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Nordalb (755 m)
Sandburren

Schwäbische Alb, Oberes Filstal, Baden-Württemberg.
Nordalb. danach wieder deutlich gemäßigter
Auch auf der Schwäbischen Alb gibt es lohnenswerte Sackgassen. Eine davon führt von Deggingen durch das Dürrental hinauf zum Sandburren hoch über dem Filstal. Eingerahmt ist der Anstieg im Osten vom Gairenbuckel und im Westen vom Fuchsecksattel.
Die asphaltierte kleine Straße endet etwas unterhalb des Gipfels beim Erhohlungs- und Bildungszentrum Nordalb im gleichnamigen Naturschutzgebiet inmitten der oben liegenden Wacholderheiden. Wer die fantastischen Ausblicke über das Filstal genießen will, muss leider einige Meter auf schlechtem Schotterbelag zurücklegen.

Nähere Ausführungen zum Württembergischen Pietismus aufgrund der kirchlichen Einrichtung hier oben ersparen wir uns an dieser Stelle, aber auch heute noch sind diese Wurzeln weithin spürbar und reichen bis in die verschiedensten Winkel der Gesellschaft. Die meisten Gebäude hier oben sind offenbar im Dritten Reich als SA-Ausbildungslager errichtet worden, so dass die heutige Nutzung aber unzweifelhaft besser ist.
Unzweifelhaft zum Schmunzeln ist im Kontext aber auch die Tatsache, dass wir beim hinauffahren an der Steinernen Jungfer vorbeikommen, die sich aber leider meist schamhaft im Blätterwald verbirgt.
Für die Beschreibung danken wir stb72 Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Südwestauffahrt von Deggingen, Dürrental5,5 km255 HmSchön: 4 SterneHart: 3 Sterne

Südwestauffahrt von Deggingen, Dürrental  5,5 km / 255 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südwestauffahrt von Deggingen, Dürrental
Der Anstieg beginnt, wo die Radwegverbindung von Bad Ditzenbach nach Reichenbach am Ortseingang von Deggingen einen scharfen Versatz macht. Hier fahren wir einfach geradeaus weiter ins Dürrental hinein und fast eben beginnt der Anstieg.
Auf den ersten 2,5 Kilometern durch das enge Tal entlang des Krettenbaches und am Reiterhof Sauter vorbei werden lediglich ca. 75 Hm gewonnen für sehr entspanntes pedalieren. Zur rechten ragt unser Ziel, der Sandburren, schon in die Höhe.
Durch einen Hof hinten im Tal hindurch gelangen wir dann an den Waldrand, wo plötzlich Steigungen bis zu 8 % zu bezwingen sind, und das ist nur ein kurzer Vorgeschmack auf das, was unmittelbar danach folgt. Wenn wir ganz in den Wald hineinfahren, folgt plötzlich eine ziemlich heftige, ca. 350 m lange Rampe, bei bis zu 17 %, wo die schmale Straße wohl plötzlich die bisher gesparten Höhenmeter unsanft aufholen möchte.
Bis zur ersten Kehre dauert das Steilstück, danach wird es glücklicherweise wieder deutlich flacher, und nach der zweiten Kehre und einer langen Rechtskurve, die zurück nach Süden schwenkt, ist der Anstieg praktisch vorbei (nach ca. 4,5 km).
Ab hier geht es dann oben vom Wacholderburren durch die charakteristischen Heiden zum Sandburren, wo die Asphaltierung beim Erhohlungs- und Bildungszentrum Nordalb endet.
Geradeaus weiter führt ein schlechter Schotterweg bis zum Gipfel des Sandburren, und erst dort sind die Ausblicke über das Filstal Lohn unserer Mühen. Zwar nur eine Sackgasse, ist dieser Weg immer einen Abstecher wert, man wird kaum jemandem begegnen, und abwechslungsreich und landschaftlich reizvoll ist das Ganze darüber hinaus auch noch.
Für die Beschreibung danken wir stb72 Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: Boldi Mail an Absender0 h 15 m 57 s26.06.2009
Mittlere Zeit: merida Mail an Absender0 h 19 m 35 s16.09.2011
Langsamste Zeit: 0 h 23 m 00 s20.04.2009