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Mützenich (602 m) Brackvenn(sattel) (624m), Parkplatz Grenzweg

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Auffahrten

Von kletterkünstler – Wir starten unsere Auffahrt im Leyloch im Ermesbachtal, einem Seitental des Rurtales und Hochtal zwischen Mützenich und Kalterherberg, nahe des Guts Reichenstein mit der Reichensteiner Mühle. Dort befindet sich eine private Wetterstation, da dort häufig extrem tiefe Temperaturen gemessen werden können.
Nach Überquerung eines kleinen Baches beginnt der Anstieg. Es folgt eine Rechts-, dann eine Linkskurve zwischen Wiesen hindurch. Die Steigung beträgt hier 7 bis 8 %. Linkerhand erblickt man den Vennhof. Die Straße führt nun in nordöstliche Richtung in den Wald hinein und überquert dabei zwei weitere kleine Bäche. Hier beträgt die Maximalsteigung 8 bis 9 %. Schon bald erreicht man wieder offenes Gelände, und die Steigung geht zurück. Hier kann man auch links in die Felder abbiegen und gelangt so auf asphaltierten Wirtschaftswegen direkt zur deutsch-belgischen Grenze. Ist Eschweide, ein Ortsteil von Mützenich, erreicht, so führt die Straße gar wieder ein kurzes Stück abwärts. Bis Mützenich dümpelt die Straße jetzt auf leicht welligem Terrain dahin.
Erst auf den letzten 800 m steigt die Straße schließlich wieder an. Nach einer Linkskurve, in der man auch rechts bereits in die Gustengasse abbiegen kann, wenn man weiter nach Monschau oder Konzen fahren möchte, steigt die Straße dann auch nochmal etwas stärker an. An der Vorfahrtsstraße ist die Auffahrt dann auf etwa 602 m Höhe beendet.
Rechts geht es nun bergab in Richtung Monschau, Konzen oder Imgenbroich, links weiter nach Belgien in das Hohe Venn auf eine maximale Höhe von rund 620 m.

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Von kletterkünstler – Diese Auffahrt startet am nördlichen Stadtrand von Monschau am Kreisel an der B258, der auch den Beginn des Anstiegs über Hargard nach Imgenbroich darstellt. Hier befindet sich auch der Fahrrad-Knotenpunkt 26. Wir verlassen den Kreisel und die B258 bergauf in Richtung Mützenich. Rechterhand liegen auch der Sportplatz und die Blumenauer Mühle. Nach fast 300 m folgt die einzige Kehre dieser Auffahrt. Die Steigung ist moderat, was sich auch nicht ändern wird.
Da wir aus Richtung Monschau kommen und dies die Hauptverbindung nach Mützenich und weiter in das belgische Eupen ist, ist diese Variante stärker frequentiert als die Südwestauffahrt. Doch auch hier hält sich der Verkehr eher in Grenzen. Mützenich ist doch ein recht verträumter Ort am Rande des Hohen Venns. Nach einer Rechtskurve überqueren wir die Gleise der Vennbahn – und somit für wenige Meter faktisch belgisches Staatsgebiet – und erblicken linkerhand den alten Bahnhof von Monschau. Es folgt nun eine schöne S-Kurve, dann geht es auf einer Art Allee geradewegs auf Mützenich zu.
Dort angekommen, geht es dann noch eine ganze Weile durch den Ort hindurch. Dabei ändert die Straße ihre Richtung von Nordwest in Südwest. Nach insgesamt 3,2 km ist die Auffahrt dann am Abzweig nach Kalterherberg auf ca. 602 m Höhe beendet, auch wenn es geradeaus noch weiter leicht bergauf geht.

