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Notschrei (1119 m)

Etappe 5 91 - 08.07.2009.
Gruppenfoto der Dolce-Vita-Recken

Auffahrten

Von majortom – Von Kirchzarten, im Dreisamtal gelegen, aus fährt man die L126, die in Richtung Oberried und Todtnau ausgeschildert ist. Die ersten neun Kilometer dieser Anfahrt bis zur Abzweigung nach Hofsgrund kurz nach dem Steinwasenpark (einem Vergnügungspark) sind sehr detailliert beim Schauinsland beschrieben und dort nachzulesen. Hier wird auch die Maximalsteigung von 14 Prozent erreicht.
Kurz nach dem Steinwasenpark folgen zwei weite Kehren (Nummer drei und vier von Kirchzarten aus gezählt); in der zweiten muss man sich geradeaus halten, wenn man über Hofsgrund zum Schauinsland fahren möchte. Zum Notschrei jedoch durchfährt man die Kehre und sieht sich sofort mit einem weiteren Steilstück konfrontiert. Über einen knappen Kilometer liegen die Steigungsprozente noch einmal im unteren zweistelligen Bereich.
Dann ist das schlimmste überstanden, der Wald lichtet sich etwas, und die Steigung lässt deutlich nach und liegt nun zwischen fünf und acht Prozent, in den nun sehr rasch aufeinander folgenden Kehren Nummer fünf bis acht sogar noch deutlich darunter. Dieser Abschnitt fährt sich sehr unregelmäßig, dennoch gewinnt man stetig an Höhe und gewinnt auch immer mehr den Eindruck, dass der Hochpunkt bald erreicht ist. Nach der achten und letzten Kehre folgt jedoch noch eine lange Gerade von etwa zwei Kilometern, und da die Steigung nun auch ein letztes Mal in den zweistelligen Prozentbereich hin tendiert, sollte man sich für diesen letzten Abschnitt noch ein paar Körner aufgespart haben.
Die eigentliche Passhöhe ist relativ unspektakulär und wird durch ein Hotel und ein paar weitere Häuser an einer Kreuzung markiert. Geradeaus fährt man nach Todtnau ab, während rechts die sogenannte Panoramastraße abgeht, die den Notschrei mit dem Schauinsland verbindet, und es dem Bezwinger deshalb erlaubt, ohne größeren Aufwand auch noch einen zweiten Schwarzwaldpass der persönlichen Sammlung hinzuzufügen.
Der Straßenbelag der Nordauffahrt ist ausgezeichnet, das Verkehrsaufkommen jedoch ist auch recht beträchtlich, da die Straße eine wichtige Verbindung darstellt. Fazit: ein landschaftlich eher weniger, sportlich dafür doch recht interessanter Pass, den der Autor mit zwei Schönheits- und drei Härtesternen bewertet.
Der Autor bedankt sich bei deralpensegler Mail an Absender für Begleitung bei der Recherche und Bilddokumentation.
88 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:35:56 | 20.05.2011
yoginski
Mittlere Zeit
00:58:46 | 17.07.2014
werwohl
Dolce Vita
01:31:01 | 18.08.1983
Wiegand Thomas
Von majortom – Die deutlich einfachere Seite des Notschreis ist die Südrampe, die in Todnau beginnt. Nicht nur ist der zu bewältigende Höhenunterschied hier deutlich geringer als bei der Nordrampe aus Kirchzarten bzw. Oberried (da Todtnau bereits auf 660 m Höhe liegt), auch die durchschnittliche Steigung ist wesentlich geringer. Also eigentlich ein echter Rollerberg, nach einer langen Tour durch den Südschwarzwald kann er aufgrund der Länge aber auch ganz schön weh tun.
Wie gesagt beginnt der Anstieg in Todtnau. Vom Feldberg kommend muss man den Ort ganz durchqueren und dann am westlichen Ende rechts auf die L126 in Richtung Freiburg abbiegen; dementsprechend biegt man, das Wiesental hinauf fahrend, noch vor dem Ortseingang von Todtnau links ab.
Der Anstieg beginnt sanft und bleibt moderat, die Steigungswerte schwanken die gesamte Wegstrecke über nur unwesentlich zwischen etwa 5 und 8 %. Leider ist die Straße besonders in den frühen Abendstunden sehr befahren; es sind wohl einige Autofahrer sehr froh darüber, dass der „Notschrei“ (siehe allgemeine Beschreibung oben) von der Regierung Badens erhört wurde, was sich leider auch in der Schönheitswertung niederschlägt. Der Asphaltbelag ist allerdings tadellos.
Nach 2,3 km erreichen wir Aftersteg, einen Ortsteil von Todtnau, wo die ansonsten ziemlich gerade verlaufende Streckenführung durch eine Doppelserpentine etwas aufgelockert wird. Weil die Steigung hier leicht abflacht, hat man auch Gelegenheit zum Durchatmen. Wer länger durchatmen möchte, dem sei ein Abstecher zu den Todtnauer Wasserfällen empfohlen, die angeblich auch vom Parkplatz in Aftersteg schon zu sehen sind.
Die Reise geht dann wieder in nördlicher Richtung weiter, bei nach wie vor moderater Steigung. Links tun sich Blicke ins Tal auf, während sich rechts der Hochschwarzwald erhebt. Die Abzweigung nach Todtnauberg lassen wir rechts liegen und erreichen bald darauf das zweite Etappenziel, Muggenbrunn (5,2 km, 332 Hm). Hinter diesem Ort nähert sich die Steigung dann für etwa einen Kilometer der 10-Prozent-Marke oder überschreitet sie auch mal kurzfristig. Doch schon bald darauf lässt die Steigung wieder nach und pendelt sich wieder bei um die 7–8 % ein.
Das Hotel am Notschrei, das schon von weitem zu sehen ist, markiert dann die Passhöhe. Auf dem letzten Kilometer lässt die Steigung auch noch weiter nach, so dass man zur Passhöhe auch nochmal Fahrt aufnehmen kann.
Hier kann man sich dann entscheiden, ob man geradeaus hinunter nach Kirchzarten fährt, oder links auf die Panoramastraße zum Schauinsland abbiegt. Aufgrund des Weitblicks in die Rheinebene und zu den Vogesen einerseits und auf den Feldberg andererseits empfiehlt sich die Panoramastraße, zumal der Höhenunterschied zum Schauinsland zu vernachlässigen ist, und man beinahe eben fährt.

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Schnellste Zeit
00:20:25 | 17.06.2009
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00:33:28 | 16.08.2011
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00:52:00 | 06.08.2008
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