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Parkplatz Muritzenalm (1567 m)

Muritzen Jedl orig.

Auffahrten

Von Droopy – Am Nordfuß des Katschbergs liegt St. Michael. Die bekannte Tourismusgemeinde des Lungaus dient als Startpunkt. Wer über die Hauptstraße fährt, kann den Abzweig ins Murtal im Gemeindeteil Unterweißburg nicht verfehlen. Eine schöne Alternative ist der Murradweg, der erst bei Kilometer vier in Schellgaden auf die Straße mündet.
Noch ist es flach und die Strecke kann zum Einrollen genutzt werden. So geht es für weitere sechs Kilometer bis Muhr. Dort wartet dann als Zwischenstation die Muhrauer Samsonfigur direkt am Wegesrand zur Besichtigung. Der Muhrer Samson ist fünf Meter hoch. Mit der rechten Hand umklammert er eine Eselskinnbacke und mit der anderen hält er eine Lanze fest; an der Seite hängt ein Krummsäbel. Alljährlich rückt der Samson in Muhr am 29. Juni (Peterstag) aus. Dann geht es mit der Musikkapelle durch den Ort und er tanzt zur Freude der Einheimischen und Gäste. Weitere Ausrückungen sind im Sommer möglich, nach Recherchen unter anderem zum Frühschoppen der Freiwilligen Feuerwehr im August. Hat man solch einen Tag erwischt, ist es wohl besser mitzufeiern als weiter grimmig in die Lenkerstange zu beißen.
Hinter Muhr endet die Landesstraße und zieht leicht nach oben. Eine erste Prüfung ist der Anstieg über zwei schöne Serpentinen ins Dorf Jedl auf die zweite Talstufe. Der Taleinschnitt wird nun enger und wir folgen dem Weg ohne Schwierigkeiten bis zum Wanderparkplatz Arsenhaus (1341 m).
Hier zweigen zwei Forststraßen ab. Links geht ein asphaltierter Stich zur Rotgüldenseehütte, der aber auch für Radfahrer gesperrt ist. Das Verbot hat der Autor respektiert und den rechten Weg gewählt. Hier will ein Schild nur Gelegenheitsradler abschrecken: Vor 16 Prozent Steigung und schlechtem Straßenbelag wird gewarnt.
Tatsächlich wird es nun ernst. Der schlechte Straßenbelag ist glücklicherweise auf das kurze Einstiegsstück beschränkt und gut fahrbar. Hinter einer der nächsten Kurve folgt dann bereits neuer Asphalt. Dafür geht es für 200 bis 300 Meter auch schon knapp an die besagten 16 Prozent heran. Nachdem die Straße in den Wald eintaucht, ist aber schon die zweite Talstufe erreicht. Wir können eine Weile verschnaufen und pedalieren gemütlich an einem kleinen Stausee vorbei, den die Mur gebildet hat.
Das letzte Stück hält dann aber tatsächlich, was die Schilder versprochen haben. Eine fiese Rampe zieht für rund 1000 Meter auf die dritte Talstufe. Rechts der Fels, links unten der Fluss, Wiegetritt ist angesagt. Hier dürften jetzt nicht nur Spitzen von 16 Prozent, sondern kontinuierlich mehr als 12 Prozent anliegen. Wer das Stück bezwingt, kurvt noch ein wenig durch das schöne Hochtal und erfreut sich an einem großartigen Wasserfall.
Das Ende der asphaltierten Straße folgt dann unspektakulär an einem Parkplatz für den Wanderbus. Zur Muritzen- und zur Stickleralm geht es nur über Forststraßen weiter. Die letzte Rampe hätte für sich gesehen fünf Härtesterne verdient. Im Gesamtpaket mit der langen Anfahrt reicht es im Umfeld von Katschberg und Co. aber nur für drei.

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