Nühüttli (1662 m)

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Nühüttli (1662 m)

Alpen, Zentralschweiz, Zentralschweizer Voralpen, Schwyz.
Nühüttli von oben
Die kleine Alp Nühüttli ist im Wander- und Wintersportgebiet Hoch-Ybrig gelegen. Dieses wiederum findet man im Kanton Schwyz südlich des Sihlsees. Das Hoch-Ybrig bildet mit der Bergkette Fortsberg (2215 m), Druesberg (2282 m) und Twäriberg (2117 m) einen Bergkamm, hinter dem es im freien Fall bis ins Muotathal (626 m) abfällt. Das sind über 1600 m Höhenunterschied!
Bis auf diesen Bergkamm gelangt man mit dem Rennrad leider nicht, höchstens schiebend über die Wanderpfade. Für Wanderer, die man zu Hauf trifft, ist diese Ferienregion verständlicherweise ein echtes Paradies, zudem im Winter für die Skifraktion. Auch der Welt längste Seilrutsche (2,3 km) findet man hier oben. 75 m über dem Boden kann man mit 70-90 km/h auf eine andere Art und Weise Höhenluft genießen.
Unsere Auffahrt endet mit Asphaltende an der unspektalurären Alp auf 1662 m. Die auch im Sommer betriebene Liftanlage des Skigebiets, die Gäste bis auf 1856 m transportiert, sorgt dafür, dass man auf der gesamten Strecke nicht alleine ist. Zahlreiche Wanderer und MTB’ler sind unterwegs, keineswegs aber zuviele. Gegen einen Plausch unter zweirädrigen Kollegen am Ziel oder zwischendrin ist ja aber auch nichts einzuwenden...
Diese Auffahrt lässt sich ausgezeichnet mit Ober Stock verbinden. Wählt man Unteriberg als Startort, dann liegen diese in unmittelbarer Nachbarschaft nebeneinander und addieren sich auf zusammen 1296 Hm.
Für die Beschreibung danken wir colin Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Anfahrt von Unteriberg 11,2 km737 HmSchön: 3 SterneHart: 3 Sterne

Anfahrt von Unteriberg   11,2 km / 737 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 3 Sterne

Um die Höhenmeter zu maximieren, habe ich mich für den Start ab Unteriberg entschieden. Ortsausgangs in Richtung Oberiberg beginnt die Fahrt bei zumeist gemütlichen Steigungsprozenten. Innerorts Oberiberg hält man sich rechts und fährt ebenso bis zum Ortsausgang bis zum Gehöft Laburg, wo es auch eine gleichnamige Haltestelle gibt. Geradeaus weiter würde man zur Ibergeregg gelangen, wir zweigen jedoch hier von der Hauptstraße ab und orientieren uns nun vorerst an der Beschilderung nach Fuederegg.
Die nun folgenden ca. 3 km sind die härtesten der Auffahrt. Es werden 300 Hm gedrückt, welche in den Spitzen bei bis zu 14 % bewältigt werden müssen. In Fuederegg auf 1482 m Höhe kann man erst einmal durchschnaufen, von hier gibt es nun sogar eine rasante Abfahrt von wenigen hundert Metern.
Ab dem kleinen See Seebli kann man sich dann wieder daran machen, den Höhenverlust aufzuholen. Ab hier beginnt nun auch der schönste Teil der Strecke. Man arbeitet sich an dem riesigen Hang, der sich vor einem auftut, aufwärts, Nühüttli ist fortan ausgeschildert. Die Steigung wird nie richtig brutal, bleibt immer im grünen Bereich.
An schönen Tagen (also nicht so wie der bei Besuch des Autors) muss die Aussicht auf die umliegenden Gipfel noch um einiges beeindruckender sein. Der Aussicht wegen lohnt sogar das Schiebestück auf den Bergkamm, um entweder nach Muotathal hinunterzuschauen zum Vierwaldstätter See oder kilometerweit in die Alpen.
Für die Beschreibung danken wir colin Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
colin Mail an Absenderohne Zeit31.07.2011
tortenbäcker Mail an Absenderohne Zeit27.09.2011