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Oberhof (804 m)

Thüringer Wald, Thüringen.
Dabei passiert man diesen Schachteinstieg.
Oberhof liegt an der Landesstraße 3247 (ehemals Bundesstraße 247) zwischen Gotha und Suhl auf einer Hochfläche im Thüringer Wald in einer Höhe von 810 bis 836 m. Der Rennsteig verläuft etwas südlich der Stadt zwischen dem Rondell und dem Grenzadler, zwei Pässe, die seit alters her als Übergänge für die beiden dort verlaufenden Handelsstraßen dienten. Von Norden gelangt man über die Wegscheide nach Oberhof.
Durch die relativ ungeschützte Lage auf der Hochfläche in unmittelbarer Nähe zum Kamm des Thüringer Waldes weist Oberhof ein sehr raues Gebirgsklima mit hohen Jahresniederschlägen von ca. 1300 mm und einer durchschnittlichen Jahrestemperatur von nur 4,4°C.
Aufgrund der unwirtlichen Verhältnisse blieb Oberhof lange unbedeutend. Erst die Fertigstellung des Brandleitetunnels der Bahnstrecke Erfurt–Ritschenhausen und des etwa 5 km südlich gelegenen Bahnhofs im Jahr 1884 sowie der zunehmende Tourismus ab dem Beginn des 20. Jahrhunderts ermöglichte eine weitere Entwicklung des Ortes. Heutzutage zählt der Luftkurort etwa 1.700 Einwohner und lebt fast ausschließlich vom Tourismus.
In den Folgejahren wurden die ersten Wintersportanlagen errichtet, heute ist Oberhof das wichtigste Wintersportzentrum in Thüringen. Neben unzähligen Langlaufloipen gibt es unter anderem die Schanzenanlage im Kanzlersgrund, das Biathlonstadion am Grenzadler sowie eine Bob- und Rennrodelbahn, im Ort außerdem ein Wintersportmuseum.
Im Sommer ist die Stadt eher ein Wanderparadies, besonders beliebte Ziele sind der Schneekopf und der Große Beerberg, die beiden höchsten Thüringer Berge, und auch die Lütsche- bzw. Ohratalsperre. Sehenswert ist auch der Rennsteiggarten am Rondell, ein ca. 7 ha großer Botanischer Garten für über 4000 Gebirgspflanzen aus aller Welt. Der Hochseilgarten und die Rennsteigtherme locken weitere Tagesgäste an, doch auch für Radfahrer gibt es einige interessante Strecken, unter anderem führt der Rennsteig-Radfernweg durch Oberhof, allerdings sind große Teile des Rennsteigradweges mehr für geländegängige Räder geeignet. Der Abschnitt vom Rondell zur Schmücke und weiter Richtung Bahnhof Rennsteig kann jedoch auch problemlos mit dem Rennrad befahren werden, da hier eine Straße parallel zum Rennsteig entlang führt.
Für die Beschreibung danken wir Kletterkönig120 Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Ostauffahrt aus dem Gehlberger Grund5,4 km286 HmSchön: 3 SterneHart: 4 Sterne

Ostauffahrt aus dem Gehlberger Grund  5,4 km / 286 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 4 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Ostauffahrt  aus dem Gehlberger Grund
Der Startpunkt für die Auffahrt durch das Keltal liegt etwas versteckt im Gehlberger Grund. Zu erreichen ist der Ausgangspunkt von Gräfenroda, indem man dem Tal der Wilden Gera einige Kilometer in Richtung Gehlberg folgt. Dabei unterquert man auch die spektakuläre, 110 m hohe Bogenbrücke der A71. Von dort sind es noch ca. 1,3 km bis zum Abzweig, an dem die Kehltalstraße beginnt.
Kommt man von der Schmücke, so fährt man über Gehlberg hinab in den Gehlberger Grund und folgt der Straße Richtung Gräfenroda. Von der Bahnunterführung im Gehlberger Grund sind es dann noch ca. 2,7 km bis zum Abzweig
Da die Straße für den öffentlichen Verkehr gesperrt ist, hat man diese größtenteils für sich allein. Bereits nach wenigen Metern wird die Straße zu einem schmalen Wirtschaftsweg, der zunächst noch sanft ansteigend dem Talgrund folgt. Das enge Tal ist nur selten breiter als 30 m, links und rechts geht es steil den Hang hinauf, der überwiegend mit Nadelwäldern bewachsen ist. Nach rund 1,5 km passiert man in einer Linkskurve einen alten Schachteingang, danach zieht der Weg mit ziemlich gleichbleibender Steigung um die 10 % nach oben, Flachstücke gibt nun keine mehr. Größtenteils verläuft der Weg in langen, fast geraden Stücken durch das immer enger werdende Tal bergauf, nur gelegnetlich von einzelnen Kurven unterbrochen.
Nach etwa 3,5 km lichtet sich der Wald plötzlich und die Straße wird deutlich breiter, aber nicht flacher. Sobald man einige Meter höher gelangt, kann man auch des Rätsels Lösung erkennen: Zur linken Hand wird ein Rettungsstollen mit Notlandeplatz sichtbar, der als Notausgang zum Rennsteigtunnel der A71 angelegt wurde.
Nach Oberhof geht es weiter bergauf, nun allerdings mit deutlich weniger Schatten. Es folgen ein paar enge Kurven bei unverminderter Steigung, bis nach etwa 4,5 km die einzige wirkliche Kehre dieser Auffahrt erreicht wird. Nach weiteren 300 m läßt dann die Steigung allmählich nach und es geht auf fast schon ebener Strecke bis nach Oberhof, wo man die B247 unterquert, danach eine Tankstelle auf der rechten Seite passiert und schließlich das Ende der Auffahrt am Kreisverkehr erreicht hat.
Für die Beschreibung danken wir Kletterkönig120 Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: ABO1906 Mail an Absender0 h 17 m 14 s13.06.2011
Mittlere Zeit: falkiboy Mail an Absender0 h 22 m 05 s30.07.2008
Langsamste Zeit: 0 h 33 m 33 s27.04.2008