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Park Rash (503 m)

Park1.

Auffahrten

Von AP – Das schmucke Örtchen Kettlewell im Wharfedale ist mit einigem an touristischer Infrastruktur ausgerüstet, so dass man keine Probleme haben wird, vor der Herausforderung des Park Rash noch schnell ein Stück Kuchen oder etwa ein pint in einem der Inns oder Cafes einwerfen zu können.
Der Anstieg startet östlich des winzigen Ortskerns und zieht auf der Cam Gill Road schon nach wenigen Metern heftig an. Über eine Rampe mit 20 % Steigung im Maximum erreicht man auf der schmalen, von Steinmauern gesäumten Landstraße das bezaubernde Tal des Cam Gill Beck. Von einer Anhöhe aus sieht man vor sich dann den Knackpunkt des Park Rash, nämlich ein supersteiles S, das die Straße in den Hang fräst. Der Anblick ist wirklich erschütternd und erinnert an den Hard Knott Pass vom Eskdale aus oder an die Rosedale Chimney Bank von der Westseite des Egton High Moor aus.
Von der Anhöhe fällt die Straße ein paar Meter in den Talgrund ab. Dort prallt man aus voller Fahrt gegen eine Wand. Die Straße bäumt sich nun für einen halben Kilometer mit einer Durchschnittsteigung von mehr als 18 % auf. Die Steigungsspitzen auf diesem Stück sind schwer zu messen. Wenn man meint, in der ersten Kurve auf der linken Seite bleiben zu müssen, dürfte man mit dem Rad fast in der Vertikalen angekommen sein.
Wer es schafft, auf dem Rad zu bleiben, steuert nach viel Zerren und Ziehen am Lenker irgendwann hinter einem Wäldchen auf ein etwas heruntergekommenes Farmgebäude zu. Ab dort geht die Steigung nach und nach zurück, bis man quasi die Hochlagen erreicht und rechts neben sich die riesige Kante des Great Whernside hat.
Die Straße neigt sich wieder kurz nach unten, aber die dritte und letzte Rampe der Auffahrt dräut schon am nahen Horizont. Hier nun nicht verzweifeln, die Rampe ist nur kurz und nicht steiler als 15 %. Am Ende der Rampe ist der obligatorische cattle grid in die Straße eingebaut. Kaum ist man dort drübergerüttelt, hat man schon einen der steilsten Anstiege Großbritanniens abgehakt. Oben kann man je nach physischem Zustand die Weite des Hochmoors genießen oder sich erschöpft auf die Straße legen und hoffen, dass es der Puls irgendwann mal wieder unter die 200 Schläge pro Minute schafft.
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