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Ochsenwang (775 m)

In der Bildmitte ist der Verlauf der Bissinger Steige unterhalb des Breitensteins zu erkennen.

Auffahrten

Von Kletterkönig120 – Als Startpunkt (436 m) wählen wir die Wegkreuzung ca. 300 m vor dem Ortseingangsschild von Hepsisau, ca. 600 m nach dem Abzweig von der L1200 (Weilheim–Neidlingen) gelegen. Durch den Ort hindurch ist die Straße relativ schmal und steigt bereits leicht an, bis uns eine scharfe Linkskurve aus dem Ort hinaus und durch Obstbaumwiesen mit ca. 5–7 % bergan führt. Nach der ersten Kehre nimmt die Steigung leicht zu. Hier sollte man den Ausblick über das Albvorland streifen lassen, denn inzwischen haben wir bereits rund 100 Höhenmeter bewältigt.
Zwischen der zweiten und dritten Kehre wird es wieder etwas flacher, bevor die Straße schließlich mit Steigungen bis zu 10 % durch den Wald weiter bergwärts führt. Die Steigung bleibt relativ unregelmäßig, wodurch ein rhythmisches Vorankommen erschwert wird. Schließlich führt uns die Straße entlang des Zipfelbachs in die „Oase der Ruhe“. Wer noch die Muße hat, sich ein wenig umzusehen, stellt fest, dass die Straße in diesem Abschnitt häufig erneuert wurde, ein deutliches Zeichen für die starke Erosionskraft des Bachs. Wir überqueren den Zipfelbach, verlassen den Wald und erreichen nach weiteren 400 m eine Straßengabelung. Geradaus führt der Weg Richtung Torfgrube und Schopfloch, wir halten uns jedoch rechts und radeln weiter Richtung Ochsenwang.
Inzwischen befinden wir uns mitten im Randecker Maar. Über eine weitere Kehre und eine kurze, steilere Rampe erreichen wir den Ortseingang von Ochsenwang und folgen der Hauptstraße bis zur Einmündung in die K1250. Hier ist der höchste Punkt erreicht (775 m). Wer rasante Abfahrten liebt, sollte hier rechts abbiegen, nach ca. 300 m führt die Bissinger Steige mit bis zu 17 % hinunter ins Albvorland.

51 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:16:40 | 09.09.2009
canyon fahrer
Mittlere Zeit
00:22:21 | 15.06.2011
DonCamillo
Dolce Vita
00:32:00 | 18.09.2006
Volker Heer
Von Kletterkönig120 – Startpunkt ist der Abzweig von der Ortsverbindung Nabern–Weilheim beim Sportplatz Nabern (392 m). Zunächst führt die Straße durch Wiesen und Felder an Bissingen vorbei, bei Kilometer 0,6 und Kilometer 1,2 passieren wir zwei Zufahrten zum Ort, danach nimmt die Steigung deutlich auf bis zu 12 % zu.
Über eine lange Rechtskurve wird nach ca. 2,3 km bei gleichbleibender Steigung der Waldrand erreicht. Nach ca. 3,5 km lässt die Steigung kurz etwas nach, wer hier schon Probleme hat, sollte das Stück zur Erholung nutzen, denn auf den restlichen 2 km verbleibt die Steigung konstant im zweistelligen Bereich, dazwischen schwingt sich die Straße in mehreren kleinen Rampen sogar auf bis 15–17 % auf. Die Straße verläuft hier relativ monoton immer am Hang entlang durch den Wald, bis zu der einzigen Kehre bei Kilometer 4,6. Dort ist jedoch die Auffahrt fast schon gemeistert, denn nach 100 m und einer weiteren Kurve ist der höchste Punkt und der Ortseingang von Ochsenwang (775 m) erreicht.

