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Neuhof (349 m) Honigsteige

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Rennradreise zum Neuhof

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Grand Tour Flensburg-Garmisch vom 25.07. bis 04.08.2019

Auffahrten

Von kletterkünstler – Honigsteige... das klingt süß und lecker, in Wahrheit wird uns hier aber saure und deftige Kost serviert. Los gehts am imposanten Kloster Schöntal im gleichnamigen Ort am Ufer der Jagst. Lange herumtaktiert wird hier nicht, denn es geht sogleich knackig zur Sache. Entlang der Klostermauer gewinnen wir rasch an Höhe und tauchen mit Verlassen des kleinen Ortes kurzzeitig zwischen den Bäumen ab. Hier kämpfen wir nun mit den auf einem Steigungsschild angekündigten 14 %.
Nach 700 m öffnet sich die Landschaft, und wir müssen noch 100 m gegen die Schwerkraft kämpfen, ehe die Steigung langsam zurückgeht. Durchatmen können wir aber noch nicht. Zwischen den Feldern der Hohenloher Hochebene bleibt es für weitere 400 m sportlich, die 10-Prozent-Marke wird aber nicht mehr geknackt. Dort, wo rechter Hand ein Feldweg abzweigt, ist das Gröbste überwunden, und es lohnt bei einer kurzen Pause einen Blick zurück auf das Jagsttal und die umliegenden Höhen zu werfen. Eine Bank gibt es hier leider nicht, nur eine Art mobiler Ausguck beim Besuch des Autors, auf den er sich zumindest niederlassen konnte.
Die letzten 600 m zum namensgebenden Weiler Neuhof kann man dann getrost als Ausrollen bezeichnen, auch wenn die Straße noch einmal mit über 5 % ansteigt. Dort angekommen, kann man links weiter über die Hochebene in Richtung Forchtenberg im Kochertal oder geradeaus zum Edelmannshof und nach Jagsthausen fahren. Rechts geht es wieder hinunter an die Jagst ins geschichsträchtige Örtchen Berlichingen.

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00:09:19 | 22.04.2017
jochenhalter
Dolce Vita
Von kletterkünstler – Die Nordwestauffahrt beginnt im historisch bedeutsamen Örtchen Berlichingen im Jagsttal, dem Stammsitz der Grafen von Berlichingen, das im Jahre 800 erstmals erwähnt wurde. Wir pedalieren vom Ufer der Jagst weg auf kurviger Straße durch den Ort, wobei es auf Höhe des Marktplatzes erstmals etwas steiler wird. Mit einer Kehre lassen wir Berlichingen hinter uns und schrauben uns in offenem Gelände bei lockerer Steigung nach oben.
Auf gerader Strecke erreicht die gut ausgebaute Straße einen ersten Scheitelpunkt. Die kurze Abfahrt endet an einem Hof abrupt mit einer bis zu 13 % steilen Rampe, die uns in den Wald hineinführt. Dort wird es nun wieder leichter, und nach insgesamt 3,3 Kilometern sind wir auch schon oben und haben die Qual der Wahl bezüglich der Weiterfahrt.

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Von kletterkünstler – Die fürchterliche Südauffahrt startet am überregional bekannten Kocherradweg zwischen Ernsbach und Forchtenberg. Wir folgen dem Weg, der nordseitig den Hang hinaufzieht. Zunächst noch zwischen saftigen Wiesen wachten eingangs des Waldes fluffige 18 bis 20 % auf uns. Welch köstliche Mauer, zumal sich der schmale Weg naturgemäß zwischen den Bäumen auch etwas verdreckt präsentiert. Hinzu kommen dicke Schlaglöcher und Dellen, die uns das Vorankommen nicht gerade erleichtern. Eine wahre Freude, wenn es nass ist...
Eine enge Linkskurve im Wald stellt den vorläufigen Höhepunkt dar, ehe wieder im Freien ein paar Meter zum sagen wir mal Durchatmen bleiben, ehe es wieder rund geht. Zwischen Wald und Wiese erwarten uns erholsame 12 %. Doch die nächste Rampe kommt bestimmt, und so neigt sich der schmale Weg unter den schattigen Bäumen wieder deutlicher in die Senkrechte. 16 bis 18 % fordern noch einmal unsere ganzen Quetschqualitäten heraus.
Durchatmen können wir anschließend aber noch nicht, denn zurück im Freien verharrt die Steigung im knapp zweistelligen Prozentbereich. Erschwerend kann hier der Wind hinzukommen. Langsam aber tauchen wir zwischen den Feldern auf, erreichen den Höhenzug zwischen Kocher und Jagst und erblicken den Eichelshof. Nachdem wir diesen durchfahren haben, rollen wir durch eine kleine Senke, passieren den Abzweig zum Spitzenhof und erreichen noch vor Neuhof und der Einmündung in die K2018 den höchsten Punkt auf 352 m.

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Von kletterkünstler – Dieser Anstieg stinkt zum Himmel, was aber nur an dem Recyclinghof im unteren Bereich liegt, wo wir die kurzzeitig steile Halsberger Straße hochkurbeln kommend die Hauptstraße nach Forchtenberg queren. Anschließend klettern wir einige hundert Meter parallel zu dieser, ehe sich unser schmales Sträßchen durch eine langgezogene Kehre von der Kreisstraße entfernt. In der anschließenden Linkskurve lädt eine Bank zum ausgiebigen Genuss der netten Aussicht ein.
Eine leichte Steigung begleitet uns auf recht gerader Strecke in offener Ackerlandschaft zum Waldrand, wo wir rechts abbiegen und auf nun holprigerer Fahrbahn bis zur Wallfahrtskirche Neusaß im Schatten einer jahrhundertealten mächtigen Linde wieder einige Höhenmeter verlieren. Bei der Einmündung in die Kreisstraße, die uns nach Neuhof führt, haben wir den höchsten Punkt und damit das Ende der nicht sonderlich anstrengenden Auffahrt erreicht.

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Von kletterkünstler – Diese Auffahrtsvariante ist eine Kombination aus der Berlichinger und der Honigsteige. Wir starten also in Berlichingen, durchqueren den Ort auf bekanntem Wege und biegen hinter der Kehre nach dem Ortsende bei der ersten Möglichkeit scharf links in einen Feldweg ab.
Zwischen den Äckern klettern wir auf geradem Wege bei maximal rund 9 % an zwei Höfen vorbei in offenem, aussichtsreichem Gelände. An einer Gabelung fahren wir weiter geradeaus statt den halblinks führenden Weg zu nehmen. Kurz darauf zweigt rechts ein Weg zur Berlichinger Steige ab, auf die man in deren Senke vor der 13 %-Rampe trifft. Schließlich flacht der Weg ab und wir treffen auf die Honigsteige, der wir auf nur leicht ansteigender Straße noch für 600 Meter bis Neuhof folgen.


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