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Orton (690 m) Prádis di Sopra

P1020795.

Auffahrten

Von Flugrad – Wer von einer der beiden Sellas (Chiampón oder Chianzután) kommend das Arzinotal herunterrollt, muss aufpassen: Gut 1,5 km hinter dem Mini-Weiler Reonis wechselt die Straße erstmals von der östlichen Flußseite des Torrente Arzino auf die westliche. Wenige 100 Meter nach der Brücke erreichen wir die aus dieser Richtung unscheinbare Abzweigung unserer Anfahrt.
In spitzem Winkel zweigt das Sträßchen nach Pielungo ab. Sogar Tramonti ist angeschrieben – man könnte tatsächlich eine bedeutende Verbindungsstraße erwarten. Ist sie aber nicht, was schon nach der ersten Kurve klar wird: Es ist ein schmales, hier schon fast einspuriges Sträßchen. Hoch über dem Abzweig, kaum im locker bewaldeten Hang auszumachen, thronen die wenigen Häuser von Cerdevol, die über eine Sackgasse zu erreichen sind.
Wir bleiben auf der Hauptstraße, die mit 6 bis 8 % Steigung durch einen lockeren, fast parkartigen Laubwald dem 1,5 km entfernten Pielungo entgegenführt. Dabei durchfahren wir mehrere Kehren, ehe wir den Ort hoch über uns erblicken. Bis zur Ortsmitte haben wir schon mal 110 Höhenmeter bewältigt.
Am Ende der schmalen Ortsdurchfahrt heißt es Aufpassen: In der folgenden Linkskurve führt ein etwas breiteres Sträßchen in unsere Richtung, aber bergab. Noch weiter links sind wir richtig: einspurig und nur noch bis 3,5 t freigegeben. Wegweiser hat man sich hier gespart. Auf den folgenden 2 km bis zum Weiler Juris ändert sich nicht viel am Charakter der Straße: 6 bis 8 %, einspurig, herrlicher Laub-Mischwald, entlang des Rio Pielungo. Genussradeln trotz fehlender Aussicht. Ein wenig wie auf der Schwäbischen Alb. Wie das Gehöft La Busa auf einer Waldlichtung zu seinem Namen gekommen ist, konnten wir nicht herausfinden.
Juris und die Häuser von Chiavals liegen auf einem Höhenrücken, Weidegebiet, mit Aussicht nach Süden auf den Monte Pala und das Arzino-Tal. Nun flacht das Sträßchen ab. Wir erreichen wieder Waldgebiet und nach ca. 500 Metern bei Forno eine Zwischenpasshöhe. Hier gibt es auch eine Gedenktafel an den Ersten Weltkrieg und eine der vielen Kampflinien in dieser einsamen Gegend.
Mit Verlassen des Waldes verlieren wir auf einem sehr schönen Abschnitt durch offenes Weideland ca. 70 Höhenmeter bis zum Brückchen über den Torrente Foce. Unmittelbar nach der Brücke folgt einer der schönsten Abschnitte: Die Straße ist hier in den Fels am Rande der Schlucht geschlagen. Mit den schon gewohnten 6 bis 8 % Steigung machen wir die verlorenen Höhenmeter wieder gut. Es folgt noch eine Doppelkehre, dann verlassen wir den Wald. In der nächsten Kehre stoßen wir auf einen Soldatenfriedhof, wieder ein Relikt des mörderischen Treibens vor 100 Jahren, als sich Österreicher und Italiener hier massakrierten.
Nach der folgenden Waldpassage erreichen wir kaum 800 Meter weiter die unscheinbare Passhöhe. Unscheinbar, weil ohne Passschild, sieht man von der Ortstafel ab. Von rechts herauf mündet die Straße aus Prádis di Sotto ein, die wir auch für die Abfahrt in Richtung Tramonti/Monte Rest nutzen. geradeaus geht es weiter nach Clauzetto und ins Tiefland des Tagliamento.

Möglicherweise gibt es auch noch eine oder sogar zwei asphaltierte Varianten aus dem Arzinotal nach Orton hinauf, über La Val bzw. Battaias. Diese haben wir aber nicht erkundet.
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Von Flugrad – In der Ortsmitte von Prádis di Sotto, in einer Rechtskurve, zweigt von der über die Piani di Clauzetto kommenden Straße unser Weg nach links ab. Bis zur Kirche verläuft das Sträßchen noch flach, dann beginnt sie noch im Dorf zu steigen, wobei selten mehr als 5 % erreicht werden.
Am Ortsausgang passieren wir eine Doppelkehre. Nach einem Kilometer folgt dann im Wald die nächste, etwas auseinandergezogene Doppelkehre. Und auf dem letzten Kilometer zieht unser Sträßchen, nun überwiegend aussichtsreich, am Hang hoch bis zur Einmündung in die Straße von Pielungo am Ortsrand von Orton. Die Verkehrsbedeutung entspricht derjenigen der Nordostauffahrt, d. h. sie tendiert gegen null, und wir haben unsere Ruhe.
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