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Parkplatz Eschacher Weiher (1040 m)

Eschacher Weiher, Grünten

Auffahrten

Von Flugrad – Als Startpunkt haben wir die Kirche in Friesenhofen (724 m), einem Ortsteil von Leutkirch, gewählt. Dieses Dorf liegt etwa in der Mitte zwischen Leutkirch und Isny und ist aus allen Richtungen gut auf schwach befahrenen Sträßchen und Wegen erreichbar.

Von Westen kommend biegen wir vor der Kirche nach rechts in die Rimpacher Straße (Radwanderwegweiser nach Schmidsfelden). Wir passieren ein schönes Fachwerkhaus und biegen dahinter nach links in den 6 t-begrenzten Riedweg ein (immer noch Radbeschilderung nach Schmidsfelden).
Das schmale Asphaltsträßchen mit gutem Belag führt durch ein Seitental in den Wald und hat auf dem ersten Kilometer immerhin 5 bis 8 Steigungsprozente zu bieten, Danach flacht es ab, wir durchfahren auf fast ebener Strecke einen noch jungen Wald auf 1,5 km, ehe wir nach weiteren 600 m mit 3–4 % Steigung die erste Zwischenpasshöhe auf fast 800 m erreichen.
Es folgt noch im Wald eine steile Abfahrt, dann haben wir nach 500 m den Waldrand und das Tal der Eschach erreicht. Vor uns liegt das historische Glasmacherdorf Schmidsfelden (763 m Höhe). Ein Besuch lohnt sich unbedingt, deshalb fahren wir durchs Dorf und nicht die Abkürzung am Waldrand entlang. Am Dorfende stoßen wir auf die Hauptstraße ins Kreuzthal, die K8045, in die wir scharf rechts einbiegen (keine Wegweiser!).
Die Straße ist noch breit ausgebaut, linkerhand fließt die Eschach. Bei maximal 2 % Steigung auf den folgenden 4 km bis Eisenbach geht es „Kette rechts“ flott an einigen prächtigen Bauernhöfen vorbei.
Eisenbach ist das letzte württembergische Dorf, wir wechseln im Dorf über die Brücke ins zusammengebaute bayrische Kreuzthal. Auch auf den folgenden 4 km steigt die nun schmalere Straße nur wenig mehr. Das Tal wird aber enger, die Eschach rechterhand knabbert an einigen Stellen den Nagelfluh der Adelegg an, es folgen noch einige einzelne Häuser, dann ist die 900 m-Marke geknackt.
Links und rechts kommen die Buchenmischwälder bis an die Straße heran, die nun merklich stärker ansteigt. Schließlich sind es auch nur noch 2 km bis zur Passhöhe. Vor der ersten Kehre, mittels der die Straße sich aus dem nun zum Tobel werdenden Eschachtal windet, werden schon 8 % erreicht, und bis zur zweiten Kehre folgt der steilste Abschnitt mit durchschnittlich 12 %.
Nach dieser flacht die Straße wieder auf 8 % ab, und nach 1 km ist die Passhöhe am Waldrand erreicht. Rechts öffnet sich der Blick über den etwas tiefer gelegenen Eschacher Weiher weg zum Grünten, dem „Wächter des Allgäu“, und den Oberstdorfer Bergen, schräg vor uns türmen sich die Tiroler und oberbayrischen Riesen, und vor bzw. unter uns liegen Buchenberg und – eine weitere Geländestufe tiefer – Kempten.

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00:52:14 | 17.08.2017
Supernobbe
Dolce Vita
Von Flugrad – Um von Osten zum Parkplatz Eschacher Weiher zu gelangen, bieten sich mehrere Varianten an. Alle bieten kurze, mehr oder weniger fiese Rampen nach Buchenberg hinauf, sowie das gemeinsame eher flache Schlussstück ab Buchenberg über Eschach zur Passhöhe, auf dem man schon das herrliche Allgäupanorama genießen kann. Die hier beschriebene Anfahrt aus Waltenhofen ist großteils verkehrsarm und lässt sich gut in eine Runde einbauen, beispielsweise in die Rückfahrt von der Grüntenhütte.

Wir starten in Waltenhofen an der Kirche. Geradeaus über die ehemalige B19 hinweg sehen wir einen asphaltierten Fußweg steil den Berg hinaufführen. Dies ist der Einstieg. Wir klettern den schmalen, 15 % steilen Weg hinauf und passieren kurz darauf dei letzten Häuser einer kleinen Siedlungsstraße. Geradeaus geht es wieder hinunter auf einem ca. 200 m langen gut zu fahrenden Schotterabschnitt. Dabei überqueren wir auf einer Grünbrücke die neue B19. Am Ende des Abschnittes treffen wir auf die Verbindungsstraße nach Leuten.
Wer sich gesetzestreu verhalten will oder Schotter nicht mag, kann diese erste Bergprüfung umfahren, indem er in Waltenhofen für 300 m die alte B19 Richtung Martinszell nimmt, am Ortsrand rechts Richtung Rohr abbiegt und gleich nach Überqueren der neuen B19 wieder rechts in Richtung Leuten abzweigt.
Auf dem Leutener Sträßchen fahren wir nahezu eben durch schöne Moorlandschaft, unterqueren die autobahnähnliche B12 und erreichen dahinter eine Kreuzung von Gemeindeverbindungsstraßen. Wir nehmen den Weg geradeaus. Nun steigt unser idyllisches Sträßchen doch noch. Wir passieren dabei etliche Einzelgehöfte. Die gelben Wegweiser werden rar, wir orientieren uns dafür an den Wanderwegweisern nach Wirlings, das wir nach einer kleinen Zwischenabfahrt und insgesamt 4 km ab Waltenhofen erreichen.
In Wirlings treffen wir an der kleinen Kirche auf die OA20, die Kreisstraße, auf der man ebenfalls, aber wesentlich verkehrsreicher, von Waltenhofen (über Lanzen) nach Wirlings fahren kann. Nun müssen wir die OA20 nehmen und sehen noch im Ort ein Warnschild mit der Auschrift 15 %. Bis zur ersten Buchenberger Neubausiedlung sind es von Wirlings 1,8 km und 150 Hm. Die Straße führt wellig mit mehreren heftigen Rampen durch lockeres Waldgebiet, die versprochenen 15 % werden tatsächlich erreicht.
In Bechen haben wir auf 903 m einen vorläufigen Höhepunkt erreicht. Bis zum Buchenberger Ortskern verlieren wir wieder einige Höhenmeter. An der Kirche biegen wir nach links auf die Hauptstraße und kurz darauf wieder rechts ab in Richtung Eschach. Zunächst ebenfalls wellig, dann bis zum Ortsrand etwas heftiger steigend, werden jedoch die 10 % nicht mehr geknackt. Dafür öffnet sich die Landschaft, so dass wir das Allgäuer Panorama schonmal genießen können. Vor Eschach erwartet uns noch einmal eine kleine Abfahrt, dann folgt der 1,5 km lange und maximal 5 % steile Schlussanstieg.

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