Nids d'Aguesses (290 m)

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Nids d'Aguesses (290 m)

Ardennen, Vallée de la Vesdre, Wallonien.
Der Bois des Nids d’Aguesses erstreckt sich oberhalb des Tals der Vesdre und der Hoëgne zwischen Pepinster, Theux und Verviers, der mondänen, quirligen Perle an der Vesdre und selbsternannten wallonischen Hauptstadt des Wassers. Von Pepinster führt mal wieder so ein ganz besonderes wallonisches Sträßchen hinauf in den Wald. Pepinster eignet sich hervorragend als Ausgangspunkt einer steigungsreichen Tour durch und rund um das Vallée de la Vesdre, doch diese Steigung gleich zu Beginn anzugehen, ist ganz schön mutig. Wenn es nass und kalt ist, ist einem hinterher wenigstens schonmal warm. Dann aber hat man mit ganz anderen Widrigkeiten zu kämpfen. Zunächst ist der Weg nämlich gepflastert und gegen Ende stellt er ein Gemisch aus Schotter und Asphaltresten dar – eine ganz besondere Herausforderung also. Im Übergangsbereich von den Ardennen zum Pays de Herve wird einem nie langweilig!
Für die Beschreibung danken wir kletterkünstler Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Westauffahrt von Pepinster1,8 km155 HmSchön: 2 SterneHart: 4 Sterne

Westauffahrt von Pepinster  1,8 km / 155 Hm Schön: 2 Sterne Hart: 4 Sterne

Ausgangspunkt ist das quirlige Industriestädtchen Pepinster an der Mündung der Hoëgne in die Vesdre. Die Auffahrt startet nahe des Bahnhofs. Dazu müssen wir uns von der N61 kommend hinter der Eisenbahnbrücke links halten. An dem folgenden Platz halten wir uns schräg links in die Avenue Albert ler den Schildern zum Friedhof folgend, der mit seinem Namen bereits auf unser Ziel hinweist.
Bereits auf Pflaster beginnt nun die Schinderei. In einer Linkskurve passieren wir den Bahnhof, anschließend überqueren wir der Straße nach links folgend die Eisenbahnlinie nach Spa. Das Pflaster ist nicht allzu ruppig – kein Vergleich zu Flanderns berüchtigten hellingen.
Abermals treffen wir auf eine Einbahnstraßenregelung. Wir zweigen in die erste Straße rechts ab, die sich nun Nids d’Aguesse nennt – der Namensgeber dieser Côte. Geradeaus geht es zum genannten Friedhof... mal wieder, wie sollte es anders sein, im Berg. Nun wird es ernst, denn jetzt geht es zweistellig zur Sache. Wir fahren in ein Wohngebiet und nehmen die zweite Straße links, mal wieder einer Einbahnstraße folgend. Wir klettern nun einige hundert Meter lang durch ein ziemlich unspektakuläres Wohngebiet. Gegen Ende dieses Teilstücks wird es dann immer steiler.
Wir halten uns nun schräg rechts in Richtung Waldrand, immer dem steilsten Weg folgend aus dem Ort heraus. Der Fahrweg wird schmaler und immer steiler, bis unser Radcomputer 18, vielleicht auch 20 % in der Spitze anzeigt. Mit Eintritt in den Wald geht unser bis dato komfortabler Weg auch noch in einen mehr schottrigen, weniger asphaltierten Waldweg über. Immerhin nimmt die Steigung wieder ab, auf „nur“ noch 12 %. Schließlich flacht der Weg aber immer mehr ab, und nach einem langen Linksbogen ist es geschafft.

Aufgrund der schlechten Beschaffenheit des Weges und des Pflasters im Ort (gilt vor allem bei Nässe) ist die Weiterfahrt nach Verviers der Rückfahrt nach Pepinster vorzuziehen. Nach 600 schlaglochreichen Metern verlässt man den Wald und passiert den Golfplatz „Golf du Haras“. Wieder durchgehend asphaltiert gelangt man nun an der nächsten Kreuzung links fahrend nach Verviers-Ensival und dann immer den Einbahnstraßen abwärts folgend zur N61, die einen wieder nach Pepinster bringt.

Ist die Auffahrt durch die Tatsache, dass sie lange durch den Ort führt, landschaftlich eher weniger reizvoll, so erhält sie für die letzten 500 m im einsamen, idyllischen Wald dennoch zwei Schönheitspunkte. Dort wird man für die Monotonie des Wohngebietes angemessen entschädigt.
Für die Beschreibung danken wir kletterkünstler Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
paelzman Mail an Absenderohne Zeit23.04.2011
Mika972 Mail an Absenderohne Zeit28.10.2011