Muur van Geraardsbergen (110 m)

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Muur van Geraardsbergen (110 m)
Muur-Kapelmuur, Mur de Grammont

Vlaamse Ardennen, Flandern.
Die Muur van Geraardsbergen – wer kennt sie nicht... ist es doch die bekannteste Mauer im Profiradsport, die jährlich am ersten Sonntag im April den Scharfrichter bei der Ronde van Vlaanderen darstellt. Hier setzte Fabian Cancellara die siegbringende Attacke im Jahre 2010, und hier setzten sich in den Jahren 2004 und 2007 auch die siegreichen Ausreißergruppen ab. 2004 konnte Steffen Wesemann das Rennen für sich entscheiden.
Dabei ist der Weg weniger grob gepflastert als andere flämische hellingen wie beispielsweise der Koppenberg oder der Molenberg. Die Pflastersteine sind hier kleiner, wodurch sie besser zu fahren sind. Gleichzeitig werden diese aber z.T. von Moos bedeckt, was bei Nässe sehr rutschig werden dürfte. Die Beliebtheit, ja der Mythos der Muur erklärt sich außerdem dadurch, dass sich der schmale Weg in einer größeren Stadt (31.000 Einwohner) befindet und durch die Tatsache, dass hier meist eine Vorentscheidung fällt, viele Zuschauer anzieht. Nicht zuletzt bilden die Kapelle auf dem Oudeberg und die charakteristische Linkskurve mit der gepflasterten Böschung zur Linken eine tolle Kulisse und darüber hinaus ein unverwechselbares Motiv für die anwesenden Fotografen.

Für die Beschreibung danken wir kletterkünstler Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Westauffahrt von Geraardsbergen1 km92 HmSchön: 2 SterneHart: 3 Sterne

Westauffahrt von Geraardsbergen  1 km / 92 Hm Schön: 2 Sterne Hart: 3 Sterne

Die klassische Auffahrt, die auch die Profis unter die Räder nehmen, startet an der Dender und folgt der Brugstraat bei schon hohen einstelligen bis knapp zweistelligen Prozentwerten durch das Zentrum von Geraardsbergen zum Markt. Hier fahren wir links an der Kirche vorbei und halten uns auch anschließend links. Nun müssen wir nur noch den braunen Hinweisschildern zur Muur folgen.
Es geht rechts ab in die Oudebergstraat. Zunächst noch zwischen Häusern hindurch wendet sich die Straße links und schließlich rechts herum in ein kleines Waldstück hinein, und der Belag wechselt von unproblematischem Fußgängerzonenpflaster auf typisch flämisches Kopfsteinpflaster. Der nun folgende Weg ist für den motorisierten Verkehr gesperrt.
Nun folgt die charakteristische Linkskurve mit dem gepflasterten Mäuerchen und der kleinen Treppe darin zur Linken, wo man vermutlich schon mehr als ein paar Stunden vor der Durchfahrt der Profis auftauchen muss, um diesen Premiumplatz in vorderster Reihe für sich in Beschlag nehmen zu können, wenn dieser nicht ohnehin für Fotografen reserviert ist. Hier wird nun für einige wenige Meter auch die Maximalsteigung von knapp 20 % erreicht.
Vorbei am Restaurant ’t Hemelryck verlassen wir den Wald und sehen die berühmte Kapelle samt des großen Kreuzes davor auf dem Gipfel des Oudeberg vor uns. Es geht rechts ab, und das Pflaster wechselt nun von kleineren auf größere Pflastersteine. In einem Linksbogen um den kleinen Grashügel mit dem Kreuz darauf herum klettern wir die letzten Meter hinauf zum höchsten Punkt an der Kapelle.
Von hier genießt man nun den Blick auf das Kasteel Oudeberg und hinunter auf Geraardsbergen. Der klassische Weg führt nun über den Driepikkel hinunter zum Oude Steenweg. Über die Onkerzelestraat und die Brusselsestraat gelangt man weiter zum Bosberg.
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Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Boldi Mail an Absenderohne Zeit01.05.2010
metal Mail an Absenderohne Zeit02.04.2011
kletterkünstler Mail an Absenderohne Zeit02.04.2011
PATcycling Mail an Absenderohne Zeit02.04.2011
marlene Mail an Absenderohne Zeit28.09.2011
jjp Mail an Absenderohne Zeit28.09.2011