78 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:00:01 | 01.01.1980
Rumsas92
Mittlere Zeit
00:24:00 | 26.09.2013
FoleyAxel
Dolce Vita
00:38:00 | 07.04.2007
Volker Heer
Von majortom – Zunächst eine Anmerkung zur Wegebeschaffenheit: das bis zu 20 % steile Mittelstück dieser Auffahrt nach Ochsenwang ist nicht asphaltiert, sondern nur grob geschottert. Mit sehr viel gutem Willen ist eine Befahrung mit dem Rennrad zwar prinzipiell möglich, jedoch müssen wir realistischerweise sagen, dass die hier beschriebene Auffahrt nicht rennradgeeignet ist, und dass deshalb ein Mountainbike das eindeutig bessere Transportmittel wäre. Daraus resultiert auch die extreme Härtewertung, da diese Auffahrt den Vergleich zur ebenfalls mit fünf Sternen bewerteten Bissinger Steige (siehe oben) nicht zu scheuen braucht.

Warum also führen wir diese Auffahrt überhaupt auf? Zum einen kommt der steile, unfahrbare Abschnitt des insgesamt 1,6 km langen Schotterstücks nur auf etwa 600 m, die man zur Not auch mal schieben kann, wenn man unbedingt auf direktem Weg von Unterlenningen nach Ochsenwang kommen möchte. Zum anderen ist insbesondere der erste Teil durch idyllische Streuobstwiesen direkt unterhalb eines südlichen Ausläufers des Teckbergs – garniert mit Ausblicken, die bei guten Sichtverhältnissen wohl bis zum Nordschwarzwald reichen – auch landschaftlich wunderschön, und die Motorradhorden, die sich gerne auf anderen Steigen tummeln, sind hier ganz, ganz weit weg.
Aber der Reihe nach: Wir beginnen in Unterlenningen, wo wir die von der Hauptstraße abzweigende Engelhofstraße nehmen. Von dieser Straße zweigt nach 500 m in einer weit geschwungenen Linkskurve ein asphaltierter Wirtschaftsweg ab, dem wir weiter folgen. Bei unregelmäßiger Steigung fahren wir nun durch Streuobstwiesen auf einen Sattel zu, den man deutlich vor sich sieht, während sich rechts der bewaldete Höhenzug erhebt, der hier den nördlichen Abschluss des Lenninger Tals bildet. Links des Sattels sehen wir markante Kalkfelsen, hierbei handelt es sich um die erwähnte Südflanke des Teckbergs. In westlicher Richtung bekommt man im Laufe dieses Abschnitts dann immer bessere Ausblicke in Richtung Albvorland, Schönbuch, oder sogar noch weiter.
Nach 2,0 km ist man dann quasi direkt vor dem Sattel angelangt, und plötzlich zieht auch die Steigung an auf Werte von maximal ca. 20 %. 400 m lang ist dieser sehr steile Abschnitt, und danach macht die Straße einen Bogen nach rechts vom Sattel weg. Gleichzeitig endet der Asphalt.
Was nun kommt, ist – wie schon oben erwähnt – mehr als grenzwertig. Bei erneut ca. 20 % Steigung und grobem Schotter hat ein Rennrad eigentlich nichts mehr verloren, so dass wohl nur besonders harte Recken hier noch weiter fahren. Nach 900 m auf Schotter macht der Weg jedoch eine leichte Rechtskurve und flacht gleichzeitig ab. Der Untergrund ist dann zwar immer noch geschottert, aber auch mit dem Rennrad leicht zu fahren. Endgültig wieder Asphalt haben wir dann ab Kilometer 4,0 wieder unter den Rädern, wenn wir die Siedlung Engelhof erreichen. Hier halten wir uns scharf links. Über eine weitere Siedlung namens Diepoldsburg (4,8 km) erreichen wir dann nach insgesamt 6,3 km die Einmündung in die Bissinger Steige, und wenn wir hier rechts abbiegen, liegt der Zielort Ochsenwang direkt voraus.

3 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:23:48 | 01.11.2015
freebiker1972
Mittlere Zeit
00:24:45 | 20.07.2012
siech
Dolce Vita
00:28:43 | 04.08.2011
siech

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