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Ortlerhaus (3017 m) Trincerone, Rifugio Piccolo Pirovano, Hotel Baita Ortler

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Auffahrten

Von hivibub – Kommt man über die klassische Auffahrt von Prad zum Stilfser Joch, kann man gleich links zwischen Hotel Stilfserjoch und der Kapelle durchfahren und man gelangt auf den großen Parkplatz. Wer von Bormio oder über den Umbrailpass fährt, der kann noch vor der eigentlichen Passhöhe rechts abbiegen, um den Startpunkt zu erreichen. Etwa 50 m rechts von der Talstation der Seilbahn beginnt dann die eigentliche Auffahrt zum Ortlerhaus, je nachdem wie voll der Parkplatz ist, lässt sich der Weg nicht sofort erkennen. Bei der Befahrung selbst muss mit einzelnen Autos und Wanderern gerechnet werden. Vor allem bergab könnte dies zum Problem werden, entsprechende Vorsicht ist geboten.
Nach einer Linkskurve gleich zu Beginn hat man die erste kurze steile Rampe vor sich, die mit vielleicht 20 % je nach Geschick noch fahrbar ist. Danach wird es flacher und man durchfährt die erste und einzige Kehre. Die nächste Rampe hat es dann richtig in sich, man hat mit 25 bis 30 % eine noch steilere, nicht fahrbare Rampe vor sich. Der genaue Wert lässt sich nur schätzen, da der Autor hier sein Rad schieben musste.
Die Straße geht wieder 90 Grad nach links und wird wieder etwas flacher und man kann versuchen bei 18 bis 20 % anzufahren. Nennenswerte Kurven sind vorerst keine mehr zu erwarten. Nach weiteren hundert Metern gehen die Prozente deutlich runter und es lässt sich kurz erholen und durchatmen. Leider ist das nicht von allzu langer Dauer, auf den folgenden 400 m warten wieder Steigungen oberhalb der 20 %. Auf der linken Seite ist die Fahrbahn deutlich besser, hier besteht eine Chance durchzufahren. Aber Achtung: Wer stürzt sollte dies auf die rechte Seite tun, sonst landet man im Abgrund!
Nach einem Kilometer ab Start ist der Passo delle Platigliole auf 2900 m Höhe erreicht und man hat über die Hälfte der Höhenmeter geschafft. Es ist nahezu ruhig und man darf nicht vergessen, auch die tolle Aussicht zu genießen. Am Passo knickt unser Weg nach links weg, rechts geht ein Pfad für Wanderer zum dreißig Gehminuten entfernten Monte Scorluzzo. Bei humanen 10 % lassen sich die nächsten vier- bis fünfhundert geraden Meter leicht bewältigen und man hat die Möglichkeit, ein paar Körner für den Schlussanstieg zu sammeln.
Dieser ist zwar nicht mehr so extrem wie der Anfang, dennoch sind immer wieder kurze steile Stufen dabei, die einen gewissen Schwung erfordern. Doch der Reihe nach: Nach 300 m mit einer kurzen Schiebepassage ist die Grenze zu Südtirol passiert, gut erkennbar am Verbotsschild für Fahrzeuge aller Art. Kurze Zeit später teilt sich der Weg. Empfehlenswert ist es, links herum zu fahren, dort ist es nicht ganz so steil.
Die Straße schlängelt sich nun bis zum Ortlerhaus auf den letzten 300 m durch die Hochgebirgslandschaft und man erreicht nach einer scharfen Linkskurve – je nach Ausgangspunkt – mehr oder weniger entkräftet das Ziel, das Ortlerhaus auf über 3000 m Höhe. Von hier hat man dann einen schönen Blick auf den Gletscher und die Geisterspitze. Für die Sicht in die Täler einmal zwischen Hotel und Seilbahnstation durchgehen, so kommt man auf einer Art Balkon ums Haus herum.
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00:17:26 | 23.07.2019
hivibub
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