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Pancíř (1214 m)
Panzer

Böhmerwald, Plzeňský kraj/Region Pilsen.
An einer kahlen Bergflanke entlang.
Der Pancíř ist ein 1214 m hoher Berg im tschechischen Teil des Böhmerwalds, der aufgrund seiner Nähe zu Bayerisch Eisenstein und der deutschen Grenze auch einen allerliebsten deutschen Namen hat, der „Panzer“ lautet. Auf dem Berg steht seit 1923 ein Gasthaus bestückt mit einem Aussichtssturm, das die hölzerne Matouš-Hütte aus dem 19. Jahrhundert ersetzt hat. Von dem Turm aus hat man einen weiten Blick, etwa nach Süden zum Nationalpark Šumava oder nach Westen zum Großen Arber. Der Südhang des Berges ist im Winter in die Skigebiete rund um Železná Ruda (Markt Eisenstein) integriert, wobei aber der Großteil der Pisten am nahegelegenen Berg Špičák (1202 m Höhe) angelegt wurde. Es führt von dem Dorf Špičák ein Sessellift über die Zwischenstation Hofmanky auf den Pancíř, der angeblich der älteste Sessellift im Böhmerwald sein soll. Mit dieser Information wollen wir aber keine Aussage über seine Funktionstüchtigkeit verknüpfen.
Wer dem Sessellift misstraut, kann den Gipfel des Pancíř auch zu Fuß oder mit einem Fahrzeug über eine asphaltierte Straße erreichen. Die Straße beginnt am Špičácké sedlo und ist zwar kurz, aber mit steilen Rampen bestückt. Wer auch immer auf die Idee kommt, den Pancíř mit dem Rad zu bezwingen, wird vermutlich nicht am Špičácké sedlo starten, sondern vorher dessen Auffahrt absolviert haben, wodurch, abhängig vom Startpunkt, fast 700 Hm zusammenkommen können, was für ein Mittelgebirge wie den Böhmerwald ein stattlicher Wert ist. Immerhin liegen die Tallagen des Böhmerwalds wesentlich höher als zum Beispiel die niedrige Rheinebene vor dem Schwarzwald, die in jenem Mittelgebirge Auffahrten von um die 1000 Hm garantiert.
Unseren Informationen nach ist der Gipfel des Pancíř aber nicht der höchste Punkt, den man mit dem Rennrad im tschechischen Böhmerwald anstreben kann. Vielmehr müßte dies der 1315 m hohe Poledník ein bißchen weiter südlich sein. Die Straße zu dem Aussichtsturm auf jenem Gipfel ist aber nur einige Monate lang für den öffentlichen Verkehr freigegeben, u.a. um die Balz-, Paarungs- und Brutaktivitäten der wenigen verbliebenen Auerhähne des Böhmischen Waldes nicht über Gebühr zu beeinträchtigen. Ja, Auerhahn müsste man sein, dann hat man Zeit und Ruhe für die maßgeblichen Dinge des Lebens!
Bedingt durch den Ski- und Wandertourismus wurden am Pancíř verschiedene Hotelanlagen errichtet, an denen man auf dem Weg zum Gipfel des Pancíř vorbei kommt. Diese dienen hervorragend zur Orientierung, denn um das Gasthaus ganz oben zu erreichen, muss man am Hotel Špičák links abbiegen. Sieht man aber vor sich das Wellness Hotel Horizont, hat man den Abzweig verpasst. Die Straße vorbei an jenem Wellness Hotel führt weiter durch den Wald und fällt später zur Europastraße 53 zwischen Železná Ruda und Klatovi ab, auf die sie an der Kreuzung nach Nová Hůrka trifft. Man hat also von unterhalb des Pancíř eine Verbindung zur Auffahrt nach Starý Brunst.
Für die Beschreibung danken wir AP Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Stichstraße vom Špičácké sedlo 2,7 km235 HmSchön: 2,0 / 5 Sternen bei 1 BewertungHart: 3,0 / 5 Sternen bei 1 Bewertung

Stichstraße vom Špičácké sedlo   2,7 km / 235 Hm

Schönheits-Wertung: [?]
Härte-Wertung: [?]
quäldich-Härte (QDH): [?]
(25,6)
Profil der Auffahrt Stichstraße vom Špičácké sedlo
Vom Špičácké sedlo abzweigend steigt die Straße zum Pancíř unregelmäßig, aber tendenziell steil nach Osten an. Nach ungefähr einem Kilometer passiert man das oben erwähnte Hotel Špičák, hinter dem eine etwas holprige Straße nach links in den dichten Bergwald führt. Der Weg ist unscheinbar ausgezeichnet, also Augen auf, sonst pedaliert man ins böhmische Nirvana!
Der nächste Kilometer hat ziemlich steile Rampen mit einem Maximum von 16 % Steigung, bevor man den Wald hinter sich lässt und auf dem Bergkamm des Pancíř angekommen ist. Dieser Kamm macht einen arg zerzausten Eindruck, weil die einzelnen Fichten bzw. kleinen Baumgruppen dort oben schwer gezeichnet von Sturm- oder Umweltschäden sind. Es geht nun flach am Sessellift entlang auf den Aussichtsturm zu. Ganz am Ende der Straße wartet die härteste Rampe der Auffahrt, welche einen direkt vor das Gasthaus bringt und eine Maximalsteigung von um die 20 % hat.
Für die Beschreibung danken wir AP Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.TorstenJ Mail an Absender0 h 13 m 48 s27.07.2012
Nad Mail an Absenderohne Zeit02.06.2011