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Von kletterkünstler – Das Brackvenn ist ein Teil des Hohen Venns an der deutschen Grenze nahe Mützenich. Das Wort Brack leitet sich von Wrack ab und bedeutet so viel wie nutzlos. Damit ist nutzloses Gebiet gemeint, in dem man weder Landwirtschaft noch Vieh- oder Holzwirtschaft betreiben kann, wie eben im Hohen Venn. Was aber hier sehr wohl möglich war, ist der Abbau von Torf. Während es die wohlhabenden Eupener nicht nötig hatten, Torf als Heizmaterial zu nutzen, waren die Mützenicher arm und nutzten so das Brackvenn. Dies hatte zur Folge, dass sich die Vegetation des Brackvenns, wie in vielen Teilen des Venns, infolge der Abtorfungen und Trockenlegungen massiv verändert hat.
Das Königliche Torfmoor, das durch den 3,8 km langen Eupener Grenzgraben vom Brackvenn getrennt war und damals zu Eupen zählte, weist hingegen heute noch eine echte Hochmoorvegetation auf.
Während der südliche Teil des Brackvenns recht offen ist und einige Palsen aufweist, ist der nördliche Teil stark verbuscht. Zerschnitten werden die beiden Teile durch die N67. Mehr Informationen zum Brackvenn gibt es u.a. hier.

Die Auffahrt von Eupen ins Brackvenn zum Parkplatz Grenzweg zählt zu den längsten und höhenmeterreichsten Belgiens. Wie andere Anstiege dieser Kategorie, so ist aber auch dieser nicht sehr anspruchsvoll, sondern zieht sich einfach nur ungemein in die Länge. Die landschaftliche Schönheit lädt auf jeden Fall zu einer Befahrung ein, wenn sie auch nicht ganz mit der Strecke zwischen dem Belle Croix und dem Mont Rigi mithalten kann.

Startpunkt ist der Kreisel in Eupen auf ca. 260 m Höhe, wo auch die Nordauffahrt zum Mont Rigi beginnt, sowie die Frankendelle abzweigt, die mehrfach Etappenziel der Eneco-Tour und anderer Rundfahrten, wie der Tour de Belgique, war und zum Stadion des AS Eupen hinaufführt – der Cauberg von Eupen sozusagen. Wir folgen der N67 in Richtung Monschau. Mit 4 bis 6 % geht es zum Ortsrand, der nach einem Kilometer erreicht ist.
Nach einem weiteren Kilometer durchfahren wir die vorerst letzten Zeichen von Zivilisation. Die Steigung nimmt nun noch ein wenig ab. Die Straße taucht in Wald und Buschwerk ein. Nach drei schnurgeraden Kilometern bringt ein leichter Rechtsknick etwas Abwechslung. Dieser Punkt nennt sich Höhe Brandberg und liegt 442 m hoch. Die folgende Gerade ist nun sogar doppelt so lang wie die vorangegangene.
Etwa zur Hälfte dieser ewig langen Gerade passieren wir mit dem Haus Ternell das Naturzentrum der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens. 2 km weiter lassen wir den Hof Neu-Hattlich links liegen. Kurz darauf endet die Gerade mit einem Linksknick. Hier erstreckt sich rechterhand das Königliche Torfmoor, und die grausigen Betonplatten gehen in ein makelloses Asphaltband über.
Diese letzten 1,5 km bis zum höchsten Punkt sind die schönsten der gesamten Auffahrt. Am Parkplatz Grenzweg, der sich logischerweise direkt an der Grenze zu Deutschland befindet, hat die Kletterei auf 624 m Höhe ein Ende. Die 14 km beziehen sich auf den Hochpunkt in Mützenich. Bis dorthin geht es wieder 20 m hinunter.

Eine umgekehrte Befahrung der Strecke kann nicht empfohlen werden, denn sie ist nur zu Beginn kurz hinter der Grenze neu asphaltiert. Im Anschluss wird aus einer Genussabfahrt eine höllische Rüttelei über kaputte Betonplatten mit großen Fugen. Der Verkehr ist zwar nicht so stark wie auf der benachbarten N68, dank des geraden Straßenverlaufs wird aber auch hier ziemlich rasant gefahren. Die belgischen Autofahrer sind da trotz des miserablen Belags kompromisslos und abgehärtet – man ist es ja gewohnt.
Für die Abfahrt sollte demnach der unten beschriebene, gut asphaltierte Forstweg gewählt werden. Ansonsten stehen im Hohen Venn und dem Hertogenwald reichlich asphaltierte Alternativen bereit, von den kargen hochmoorgeprägten Höhen in die lieblichen Täler zu gelangen.

