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Nollendorfer Pass (702 m) Nakléřovský průsmyk

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Rennradreisen von quaeldich.de

Rennradreise zum Nollendorfer Pass

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Erzgebirge, Sächsische Schweiz & Böhmen vom 13.08. bis 16.08.2020

Auffahrten

Von StefanDD – Die hier beschriebene Auffahrt beginnt nördlich des Erzgebirgskamms auf deutscher Seite, im Ort Hellendorf. Hierhin gelangt man am Besten über eine ca. 15 km lange Anfahrt ab Pirna durch das Bahratal. Wer es steiler mag, sollte die Anfahrt von Süden wählen, da hier die Abbruchkante hin zum böhmischen Becken auf den Radler wartet. Die Auffahrt hat eine gute bis sehr gute Asphaltqualität und sehr moderate Steigungswerte von durchschnittlich gerade einmal knapp vier Prozent.

In Hellendorf beginnt die Auffahrt auf ca. 390 m Höhe an der Kreuzung der Straßen S 171 und S 173. Recht flach – und an Wochenenden mit teils viel Verkehr (Grenztourismus) – verläuft die Straße Richtung Ortsausgang. Nach Passieren dessen führt die Straße leicht ansteigend zum Grenzübergang, der nach ca. einem Kilometer erreicht ist.
Der erste Ort auf tschechischer Seite ist Petrovice (Peterswalde), der sich auf die nächsten ca. 5 km hinzieht. Die Straße steigt hierbei stetig leicht an (4–7 % Steigung, einige flache Passagen), immer umrahmt von tschechischen und asiatischen Händlern, die ihre Ware feilbieten und einer riesigen Anzahl an Kneipen. Nach ca. 5 km biegt links die Straße nach Tisa ab (berühmt für die Felslandschaft Tiské stěny/Tissaer Wände), wir bleiben jedoch auf der geradeaus verlaufenden Straße. Die ersten 150 Höhenmeter sind geschafft.
Nach ca. 300 Meternm gabelt sich die Straße. Links verläuft die steil ansteigende Ortsumfahrung, daher hält man sich besser rechts auf der immer noch um ca. 5 % ansteigenden Straße durch den Ort. Etwa bei Kilometer 7 biegt kurz vor dem Ortsausgang rechts die Straße nach Krásný Les (Schönwald) ab, wir bleiben aber weiter auf der geradeaus führenden Straße.
Am Ortsausgang fahren wir nun wieder auf die beschrieben Ortsumgehung. Die Strecke verläuft nun im Wald. Der Verkehr ist hier vernachlässigbar gering. Der Asphalt ist ganz frisch und es geht für ein paar hundert Meter ganz leicht bergab. An der Autobahnauffahrt Petrovice vorbei geht es nun in die Schlusssteigung, welche wieder zwischen 4 und 7 % steil ist.
Nach etwa zwei Kilometern lichtet sich der Wald, und das vermeintliche Ende der Auffahrt kommt ins Blickfeld. Diese erste Welle ist jedoch nicht der höchste Punkt der Strecke, dieser wird erst bei einer zweiten Welle ca. 500 Meter später erreicht. Trotzdem lohnt sich bereits hier ein Stopp, denn die baumfreie Landschaft lässt grandiose Blicke auf die umgebenden Berge und Täler zu. Wie gesagt, der höchste Punkt der Strecke wird an der nachfolgenden Welle auf einer Höhe von 706 Metern erreicht. Ziemlich unspektakulär: kein Schild, keine Markierung.
Daher fährt der Radler meist gleich weiter, nun schon bergab. Nach weiteren 500 Metern ist der Ort Nakléřov (Nollendorf) erreicht. Eine kleine Kneipe, die sich geschichtsbewusst u Napoleona nennt, fällt ins Auge. Angeblich hat hier schon Napoleon übernachtet, wenngleich dies das äußere Antlitz nicht so recht glaubhaft wiedergeben mag. An dieser Stelle ist an der Kreuzung mit der einbiegenden Straße von Krásný Les (Schönwald) die Überfahrt beendet.
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00:27:47 | 07.05.2018
ozett
Dolce Vita

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