen Inseln. Man fährt links bei nur mäßiger Steigung weiter Richtung Levo und Gignese. Dabei wird die Strecke zum Teil flach oder führt sogar leicht bergab. Am Abzweig kurz vor Gignese rechts halten und weiter Richtung Gignese-Mottarone fahren.
In Gignese muss man wieder rechts abbiegen und der Beschilderung zum Mottarone folgen. Kurzfristig nimmt die Steigung wieder stark zu, bleibt dann aber gleichmäßig im moderaten Bereich. Die Straßen sind hier je nach Jahreszeit nicht stark befahren.
Hinter Gignese passiert man auch die Mautstelle für PKWs. Die Straße schlängelt sich gleichmäßig dem Gipfel zu. Die Bewaldung wird lichter, und kurz vor dem Gipfel kommt man auf freiem Gelände an den Abzweig Richtung Lago d’Orta, der links abgeht. Rechts geht es auf breiter Straße noch gut einen Kilometer bis zum Gipfel des Mottarone weiter.
Das Gelände am Mottarone-Gipfel ist nicht sonderlich attraktiv. Man kann die letzten Meter zu Fuß laufen und genießt den Blick auf den Lago Maggiore bzw. auf den Lago d’Orta. Oft ist die Sicht durch dunstiges Wetter aber etwas eingeschränkt.
Für die Rückfahrt empfiehlt sich die Abfahrt über Armeno an den romantischen Lago d’Orta. Die flache oder nur leicht wellige Uferstraße führt über Omegna und Gravellona Toce wieder an den Lago Maggiore zurück. Ab Omegna kann man auch von der Landstrasse 229 abfahren und etwas höher über die Dörfer Crusinallo (Achtung Alessi Werksverkauf!), S.Fermo und Casale bis Gravellona Toce fahren. Gelegenheit für einen Imbiss gäbe es im romantischen Orta San Giulio (verkehrsberuhigt), der historischen Halbinsel am Lago d’Orta. Bei Pettenasco findet sich am Lago d’Orta auch ein Strandbad, das recht schön gelegen ist, ganz im Gegensatz zu den Badeangeboten am Lago Maggiore.

19 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:52:00 | 18.06.2014
smö
Mittlere Zeit
01:32:00 | 05.09.2012
Bergziege93
Dolce Vita
01:51:00 | 28.08.2008
Rieslingpower
Von karleq – Der Startpunkt liegt direkt am Hafen von Baveno. Hier führt eine gepflasterte Straße bergauf in Richtung Bahnhof. Nach Unterfahrung der Gleise folgen wir der Beschilderung in Richtung Levo und Gignese. Die Straße führt in einigen Serpentinen durch die Villenviertel von Bavone den Mottarone-Osthang hinauf. Dabei zeigen sich immer wieder der Lago Maggiore mit den Borromäischen Inseln und die ihn umgebenden Bergketten.
In Somerao treffen wir auf die Ostanfahrt aus Stresa. Nach Levo folgt eine flache Passage bis zur Einmündung in die Straße von Vezzo nach Gignese. Wir fahren in Richtung Gignese bis zum Ortseingang. Hier ist erstmals der Mottarone ausgeschildert. Nun folgt eine Steilrampe bis Alpino, dann wird es wieder flacher.
Bald kommen wir an eine Mautstation. Radfahrer kommen gebührenfrei weiter, zunächst ein Stück bergab. Doch es fehlen noch fast sechshundert Höhenmeter bis zum Ziel. Die Straße bleibt bis zur Einmündung in die von Armeno kommende Hauptstraße stets im Wald. Dann folgen zwei aussichtsreiche Kilometer bis zum Endpunkt der Straße unterhalb des Mottarone-Gipfels.


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