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Von kletterkünstler – Auch hier starten wir am Kreisel in Eupen, an dem N67 und N68 aufeinandertreffen und zugleich die Hill in die Weser mündet. Bei dieser Strecke handelt es sich um eine Alternativvariante zur Nationalstraße. Zunächst folgen wir dieser aber noch ein Stück. Doch auch hier gibt es schon Alternativen, beispielsweise über die Frankendelle und den Kehrweg, der dann wieder steil und mit einer engen Kehre versehen abwärts führt.
Kurz nach dem Start können wir auch schon links in die Straße mit dem Namen Bellmerin abbiegen. An deren Ende hält man sich links und direkt darauf rechts und gelangt so auch zur Hauptstraße, die zur Wesertalsperre führt.
Wer auf der N67 bleibt, biegt am Ortsende im Kreisel links in Richtung Talsperre ab. Die Straße ist breit, aber nicht immer im besten Zustand. Sie nennt sich passenderweise Langesthal, denn der Anstieg lässt noch auf sich warten. Erst nach insgesamt 3 km ab dem Start in Eupen, dort, wo links eine Werksstraße abzweigt und unsere Straße in den Wald eintaucht, beginnt der eigentliche Anstieg, in dem wir auch den Großteil des Höhenunterschieds absolvieren.
Die Steigung beträgt 5 bis maximal 8 %. Eine langgezogene Rechtskurve (im Grunde eine Kehre) und eine Linkskurve bringen ein wenig Abwechslung in die durch die breite Straße nicht sonderlich angenehm zu fahrende Auffahrt. Wochentags und/oder in den Morgen- und Abendstunden sollte hier aber nicht allzu viel los sein. Da es sich um eine Sackgasse für motoriserte Fahrzeuge handelt, verirren sich wohl auch nur Ausflügler, Touristen und Angestellte hierher.

An der Staumauer angelangt, beginnt der zweite Teil der Auffahrt. Hierher kann man auch auf anderen Wegen gelangen, beispielsweise aus dem Raerener Wald. Da wir auf direktem Wege weiter ins Venn möchten, befahren wir nicht die Staumauer, sondern in der Linkskurve geradeaus. Hier befindet sich auch ein Knotenpunkt samt Karte, mit deren Hilfe man seine Weiterfahrt schon einmal planen kann.
Auf den folgenden 2,4 km entlang des Stausees gewinnen wir kaum Höhenmeter dazu. Es geht mal rauf, mal runter, mal eben dahin – ein welliges Profil also. Am südlichen Ende des Stausees erreichen wir dann den nächsten Knotenpunkt.
Links kann man weiter die Talsperre umrunden (wobei es zunächst kurz steil bergauf geht) und gelangt nach 6 km zur Bellesforter Brücke, von wo aus man weiter in den Raerener Wald und das Hohe Venn eindringen kann. Wir fahren aber geradeaus weiter und tauchen nun in den mystisch wirkenden Nadelwald ein. Der zuvor etwas unebene Asphalt zeigt sich nun von seiner besten Seite, und die Steigung zieht langsam an.
Auf den nächsten 3 km bis zum nächsten Knotenpunkt machen wir 126 Hm gut. Dabei ist die Steigung meist moderat, nur kurzzeitig erreicht sie mal 8 % oder kratzt gar einmal an der 10-Prozent-Marke. Zumeist umgibt uns dichter, dunkler, grüner, moosbewachsener Nadelwald (meist handelt es sich noch um die beliebten Fichten, die einst hier angepflanzt wurden, nachdem Großteile des Hertogenwaldes abgeholzt und beweidet wurden).
Am nächsten Knotenpunkt kann man nun rechts herum nach Ternell fahren und seine Fahrt auf der N67 fortsetzen oder aber weiter in das Hohe Venn südlich der Nationalstraße eintauchen. Wir aber rollen nun weitere 4 km bis zum nächsten Knotenpunkt aufwärts. Dabei werden gerade einmal knapp 100 Hm gutgemacht. Dafür können wir uns nun der sich öffnenden Landschaft des Allgemeinen und des Imgenbroicher Venns widmen.
Am nächsten Knotenpunkt fahren wir nun geradeaus durch das Brackvenn, um zur N67 und zum höchsten Punkt zu gelangen, der am Parkplatz Grenzweg direkt an der deutsch-belgischen Grenze liegt. Nach Mützenich geht es nun wieder ein wenig bergab. Es empfiehlt sich rechts in das Brackvenn abzubiegen. Der gutartige Schotterweg geht später in Asphalt über und führt weiter in Richtung Kalterherberg.

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