Ofterschwanger Horn (1345 m)

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Ofterschwanger Horn (1345 m)
Fahnengehren Alpe, Allgäuer Berghof

Alpen, Allgäu, Allgäuer Alpen, Bayern.
auf den Grünten und die Nebelsuppe zu, ein Dickpneu kommt entgegen
Ofterschwang ist einer der vielen touristischen Hauptorte des Allgäu, bekannt vor allem für den Wintersport. Besonders das Vorhandensein einer Weltcup-Piste wird gerne hervorgehoben, so gibt es einen Weltcup-Express, eine Weltcup-Hütte, und man nennt sich auch gerne Weltcup-Gemeinde. Die Auswirkungen bzw. touristische Wichtigkeit hiervon für die Gemeinde kann man auch schön bestaunen. Da die Schneesicherheit nicht mehr gegeben ist, versucht man mit allen Mitteln wie einem Schneekanonenwald, einem neu gebauten Speichersee usw. den Betrieb reibungslos aufrecht zu erhalten. Natürlich verdanken auch wir diese asphaltierte Straße bis zum Ofterschwanger Horn vor allem dem Tourismus, allerdings eher dem Sommerbetrieb zur Bedienung der Hütten und Bahnen. Auch hier gibt es ganz tolle Freizeitangebote wie Frisbee-Golf und für uns natürlich besonders erfreulich die Inanspruchnahme von Downhill-Rollern. Selbstredend gibt es einige bewirtschaftete Hütten entlang der Strecke.
Der Berg selbst (1406 m) ist der nördlichste der Hörnergruppe und ein Aussichtsgipfel vom feinsten. Dies darf man auch bei der Fahrt bewundern, wo man fast ständig tolle Blicke auf die Allgäuer Bergwelt hat.
Hervorzuheben ist außerdem, dass es zwei Auffahrten gibt, welche die letzten 3 km gemeinsam verlaufen. Will man allerdings nicht bis zum Gipfel, so kann man den Treffpunkt beider Wege durchaus als kleinen Pass bezeichnen, welcher vom Illertal hinüber ins Gunzesrieder Tal führt. Ein weiterer Weg etwas oberhalb dieses Treffpunktes vom Allgäuer Berghof – übrigens mit bekannter Ossi-Chefin bis vor noch nicht allzu langer Zeit – ins Gunzesrieder Tal ist aktuell 2010 allerdings nicht asphaltiert.
Es muss auch kaum erwähnt werden, dass an diesem Anstieg wieder äußerst hochprozentige Rampen zu bezwingen sind, also „im Allgäu nichts Neues“.
Für die Beschreibung danken wir stb72 Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Nordostauffahrt von Hüttenberg4,8 km540 HmSchön: 4 SterneHart: 4 Sterne
Nordauffahrt aus dem Gunzesrieder Tal4,7 km440 HmSchön: 4 SterneHart: 3 Sterne

Nordostauffahrt von Hüttenberg  4,8 km / 540 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 4 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordostauffahrt von Hüttenberg
In Hüttenberg an der Kirche fahren wir nach Westen, ausgeschildert ist der Allgäuer Berghof. Direkt auf den Hang zu darf man noch 300 m locker rollen und der Dinge harren, die da kommen. De facto folgen dann 1,5 km bei ca. 17–18 % im Schnitt. Zuerst noch auf sehr gutem Asphalt werden auf 400 m die 20 % dann gleich geknackt, dann darf man 300 m noch mal etwas durchschnaufen, bevor es so richtig losgeht. Der Belag wird schlechter, und langsam geht es in Richtung Wald, auch weil die Geschwindigkeit rapide abnimmt. Am Waldrand entlang wird es immer steiler, und der Weg zieht ziemlich gnadenlos nach oben, die Maximalsteigung dürfte sich das ein- oder andere Mal bei um die 25 % bewegen. Der Abschnitt ist zwar nur ein paar hundert Meter lang, man muss aber doch mächtig am Lenker zerren.
Bei zwei Holzschuppen meint man dann, das Ende des Asphalt erreicht zu haben, scharf rechts jedoch ist es bei näherer Betrachtung tatsächlich nicht so, wenn auch ziemlich dreckig. Es flacht bei der Lichtung hier kurz noch mal ab, bis wir dann die letzte üble kleine Rampe im Wald raufquetschen müssen. Hier hat man die Abschrankung zur Hauptroute und somit das rettende Ende aber dauernd im Blick. Fast dauernd im Blick hat man bei diesem ersten Teil übrigens auch bereits den Allgäuer Hauptkamm und den Grünten im Rücken, das hilft ein bisschen.

