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Parkplatz Rabaçal (1278 m)

Blick aus Richtung Alto da Fonte do Bispo. Von rechts kommt die ER211 von Calheta, in den Wolken liegt der Parkplatz Rabaçal.

Auffahrten

Von Bergziegenmutant – Wir starten am Hafen von Calheta auf der ER101 und flanieren an der Strandpromenade entlang.
Bereits nach 600 Metern kommt eine Rechtskurve und es geht nach oben. Ab da ist auch schon Schluss mit lustig! Nach 200 m passieren wir die Kirche und biegen illegal links gegen die Einbahnstraße ab, um (jetzt wieder legal) sofort danach in die erste Steilrampe links einzufahren. Dies ist der Caminho Lombo do Salàdo. Er führt mit über 20 % mit einer Serpentine hoch zum Restaurant Convento das Vinhas.
Dort biegen wir kurz links ein in die Hauptstraße ER224, um sofort danach wieder rechts in den steilen Caminho Lombo do Salàdo einzufahren. Auf diesem bleiben wir bis zum Hotel Calheta Plaza. Dort fahren wir rechts ein kleines Sträßchen hoch (nicht geradeaus bergab), um gleich darauf wieder auf die Hauptstraße ER224 zu kommen, welcher wir rechts bergauf nach Estrella de Calheta bis zur Einmündung in die ER222 folgen. Jetzt haben wir die erste Steilrampe geschafft.
Die ER222 ist die alte, ursprüngliche Inselhauptstraße, welche vor der mit EU-Geldern subventionierten „Durchlöcherrung” Madeiras mit unzähligen Tunnels und Brücken (manchmal sinnvoll, meistens aber total übertrieben, viel zu groß geraten und gewaltig zubetoniert) als Hauptverbindungsstraße die Insel der natürlichen Geologie folgend umrundet hatte. Als kleine Erholungsbelohnung dürfen wir nun rechts dieser ER222 für 200 Meter bergab folgen, um sofort am Centro de Saùd geradeaus (nicht rechts der ER222 nach) Richtung Rabaçal auf der ER211 wieder steil hoch zu fahren.
Wir durchfahren den am Hang klebenden Ort Estrella, um nach 1,7 km an einem kurzem Querstück auf eine von unten kommende Straße zu stoßen. Dieser folgen wir links nach oben. Es geht in den Wald. Efeuumrankte Eukalyptus- und Lorbeerbäume bilden mit Sträuchern und Büschen ein Urwaldpanorama.
Jetzt kommt die steilste Passage. Kurven waren beim Bau wohl ausverkauft. Nach 900 m überqueren wir voll im Steilstück die Levada Nova. Nach weiteren 700 m kommt doch tatsächlich eine S-Kurve und nach weiteren 300 m sogar eine zweite.
Nach weiteren 900 Metern Steilstück erreichen wir eine Grillhütte (dort könnte man rechts über einen Waldweg die Wanderung zu den 25 Quellen beginnen – man gelangt dort kurz darauf auf die Levada das 25 Fuentes, welche dort durch den 800 m langen Reitertunnel unter dem Gipfelgrad durch führt).
Ab der Grillhütte beginnt das Kopfsteinpflaster. Es ist jetzt nicht mehr ganz so steil, und wir fahren aus dem Wald. Wir erkennen den Gipfelgrat und unter uns das Meer. Nach 500 m kommt eine Kehre, nach weiteren 300 m eine zweite. Danach folgt ein 150 m langes Flachstück.
Nach einem weiteren Kilometer stoßen wir auf die ER110, welche auf dem welligen Gipfelgrat verläuft. Hier endet auch das Kopfsteinpflaster. Wir folgen der ER110 nach rechts und erreichen nach einigen relativ steilen Kurven mit jeweils schönen Ausblicken nach 500 m den Parkplatz Rabaçal. Dort haben wir uns eine (mangels Einkehrmöglichkeit mitgebrachte) Stärkung wohl verdient.
Die Auffahrt ist wirklich sehr hart, aber Steilrampenfetischisten werden ihre Freude haben. Außerdem wird man durch die tolle Landschaft und durch fast verkehrsfreie Sträßchen belohnt.

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