Mit der Einmündung auf die Straße vom Gunzesrieder Tal ist dann das Schlimmste auch vorbei, und die nächsten 600 m im Wald erscheinen uns bei höchstens mal bis zu 13 % fast eben, was dann weitere wieder sehr aussichtsreiche 300 m tatsächlich auch sind. Hier an der Alpe Eck ist dann auch der geschotterte Abzweig für die faulen Downhillroller die Skipiste hinunter nach Ofterschwang. Zwei Kehren führen dann über den Allgäuer Berghof hinauf zum Abzweig der geschotterten Variante ins Gunzesrieder Tal – bis hier sollte man noch mal durchschnaufen.
Jetzt folgen wir äußerst aussichtsreich dem Bergrücken des Ofterschwanger Horns, und bis zur Bergstation und der Weltcup-Hütte folgt jetzt ein schwerer Kilometer, der mit zwei Drecks-Rampen bestückt ist, wo es erneut bis an die 20 % geht. Hier treibt es den Puls nochmal mächtig in die Höhe. Von Baustellen hier (aktuell 2010 wird gebuddelt für den Speichersee an der Gaisrücken-Alpe) sollte man sich nicht aufhalten lassen, die Asphaltierung geht noch weiter. Die nächsten 900 m bis zum höchsten Punkt etwas unterhalb des Ofterschwanger Horns sind dann leicht und nun ohne infrastrukturelle Einrichtungen des Skigebiets auch Genuss pur – tolle Panoramen garantiert.
Der Asphalt endet aber nicht am höchsten Punkt, sondern führt noch etwas hinab zur Fahnengehren-Alpe (im Sommer bewirtschaftet) am Sattel zwischen Ofterschwanger Horn und Sigiswanger Horn. An diesem Spätnachmittag im Oktober war dies ein herrlicher Ort, sonnig, einsam, mit freien Blicken nach beiden Seiten, den ich aufgrund der Dämmerung viel zu schnell wieder verlassen musste.

Zur Abfahrt sollte man dann unbedingt den Weg ins Gunzesrieder Tal hinab nehmen, denn ab dem Allgäuer Berghof ist die Straße in hervorragendem Zustand und sogar mautpflichtig für den motorisierten Verkehr. Das Sträßchen nach Hüttenberg dagegen muss man komplett runter bremsen.
Nur aufgrund einiger flacherer Stücke belassen wir es hier bei vier Allgäu-Härtesternen, aber im ersten Teil ist es schon ziemlich hart und eine gute Bergübersetzung zwingende Voraussetzung. Von den Ausblicken ist dies von unten bis oben eine wunderschöne Auffahrt, der mittlere Teil durch das Skigebiet ein klitzekleiner Minuspunkt.
Für die Beschreibung danken wir stb72 Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
stb72 Mail an Absenderohne Zeit07.10.2010

Nordauffahrt aus dem Gunzesrieder Tal  4,7 km / 440 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordauffahrt aus dem Gunzesrieder Tal
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Highscores

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1.nuclearparanoia Mail an Absender0 h 24 m 30 s24.04.2011
2.Vollhorst Mail an Absender0 h 26 m 00 s19.04.2011
stanlio Mail an Absenderohne Zeit08.06.2002